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Die gesellschaftspolitische Dimension des Krimis – Mordsharz in Bad Lauterberg mit Liliane Skalecki, Biggi Rist, Zoë Beck und Volker Kutscher

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Lesung beim Mordsharz-Festival in Bad Lauterberg / Foto: Veranstalter

Volker Kutscher ist der derzeit vielleicht interessanteste deutschsprachige Krimiautor. Seine in den 1930er Jahren spielenden Krimis drehen sich nicht nur um Kommissar Gereon Rath, sondern auch um die damaligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Berlin und im Land, die Kutscher erfreulich unaufgeregt und ohne den Blick des danach Geborenen erzählt.

Somit war seine Lesung aus „Lunapark“ definitiv einer der Höhepunkte des Mordsharz-Festivals, dass sie auch noch im Anschluss an Zoë Becks ebenfalls recht politischen Krimi „Die Lieferantin“ stattfand, machte beide umso eindringlicher. „Ich will nicht sagen: Geschichte wiederholt sich’, denn das ist zu einfach“, stellte Kutscher schließlich im Talk fest, „aber ich denke, wir leben in Zeiten, in denen die Welt wieder deutlich unruhiger wird und in der Gesellschaften gespalten werden.“

Dieser letzte Festivalabend in Bad Lauterberg zeigte deutlich, welche gesellschaftliche Dimension Krimi haben kann, die Kunst vielleicht haben muss.

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Andreas-Kunstpreis verliehen – 23. Kunstausstellung NATUR – MENSCH in Sankt Andreasberg eröffnet

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Der Andreas-Kunstpreisträger freut sich über die Auszeichnung seines Werks “Hängende Weiden” / Foto von Cordula Dähne-Torkler

23. Kunstausstellung NATUR – MENSCH unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17.9. bis 15.10.2017 in Sankt Andreasberg- Andreas-Kunstpreis geht an Detlef Backhaus für seine Installation „Hängende Weiden“

Braunlage – Sankt Andreasberg. Am 16. September eröffneten Nationalparkleiter Andreas Pusch und den Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote im Rahmen einer feierlichen Vernissage die Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg nun schon zum 23. Mal – ein konstant wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Stadt Braunlage und Nationalpark Harz.

Den mit 2.000 € dotierten Andreas-Kunstpreis erhält in diesem Jahr Detlef Backhaus für seine Installation „Hängende Weiden“. Der 1945 in Wendgräben bei Magdeburg geborene und in Bergisch Gladbach aufgewachsene Künstler studierte in Köln Architektur mit freiem Zeichnen, Aktzeichnen und Bildhauerei, bis er sich ab 2007 ausschließlich auf seine künstlerische Arbeit konzentrierte. Seit 2002

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