Anzeige:

Positive Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2017

Positive Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2017: 900 neue Jobs könnten im Landkreis entstehen – Arbeitslosigkeit sinkt nochmals spürbar

→ Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) legt erste Prognose für den Arbeitsmarkt 2017 im Landkreis Harz vor. Demnach wird die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr weiter sinken und die Beschäftigung nochmals steigen.
→ Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die aktuelle Arbeitsmarktprognose für die Bundesländer und Landkreise im Jahr 2017 vorgelegt.



Rund 900 neue Jobs im kommenden Jahr möglich

Für die Berechnung der Beschäftigungsentwicklung unterstellen die Forscher für das Jahr 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent für Gesamtdeutschland. Dabei könnte die Zahl der Beschäftigten im Landkreis Harz um 900 auf durchschnittlich 73.600 Frauen und Männer (Mittelwert) steigen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,2 Prozent (Sachsen-Anhalt: +1,3 Prozent, Ostdeutschland: 1,9 Prozent, Gesamtdeutschland: 1,8 Prozent).


Arbeitslosigkeit sinkt 2017 weiter spürbar
Das IAB geht für den Landkreis Harz zudem auch von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit aus. Demnach soll die Zahl der Arbeitslosen 2017 zwischen Oberharz und Huy im Jahresdurchschnitt bei 7.500 liegen. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 Prozent im Vergleich zum aktuell prognostizierten Durchschnitt für 2016 (8.100 Arbeitslose). Für Ostdeutschland prognostizieren die Wissenschaftler einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 6,8 Prozent. Bundesweit rechnen die Experten im Mittelwert mit einem Rückgang von 4,1 Prozent.


Bislang sind auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Harz kaum arbeitslose Flüchtlinge angekommen. Die Arbeitslosigkeit ist auch im September weiter deutlich gesunken. „An dieser positiven Grundkonstellation wird sich im kommenden Jahr aus heutiger Sicht nichts wesentlich ändern. Auch die Integration geflüchteter Menschen braucht Zeit. Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist die frühzeitige Sprachförderung, verbunden mit betrieblicher Praxis und Qualifizierung. Aber unter Berücksichtigung der uns vorliegenden aktuellen Rahmendaten wird dies nicht zu einer Destabilisierung unseres Arbeitsmarktes führen“, ist sich Konstanze Kube, Geschäftsführerin Operativ der Halberstädter Arbeitsagentur, sicher.

Selbstverständlich wird sich die Arbeitsagentur gemeinsam mit ihren Arbeitsmarktpartner um alle Menschen, die Unterstützung und Hilfe brauchen, kümmern und ihnen helfen. „Dabei ist es egal woher sie kommen und aus welchem Grund sie zu uns kommen“, so die stellvertretende Agenturchefin abschließend.


PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

Comments are closed.