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Ein marokkanischer Blick auf Hildesheim – Niedersächsischer Heimatbund startet das Projekt „Heimatblicke“ mit einer multilingualen Führung

heimatblick

Sabine Herzog und Khalid El Aouada vor dem Knochenhaueramtshaus in Hildesheim. Foto: Niedersächsischer Heimatbund e.V.

Hannover/Hildesheim – Das Projekt „Heimatblicke“ des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. (NHB) stellt sich die Frage, wie Heimatpflege und Neubürger*innen zusammen ihre gemeinsame Heimat erleben und gestalten können. Ein erstes Teilprojekt wurde in Hildesheim vorgestellt.

„Ich möchte Ihnen die Orte in Hildesheim zeigen, die ich besonders spannend finde.“ So begann Khalid El Aouada, der zurzeit ein Praktikum zur Berufsorientierung beim Kreisheimatbund Hildesheim absolviert, am Dienstag seine multilinguale Führung durch Hildesheim. Gemeinsam mit der Stadtführerin Sabine Herzog und der Kreisheimatpflegerin Paloma Klages führte er eine Gruppe von Geflüchteten und interessierten Hildesheimern vom Marktplatz zum Dom und dann weiter zur Michaeliskirche. An den Stationen erklärte er nicht nur ihre historische Bedeutung, sondern auch, was ihn besonders daran interessiert, wie die Biografie Bischof Bernwards oder die Ästhetik der Michaeliskirche.

Mit dem Blick eines Neubürgers auf Hildesheim startet der erste Teil des Projekts „Heimatblicke – meine Heimat, deine Heimat, unsere Heimat!“ des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. Dieses Pilotprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Heimatpflege in Niedersachsen für Neubürger*innen zugänglich zu machen und Begegnungen zwischen den Kulturen zu ermöglichen. Dazu begleitet der NHB Projekte und Aktionen von Heimatvereinen und Kulturinstitutionen mit und für Geflüchtete in Niedersachsen. „Heimatvereine haben sind Experten für die Geschichte und Landschaft einer Region. Sie können Neubürger*innen beim Fußfassen und Kennenlernen ihrer neuen Lebenswelt unterstützen und gleichzeitig neue Perspektiven auf andere Kulturen und ihre eigene Heimat gewinnen. Wir freuen uns sehr, dass der Kreisheimatbund Hildesheim sich beteiligt hat.“, sagte Dr. Julia Schulte to Bühne, Geschäftsführerin des NHB.

Das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Projekt läuft bis September 2017. Weitere Teilprojekte in Niedersachsen sind geplant. Heimatvereine, die selbst ein Projekt oder eine Aktion mit Geflüchteten planen, sind dazu eingeladen, sich beim NHB zu melden. Weitere Informationen gibt es unter www.niedersaechsischer-heimatbund.de

Herr El Aouada plant bis zum Ende seines Praktikums drei weitere Führungen in Hildesheim, die bereits ausgebucht sind.

PM:
Niedersächsischer Heimatbund e.V.
www.niedersaechsischer-heimatbund.de

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