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Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz – 26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt

26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt – 35 Prozent unbezahlt Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz

Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: Im Landkreis Harz ist das für die rund 4.200 Beschäftigten des Gastgewerbes alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.370 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor. Genau darum fürchtet nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

„Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann deutlich. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei hier längst etwas aus der Balance geraten: So leisteten Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt im vorletzten Jahr 26,2 Millionen Überstunden

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145. Offene Bühne am 8. Februar 2018

Offene Bühne

Offene Bühne / Foto: Veranstalter

Am Donnerstag, den 8.2., bietet die 145. Offene Bühne des Kreuzberg on KulTour e.V. wieder die Möglichkeit in der Tangente die Bretter, die die Welt bedeuten zu erobern.

Gern gesehen sind nicht nur Anfänger, die zum ersten Mal Bühnenluft schnuppern möchten, sondern auch Profis, die einfach Spaß am Auftreten haben oder neue Stücke ausprobieren wollen. Zwar überwiegen die musikalischen Darbietungen, doch die Offene Bühne ist vor allem eins: offen! Willkommen sind deswegen auch Poeten, Schauspieler, Komiker, Zauberer, Tänzer uvm.

Die Offene Bühne bietet immer am zweiten Donnerstag im Monat die Möglichkeit sich auf der Bühne auszuprobieren, andere Musiker kennen zu lernen, sich auszutauschen, spontane Sessions zu starten, das Programm als Teil des Publikums zu erleben, Freunde zu treffen und einfach einen entspannten Abend in der Tangente zu genießen.

Dabei ist sicher: Die erfahrene Kreuzberg on KulTour-Crew hilft gerne und routiniert und auch das Publikum ist

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Beschäftigte in Restaurant-Ketten sollen Lohnabrechnung prüfen

Gleiches Geld fürs Braten von Burgern, Steaks und Grillhähnchen mit Pommes: Fastfood- und Restaurant-Ketten zahlen mehr als den Mindestlohn. Ab Januar bekommen Beschäftigte hier mindestens 9 Euro pro Stunde. Bereits im August waren die Löhne bei McDonald’s, Burger King und Co. gestiegen. Jetzt ziehen die anderen Restaurants der Systemgastronomie nach – von Block House über Wienerwald bis Maredo. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen rät den Beschäftigten in der Region, einen Lohn-Check zu machen. „Mit der Januar-Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein“, so Manfred Tessmann. Der NGG-Geschäftsführer nennt das Einkommens-Plus „überfällig“: „Dass der Mindestverdienst jetzt über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, ist ein wichtiges Signal für die Systemgastronomie.“ Bis 2019 steigen die Einkommen nach Gewerkschaftsangaben insgesamt zwischen 8 und 12,7 Prozent. Bereits zum Januar erhalten Auszubildende im ersten Lehrjahr 40 Euro mehr pro Monat.

PM: Manfred Tessmann NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen www.ngg-son.de

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Loipen und die meisten Wege im Nationalpark wieder frei

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Loipenräumung nach Sturmschaden im Raum Torfhaus / Foto von Ulrich Schulze

Wernigerode. Die meisten Loipen und auch Wanderwege im Nationalpark sind am bevorstehenden Wochenende wieder frei, allerdings ist bei ihrem Begehen immer noch Vorsicht wegen der Sturmschäden geboten. Auch darf sich niemand falsche Vorstellungen über den Zustand der Loipen machen – da wir die Wege nur mit Technik freischneiden konnten, siehe Foto aus dem Raum Torfhaus, sind die Loipen teilweise in einem nicht befahrbaren Zustand, zumal Tauwetter herrscht.

