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Urlaubsgeld-Check für Beschäftigte im Landkreis Harz

NGG: Minijobber und Azubis gehen häufig leer aus
Beschäftigte im Landkreis Harz sollen Urlaubsgeld-Check machen

Augen auf beim Urlaubsgeld: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rät Beschäftigten im Landkreis Harz, sich über ihr Recht auf die Extra-Zahlung zu informieren. Zwar gebe es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein zusätzliches Urlaubsgeld, erklärt Geschäftsführer Manfred Tessmann: „Aber in vielen Tarifverträgen ist die Sonderzahlung klar geregelt. Und auch Arbeitsverträge haben oftmals Klauseln, die einen Anspruch auf Urlaubsgeld begründen.“

Nach Einschätzung der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, könnten trotzdem Tausende Beschäftigte in der Region beim Urlaubsgeld leer ausgehen. „Und zwar vor allem diejenigen, die jeden zusätzlichen Euro besonders gut gebrauchen können – Azubis, Minijobber und Teilzeit-Kräfte“, so Tessmann. Sie sollten daher ganz genau hinschauen: Wenn den Vollzeit-Beschäftigten im Betrieb ein Urlaubsgeld gezahlt wird, müssen auch Minijobber und Teilzeit-Arbeitnehmer ein solches bekommen. Dieses wird je nach Arbeitszeit anteilig gezahlt, so die NGG. Tessmann: „Wer Fragen hat, sollte sich an seine Gewerkschaft wenden.“

Nach einer Online-Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung erhalten bundesweit 42,6 Prozent der Beschäftigten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Klar im Vorteil sind demnach Beschäftigte, die in einem Betrieb mit Tarifvertrag arbeiten. Von ihnen bekommen 60,4 Prozent die Sonderzahlung. In Betrieben ohne Tarifbindung sind es dagegen nur 36,9 Prozent.

PM:
Manfred Tessmann
NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen
www.ngg-son.de

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