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Positive Prognose für Harzer Arbeitsmarkt: 700 neue Jobs und vier Prozent weniger Arbeitslose im kommenden Jahr möglich

Wissenschaftler des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) rechnen in ihrer neuen Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2018 mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Beschäftigungswachstum bleibt jedoch weiter unter dem Landes- und Bundesschnitt.

Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die aktuelle Arbeitsmarktprognose für die Bundesländer und Landkreise in 2018 vorgelegt.

700 neue Jobs in 2018 möglich
Für die Berechnung der Beschäftigungsentwicklung unterstellen die Forscher für das Jahr 2018 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent für Gesamtdeutschland. Dabei könnte die Zahl der Beschäftigten im Landkreis Harz um 700 auf durchschnittlich 74.200 Frauen und Männer (Mittelwert) steigen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,0 Prozent, der leicht unter dem Landes- und Bundesschnitt liegt (Sachsen-Anhalt: +1,2 Prozent, Ostdeutschland: 1,9 Prozent, Gesamtdeutschland: 1,9 Prozent).

Arbeitslosigkeit sinkt auch 2018 weiter spürbar
Das IAB geht für den Landkreis Harz zudem von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit aus. Demnach soll die Zahl der Arbeitslosen 2018 zwischen Oberharz und Huy im Jahresdurchschnitt bei 6.700 liegen. Das entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent im Vergleich zum aktuell prognostizierten Durchschnitt für 2017 (7.000 Arbeitslose). Für Ostdeutschland prognostizieren die Wissenschaftler einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 3,4 Prozent. Bundesweit rechnen die Experten im Mittelwert mit einem Rückgang von 2,4 Prozent (Sachsen-Anhalt: -4,2 Prozent).

Derzeit wenig Risiken für den Harzer Arbeitsmarkt ersichtlich, aber demografische Auswirkungen und Fachkräfteengpässe wirken sich zunehmend aus.
„Die stabile Konjunktur beeinflusst das Beschäftigungswachstum im Landkreis Harz aktuell weiterhin positiv und lässt die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen. Mittelfristig wirkt sich aber das demografisch bedingt knapper werdende Arbeitskräfteangebot deutlich auf die Beschäftigungszunahme aus. Fehlende Fach- und Nachwuchskräfte werden für alle Unternehmen die Herausforderungen der kommenden Jahre. Aufgrund möglicher wirtschaftlicher Veränderungen sehe ich momentan keine größeren Risiken für unseren Harzer Arbeitsmarkt. Die Unternehmen profitieren derzeit von einer guten Binnennachfrage. Aber es bleibt abzuwarten, welche Entwicklungen in den kommenden Monaten auf die Unternehmen zukommen und ob diese Effekte für den Arbeitsmarkt haben“, so die Einschätzung von Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur.

Da rein rechnerisch altersbedingt mehr Menschen aus Arbeitslosigkeit in Rente als gleichzeitig junge Menschen in die Arbeitslosigkeit reinwachsen, ist es denkbar, dass sich künftig ein Bremseffekt auf das Tempo des Rückgangs der Arbeitslosigkeit abzeichnet. „Selbstverständlich werden wir uns als Arbeitsagentur gemeinsam mit unseren Partnern um alle Menschen, die Unterstützung und Hilfe brauchen, kümmern und ihnen helfen. Eine der großen Herausforderungen dabei ist und bleibt die sich verfestigende Langzeitarbeitslosigkeit. Dabei setzen wir auch in Zukunft vorrangig auf berufliche Qualifizierung und betriebliche Praxis. Aber auch neuen Wegen und Herangehensweisen stehen wir dabei offen gegenüber. Ziel ist es, den Betroffenen schnellstmöglich einen (Wieder-) Einstieg ins Arbeitsleben zu eröffnen“, so Schittko abschließend.

Die Prognose des IAB zum kostenfreien Download:

http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_1702.pdf.

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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