Eine Ausnahme stellt derzeit noch der steile Bereiche der Hohne in Sachsen-Anhalt dar – dort sind unsere Mitarbeiter noch dabei, die Wege freizuschneiden, weil das Gelände teilweise sehr schwer zugänglich ist. Ebenfalls weiterhin gesperrt ist der Magdeburger Weg – eine Umleitung ist ausgeschildert.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Keine Übernahme nach der Ausbildung? − Rechtzeitig online arbeitsuchend melden

„Der Idealfall ist es, nach der Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. In Zeiten von Fachkräftemangel ist es mittlerweile üblich, dass die Unternehmen ihren qualifizierten Nachwuchs halten. Aber leider klappt dies aus unterschiedlichen Gründen nicht immer. Deshalb gilt insbesondere für alle Azubis, die im Frühjahr ihre Ausbildung nach der dreieinhalbjährigen Lehrzeit beenden: Für den Fall, dass keine Übernahme oder nahtlose Beschäftigung in einem anderen Betrieb möglich ist, können wir als Arbeitsagentur bei rechtzeitiger Arbeitsuchendmeldung zeitnah mit unserer Arbeitsvermittlung unterstützen und damit sogar Arbeitslosigkeit vermeiden“, weiß Freya Fuckert, Bereichsleiterin für das operative Geschäft.

Für Arbeitnehmer, deren Arbeits- oder außerbetriebliches Ausbildungsverhältnis endet, ist gesetzlich geregelt, dass sie sich drei Monate vor dem Auslaufen des Vertrages arbeitsuchend melden müssen. Anders ist es bei Absolventen einer betrieblichen Ausbildung, denn hier gibt es keine gesetzliche Vorschrift. „Trotzdem empfehle ich allen Betroffenen, uns frühzeitig zu informieren, wenn nach der Ausbildung keine Übernahme oder Anschlussbeschäftigung möglich ist.

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Vorsitzender des Regionalverbandes Harz zur Grünen Karte für den UNESCO-Geopark

Quedlinburg. Verantwortlich für den Südteil des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen ist der in Quedlinburg geschäftsansässige Regionalverband Harz. Dessen Vorsitzender, Landrat Martin Skiebe (Landkreis Harz), zeigt sich über die Nachricht hocherfreut.

Eigentlich war die Bekanntgabe der Entscheidung des UNESCO Global Geopark Council erst für Mitte April erwartet worden. Überreicht werden soll die Urkunde im September anlässlich der 8. Internationalen Konferenz der UNESCO Global Geoparks im Adamello Brenta UNESCO Global Geopark in Italien. Landrat Skiebe sieht in der Grünen Karte eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses mit zwei vergleichsweise kleinen aber hochprofessionell besetzten Geschäftsstellen in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und Königslutter (Niedersachsen) ein enges Netzwerk regionaler Partner aus Kommunen, Unternehmen und Vereinen zu pflegen.

„Natürlich steigen mit jeder Grünen Karte auch die Anforderungen“ weiß Skiebe. Schließlich ist nicht nur das erreichte Niveau auf den Feldern Schutz des geologischen Erbes, Förderung der Regionalentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu festigen.

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Nationalparkhaus Sankt Andreasberg vom 30. Januar bis 1. Februar 2018 wegen Umbau geschlossen

Sankt Andreasberg. Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg muss wegen Bauarbeiten an drei Tagen geschlossen bleiben. Bis Sonntag, den 28. Januar ist das Haus wie gewohnt für die Besucher geöffnet. Am Montag ist im Winter planmäßiger Ruhetag. Vom Dienstag, den 30. Januar, bis Donnerstag, den 1. Februar, ist das Haus wegen der Umbauarbeiten außerplanmäßig geschlossen. Dafür bittet der Naturschutzbund (NABU), der das Haus in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Harz betreibt, um Verständnis. Ab Freitag, den 2. Februar, geht es mit dem planmäßigen Betrieb weiter, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Staatssekretär Thomas Wünsch überreicht Förderbescheid: Kreativer Rückenwind soll Marke “Typisch Harz” zusätzlich beflügeln

