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Erfolgreich durch die Lehrjahre – Arbeitsagentur hilft, wenn es in der Ausbildung klemmt

In den ersten Wochen im Ausbildungsbetrieb hat bei vielen Jugendlichen der Spagat zwischen Anforderungen der allgemeinbildenden Schule und dem Stoff der Berufsausbildung geklappt. Andere kämpfen bereits jetzt mit theoretischen und praktischen Schwierigkeiten. Eine unbürokratische und wirksame Unterstützung können dabei die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Arbeitsagentur sein.

„Es ist kein Beinbruch, wenn es mal in der Ausbildung nicht läuft. Mit gezielter Unterstützung lassen sich kleine Schwächen schnell ausbügeln. Wir helfen immer dann, wenn es rund um die Ausbildung Schwierigkeiten gibt“, sagt Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Halberstadt.

Viel schlimmer ist es, sich mit Müh und Not durch die Ausbildung zu schleppen oder – im schlimmsten Fall – die Abschlussprüfung nicht zu bestehen. Und auch wegen Problemen in der Lehre die Ausbildung schnell abzubrechen, ist nicht der richtige Weg. Noch immer gibt es zu viele Jugendliche, die vorzeitig das Ausbildungsverhältnis kündigen. Das belegen die neusten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Im Jahr 2014 waren es in Sachsen-Anhalt 4.161 junge Leute. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl im Jahr 2014 um rund 2,12% gesunken.

Deshalb sollten beide Seiten, die jungen Azubis und der Ausbildungsbetrieb, von Anfang an den Leistungsstand des Berufsnachwuchses im Auge behalten. Und gegebenenfalls mit abH gegensteuern. Die individuelle Betreuung der Jugendlichen im Rahmen der ausbildungsbegleitenden Hilfen ist dabei viel mehr als nur Stützunterricht.

Das Angebot umfasst die
• Nachhilfe in Theorie und Praxis,
• Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen,
• Nachhilfe in Deutsch,
• Unterstützung bei Alltagsproblemen und
• vermittelnde Gespräche mit Ausbildern, Lehrkräften und Eltern.

Sie kann an drei bis acht Stunden pro Woche stattfinden, normalerweise außerhalb der Arbeits- bzw. Schulzeit. Der Einstieg ist jederzeit während der Ausbildung möglich, auch vom ersten Tag an. Neben erfahrenen Ausbildern und Lehrkräften begleiten auch Sozialpädagogen den Stützunterricht. Die Kosten hierfür trägt die Arbeitsagentur.

Laut Bildungsbericht 2016 wurden bundesweit 41.000 junge Menschen im Jahr 2015 mit ausbildungsbegleitenden Hilfen unterstützt. Auch die Agentur für Arbeit Halberstadt nutzt dieses Förderinstrument. Im vergangenen Jahr wurden rund 100 junge Auszubildende mit abH unterstützt und konnten ihre Ausbildungsergebnisse damit verbessern.

„Deshalb appelliere ich an die Jugendlichen und Arbeitgeber. Sobald Sie den Einsatz von abH für die Ausbildung für notwendig erachten, melden Sie sich in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. In einem persönlichen Gespräch wird genau festgelegt, wie wir mit den ausbildungsbegleitenden Hilfen unterstützen können“, bekräftigt die Teamleiterin abschließend dieses wichtige Thema.

Der Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit Halberstadt:
Mail: Halberstadt.151-U25-Reha@arbeitsagentur.de
Telefonnummer: 0800 4 5555 00 (gebührenfrei)

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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