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Romanik-Sonderpreis geht nach Ilsenburg

Stadt und Kloster-Stiftung erhalten mit 10.000 Euro dotierten Preis
Romanik-Sonderpreis geht nach Ilsenburg: Willingmann: „Großartiges Engagement“

Der diesjährige Romanik-Sonderpreis des Wirtschaftsministeriums geht an die Stadt Ilsenburg und die Stiftung Kloster Ilsenburg. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung heute in Jerichow (Landkreis Jerichower Land): „Seit 2013 arbeiten viele engagierte Akteure im Schloss und Kloster Ilsenburg mit großem Erfolg daran, das Areal zu einem kulturellen Zentrum für die Region zu machen. Beispielhaft dafür stehen die Nutzbarmachung des Dormitoriums für Ausstellungen und Tagungen, die Sanierung des Erdgeschosses des Schlosses sowie die Einführung eines virtuellen Klosterführers. Dass sich dieses großartige Engagement für die Entwicklung eines der bedeutendsten Bauwerke an der Straße der Romanik lohnt, zeigen auch die rasant steigenden Besucherzahlen – von 2.000 in 2013 auf rund 26.000 im vergangenen Jahr.“

Willingmann würdigte zudem, dass sich die Akteure auch für die kommenden Jahre viel vorgenommen haben: „Die Belebung des Klosterkomplexes soll weitergehen. Geplant sind unter anderem die Aufstellung einer Orgel für Konzerte, der Ausbau des Schlossparks sowie die Einrichtung eines Klosterladens. Mit dem Preisgeld unterstützen wir die weitere Entwicklung des Kulturzentrums Kloster Ilsenburg sehr gern.“

Neben dem Sonderpreis „Straße der Romanik 2017“ des Ministeriums ist heute auch der Romanikpreis 2016 verliehen worden. Ausgezeichnet wurde die Konfirmandengruppe aus Schönhausen (Landkreis Stendal) für die Entwicklung eines Smartphone-Audioguides für die Besucher der Kirche „St. Marien und Willebrord“. Je eine Silbermedaille gingen an den Arbeitskreis „Offene Kirche“ Burg (Landkreis Jerichower Land), der sich seit Gründung der „Straße der Romanik“ im Jahr 1993 ehrenamtlich für die Öffnung der St. Nicolaikirche und der Kirche Unser Lieben Frauen engagiert, sowie an den Förderverein „Alte DARRE Diesdorf“ e.V. für die Restaurierung und Schaffung eines heimatgeschichtlichen Museums in der Gemeinde Diesdorf (Altmarkkreis Salzwedel).


Die „Straße der Romanik“ gehört zu den touristischen Aushängeschildern des Landes Sachsen-Anhalt. Die mehr als 1.000 Kilometer lange Route verbindet 80 hervorragende steinerne Zeitzeugen der Romanik und hat sich als eine der zehn beliebtesten Ferienstraßen in Deutschland etabliert. Der Sonderpreis würdigt das Engagement von Kommunen oder Stiftungen zur infrastrukturellen und touristischen Erschließung der romanischen Bauwerke.


PM:
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
www.mw.sachsen-anhalt.de

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