„Cross Innovation“: Land fördert neues Kreativ-Netzwerk mit 177.000 Euro Wünsch: Kreativer Rückenwind soll Marke „Typisch Harz“ zusätzlich beflügeln

„Typisch Harz“ – mit dieser Marke werden bislang vor allem kulinarische Spezialitäten aus der Harz-Region beworben. Der Harz ist aber noch viel mehr als Schierker Feuerstein, Brockenbauer oder Harzer Baumkuchen. Deshalb soll die bisher als Qualitätssiegel genutzte Marke zu einem Vermarktungsnetzwerk ausgebaut werden. Ziel ist es, mit Partnern aus der Kreativwirtschaft unter dem Label „Typisch Harz“ neue Produkte und Dienstleistungen für Tourismus, Gastronomie sowie Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln und diese auch über neue Vertriebswege innovativ zu vermarkten. Dafür machen Experten aus den Bereichen Marketing, Design und Ernährungswirtschaft künftig gemeinsame Sache – mit Unterstützung des Landes.

Den Förderbescheid über rund 177.000 Euro aus dem deutschlandweit einzigartigen Programm „Cross Innovation“ hat Staatssekretär Thomas Wünsch heute bei seinem Besuch auf der „Grünen Woche“ in Berlin an die Chefin des neuen Kreativ-Netzwerks, Antje Schmidt,

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Grüne Karte für den UNESCO-Geopark

Quedlinburg. Im Sommer 2017 musste sich der Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen einer turnusmäßigen Überprüfung stellen. Experten aus China und Irland bereisten die Geoparkregion, die sich über Teile der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstreckt. Das Ergebnis wurde mit Spannung erwartet. Wird die Anerkennung als UNESCO-Geopark Bestand haben? Wird sie es für lediglich zwei Jahre geben (mit Auflagen, sogen. „Gelbe Karte“), oder wird es sie – wie erhofft – für volle vier Jahre geben (mit Empfehlungen, sogen. „Grüne Karte“)?

Nach Beratung des Überprüfungsberichts im UNESCO Global Geopark Council ist der Deutschen UNESCO-Kommission nun mitgeteilt worden, dass der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen 2018 eine Grüne Karte erhält. Verbunden ist diese Entscheidung mit folgenden Empfehlungen:

a) Das hervorragende Netz aus Landmarken und Geopunkten sollte auch im Nordteil des Geoparks vervollkommnet werden.

b) Maßstab für die Weiterentwicklung des Geoparks sind Publikationen mit englischen Zusammenfassungen und Informationstafeln

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Schoko-Hunger – Landkreis Harz isst 2.110 Tonnen Schokolade pro Jahr

88 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Harz pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 2.110 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 5.420 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 230.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 1.370 Arbeitsplätze hängen im Kreis Harz laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. So seien Hersteller

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im KZ-Außenlager Goslar

KZ Stein Baßgeige Goslar Peter Kamin

KZ-Gedenkstein Baßgeige Goslar / Foto von Peter Kamin

Der 27. Januar ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, denn am 27.1.1945 wurde das KZ Auschwitz befreit. An diesem Datum gedenkt auch der Verein Spurensuche Harzregion e.V. traditionell des nationalsozialistischen Unrechts in der Harzregion. 2018 führen wir die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Goslar und dem Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar durch. Die Veranstaltung findet statt am Gedenkstein des Außenkommandos Goslar des KZ Buchenwald, Ecke Grauhöfer Landwehr/Stapelner Straße am Samstag, 27. 01. 2018 von 15:00 – ca. 15:45 Uhr.

Nahe des Ortsausganges von Goslar in Richtung Hahndorf befand sich von 1940 bis 1942 das Außenkommando Goslar des KZ Buchenwald. Die Häftlinge leisteten u.a. auf dem benachbarten Fliegerhorst Zwangsarbeit. Das prominenteste Opfer dieses Außenkommandos ist Walter Krämer, der vom Staat Israel für seinen mutigen medizinischen Einsatz im KZ Buchenwald mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde. Doch er ist nicht das

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„Winter Games“ in der ESG in Clausthal-Zellerfeld

Die Kalte Jahreszeit bietet im Harz nicht nur Schnee, sondern in diesem Jahr auch ein Ereignis, bei dem man im Trockenen seine eigenen Winterspiele machen kann.

Bei „Winter Games“ kann man verschiedene Computerspiele aus den 80ern-heute erleben. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf Spiele gelegt, die man mit mehreren Personen spielen kann, wie zum Beispiel “Winter Games” oder “Bomber Man” auf dem C64, oder “Singstar” auf der Playstation 2.

Es ist jeder eingeladen, auch um nur zu schauen was es früher gab und um in alten Zeiten zu schwelgen, in die ESG Clausthal zu kommen, und dort sein eigenes “Kind” wieder zu entdecken!

Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt am 27.01 um 13:00 in der ESG Clausthal, Graupenstrasse 1a.

PM: Axel Ehrich www.computersammler.de

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UNSER HARZ Januar 2018 – Fliegerhorst Goslar, die Heidestraße in Herzberg, Quellen im Harz und vieles mehr

Titelbild

Januarheft 2018 / Foto: Herausgeber

Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa: Auf dem Fliegerhorst wird neu gestartet. Rudolf Zietz: Erinnerungen an die Heidestraße in Herzberg am Harz. Friedrich-W. Wellmer und Jürgen Gottschalk: Leibniz im Harz. Nationalpark-Forum: Neuerscheinung: Quellen im Harz – unterschätzte Lebensräume

Clausthal-Zellerfeld. Die besinnliche Adventszeit liegt nun hinter uns und auch der Jahreswechsel ist mit lautem Knallen oder auch ganz still – je nach Gemüt – vollzogen. Der Beginn eines Jahres ist für viele Menschen eine Zeit, über Veränderungen nachzudenken, Rückschau zu halten und Neues zu beginnen. Rückschau auf das Jahr 1917 halten wir noch nicht, da das Archiv Herrn Hillegeist lange Zeit nicht zugänglich war.

Um Veränderungen geht es im ersten Artikel über den Goslarer Fliegerhorst. Die alten, denkmalgeschützten Gemäuer suchen neue Verwendung. Dr. Giesecke stellt die Gebäude vor und berichtet über den aktuellen Stand. Ebenfalls um alte Gemäuer und Erinnerungen an deren verschiedenste Besitzer und Nutzung

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Die Woodlings live am 27. Januar 2018 im Kleinen Ratskeller in Göttingen

Die Woodlings

Die Woodlings / Foto: Veranstalter

Die Woodlings sind die erste Band, die im wunderschönen und atmosphärischen Gewölbe des Kleinen Ratskeller ihre Musik darbieten wird.

Am Samstag, den 27.1.2018 nimmt die Newcomer Band Woodlings ihre Hörer mit auf eine Reise, tief ins Herz des Waldes; selbstgeschriebene Lieder, so handgemacht wie sie seit Generationen an den Lagerfeuern und in den Pubs dieser Welt gespielt wurden. Beim Schreiben ihrer Lieder folgen sie keinem festen Genre, sondern vereinen viele Musikrichtungen zu ihrem unverkennbaren Stil; stark vom Folk inspiriert reicht ihre Musik von Reggae bis zu mongolischem Kehlkopfgesang. Aber vor allem haben auch Pop bis Indie Rock oder Singer/Songwriter Stücke auf Deutsch und Englisch ihren festen Platz in ihrer Musik.

In einer Zeit, in der der Pulsschlag der Gesellschaft immer schneller und hektischer wird, laden die Woodlings zum Träumen und Verweilen ein. So erzählen sie von alltäglichen Dingen und von dem, was für die meisten

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Das Museum Burg und Schloss Allstedt wird ein Kultureller Lernort

Am 18.01.2018 startet eine mehrjährige Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Besuche von Kindern und Jugendlichen hat das Museum Burg und Schloss Allstedt regelmäßig. Sie können sich zum Beispiel auf eine Ralley durch das Museum begeben oder spielerisch in das Mittelalter eintauchen. Bald sollen sie sich aber auch auf die Spuren des Reformators Thomas Müntzer begeben können. Immerhin verbrachte dieser in Allstedt eine entscheidende Zeit seines Lebens und hielt 1524 hier im Schloss seine berühmte Fürstenpredigt.

Für Schulklassen und andere Lerngruppen wird in den nächsten Jahren eine museumspädagogische Konzeption entstehen, die verschiedene Aspekte seines Wirkens, aber auch seine ideologische Vereinnahmung in der DDR beleuchtet. Die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die spätmittelalterliche Schlossküche sind weitere Schwerpunkte der künftigen Lernerlebnisprogramme, die mit den Fachlehrplänen Sachsen-Anhalts verknüpft sein werden. Unterstützung dafür erhält das Museum vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

Eine gemeinsame Zielvereinbarung wird am 18.01.2018

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Taschenlampenführung am 27. Januar 2018 um 19.00 Uhr im Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Unter dem Motto „Licht ins finstere Mittelalter“ laden wir Sie recht herzlich ein zur Taschenlampenführung ins Burg- und Schlossmuseum Allstedt ein.

Es ist kalt, das Museum liegt noch im Winterschlaf. Weiße Flocken tanzen draußen vor den Fenstern und der Wind pfeift über das Schloss. Das ist der perfekte Rahmen für unsere Taschenlampenführung. Das Kerzenlicht tanzt in den Gläsern und alte Geschichten und Anekdoten werden erzählt. Manchmal knarzen die Balken und Dielenböden oder der eigene Schatten tanzt an der Wand. Geschichten machen die 1200-jährige Anlage lebendig. Vom heimlichen Ort, von einem Herrn als Ofen wird berichtet.

Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Lust auf Abenteuer und einen erlebnisreichen Rundgang im Schlossmuseum, dann laden wir Sie recht herzlich dazu ein. Wir bitten um Anmeldung und ganz wichtig, die Taschenlampe nicht vergessen!!!

Anmeldungen bitte unter der Rufnummer: 034652/670418 oder per E-Mail: schloss-allstedt@allstedt.de

PM: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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Vogelwelt auch im Naturpark Harz gefährdet

Entwicklung des Starenbrutbestandes

Entwicklung des Starenbrutbestandes in einem Untersuchungsgebiet im Naturpark Harz (Graphik: Dr. Klaus George)

Quedlinburg. Gerade hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine scheinbar gute Nachricht verbreiten lassen: Zur „Stunde der Wintervögel“ wurden am vergangenen Wochenende pro Garten 39 Vögel gezählt. Im Vorjahr waren es nur 34. Doch welche Botschaft ist mit diesem Ergebnis verbunden?

Nehmen wir beispielsweise den Star, vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt. Er ist im Moment nur selten zu beobachten. Stare überwintern meist in Südeuropa, von wo sie in der Regel erst ab Februar zurückkehren. Werden es viele sein? Schwärme der Heimkehrer könnten diesen Eindruck erwecken. Doch erst, wenn die Vögel verpaart und im Brutgebiet verteilt sein werden, lassen sich seriöse Bestandszahlen ermitteln. Auf einer 52 ha großen Kontrollfläche im Naturpark Harz ist dies in den letzten Jahren geschehen. Das Ergebnis sollte zu denken geben, so Naturparkleiter Dr. Klaus George. Wurden im Jahr 1996 noch 14

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Quellen im Harz – die unterschätzten Lebensräume

Langetalquelle bei Harzgerode

Die Langetalquelle bei Harzgerode / Foto von Dr. Holger Schindler

Wernigerode. Am 17. Januar 2018 veranstaltet die Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode das Kolloquium “Quellen im Harz”. Anlass ist das Erscheinens des Bandes Nr. 15 der Nationalpark-Schriftenreihe zum Thema „Quellen im Harz“. Es findet von 14 – 16 Uhr in der Nationalparkverwaltung Harz, Wernigerode, Lindenallee 35, statt.

Programm:

Dr. Kathrin Baumann (Nationalpark Harz): Begrüßung und kurze Einführung

Mathias Weiland (LHW): Einbindung von Quellen aus der gewässerkundlichen Überwachung

PD Dr. Hans Jürgen Hahn (IGÖ): Untersuchungen zu Quellen und Quellfauna im Harz 2013 – 2015

Otfried Wüstemann (Nationalpark Harz): Renaturierung von Quellbiotopen im Nationalpark Harz

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Literarischer Hammer aus dem Harz – Mordsharz-Festival schreibt für 2018 erstmals überregionalen Krimiwettbewerb aus

Andreas Sack, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Roland Lange, Christian Dolle

Andreas Sack, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Roland Lange, Christian Dolle / Foto: Veranstalter

Das Krimifestival Mordsharz steht seit einigen Jahren nicht nur für Harzkrimis, sondern auch für die interessantesten Autoren der deutschsprachigen Krimiszene wie inzwischen auch ausgewählte internationale Stars. Es steht für hochkarätige Lesungen an einigen außergewöhnlichen Orten im gesamten Harz und ist inzwischen auch über die Grenzen hinaus bekannt. Nun kommt ein weiterer Schritt hinzu: ein festivaleigener Literaturpreis für Schriftsteller im Bereich Krimi und Thriller.

Ein echter Hammer, möchte man sagen und das ist nicht untertrieben, denn ab 2018 wird vom Mordsharz-Festival der „Harzer Hammer“ ausgelobt. Sein Ziel ist die Förderung von Nachwuchsautoren, weshalb er an Debütromane verliehen wird, die zwischen dem vergangenen Festival und dem kommenden Festival erschienen sind bzw. erscheinen. Es müssen deutschsprachige Bücher sein, die in einem Publikumsverlag erscheinen, also nicht in Eigenverlagen, als Book on demand oder als reines E-Book. Zudem sollte es tatsächlich

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Buchneuerscheinung „Harzer Persönlichkeiten – Lebensbilder“

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Buchtitel “Harzer Persönlichkeiten” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die Harzregion hat in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die Besonderes oder sogar Außergewöhnliches geleistet haben. Andere Menschen haben den Harz als ihre Heimat auserkoren und hier mit ihrer Schaffenskraft Bleibendes geschaffen und hinterlassen.

Einige dieser Menschen möchte der Autor Bernd Sternal mit seinem Werk vor dem Vergessen bewahren, denn sie haben es verdient: Wilhelm August Julius Albert, Karl Blossfeldt, Hermann Bruno Otto Blumenau, Friedrich Adolph Roemer, Gustav Adolf Spengler, Johann August Röbling, Dorothea Christiane Erxleben, Wilhelm Schmidt, Georg Heinrich & Elisabeth Concordia Crola, Emil Mechau, Martin Heinrich Klaproth, Roswita von Gandersheim, Gottfried August Bürger, Carl Friedrich Christian Mohs, Georg Christian Konrad Hunaeus, Albert Friedrich Emil Niemann, Claire von Glümer, Heinrich Engelhard Steinweg, Karl Heinrich Adolf Ledebur, Friedrich August Christian Wilhelm Wolf, Christian Friedrich Gille, Johannes Thal, Andreas Werckmeister, Friedrich Reese und Robert Koldewey.

Geboren wurde die Idee zur Vorstellung Harzer Persönlichkeiten für

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