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Arbeitsagentur unterstützt Azubis mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Arbeitsagentur unterstützt Azubis mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) – Rechtzeitige und vollständige Anträge sichern pünktliche Auszahlung bei einer Ausbildung in einer anderen Stadt oder Region

Viele Jugendliche starten nach den Ferien ins Berufsleben. Doch manchmal reicht das Lehrlingsentgelt nicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Bei einer Berufsausbildung in einer anderen Stadt oder einem anderen Landkreis kann die Arbeitsagentur Azubis finanziell mit der Berufsausbildungsbeihilfe – kurz BAB – unterstützen. Wichtig: Der Antrag sollte unbedingt vor Beginn der Ausbildung gestellt werden, weil BAB frühestens ab diesem Zeitpunkt für die Dauer der Ausbildung gezahlt werden kann. Deshalb weist die Arbeitsagentur auf die rechtzeitige Antragstellung und die Abgabe aller erforderlichen Unterlagen hin. Dies sichert eine pünktliche Auszahlung.

In Kürze beginnt das neue Ausbildungsjahr und etliche Auszubildende starten ihre Lehre außerhalb ihrer bisherigen Wohnorte. Neben der Suche nach der geeigneten Wohnung stehen einige dabei vor der Frage, wie sie diese von ihrem Lehrlingsgeld finanzieren sollen. Dabei kann die Arbeitsagentur unterstützen. „Junge Leute sind mobil – auch wenn es um die Aufnahme einer Berufsausbildung geht. Wer in einer anderen Stadt oder einer anderen Region mit der Berufsausbildung beginnt, stellt oft fest, dass die Ausbildungsvergütung alleine kaum für Lebensunterhalt, Unterbringung, Fahrtkosten und Lernmittel reicht. In dieser Situation kann die Berufsausbildungshilfe der Arbeitsagentur eine wichtige Hilfe sein“ weiß Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur.

Berufsausbildungsbeihilfe können Jugendliche bekommen, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, weil der Ausbildungsbetrieb zu weit vom elterlichen Wohnort entfernt ist. Sind Jugendliche über 18 Jahre alt oder verheiratet oder haben mindestens ein Kind, können sie auch dann gefördert werden, wenn sie in erreichbarer Nähe zu ihren Eltern leben. Auch Jugendliche, die eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme besuchen, können, genau wie behinderte und benachteiligte junge Männer und Frauen, denen von der Arbeitsagentur eine außerbetriebliche Ausbildung ermöglicht wird, BAB beantragen.

Die Berufsausbildungsbeihilfe wird nur auf Antrag und nicht rückwirkend bezahlt. Eigenes Einkommen und das der Eltern wird angerechnet. Wer selbst prüfen will, ob und in welcher Höhe ihm BAB zustehen könnte, kann dazu den BAB-Rechner der Arbeitsagentur im Internet nutzen:
www.babrechner.arbeitsagentur.de

Antragsunterlagen erhält man bei der Arbeitsagentur. Auch eine telefonische Anforderung ist möglich. Hier hilft ein kostenfreier Anruf unter der gebührenfreien Servicerufnummer 0800 – 4 5555 00 weiter. Wichtig ist es, den Antrag rechtzeitig vor Ausbildungsbeginn bei der Arbeitsagentur zu stellen. Um eine unverzügliche Bearbeitung abzusichern, sollte auch die Abgabe vor Ausbildungsbeginn erfolgen. In dem Zusammenhang weist die Halberstädter Arbeitsagentur darauf hin, dass nur vollständige Anträge bearbeitet werden können.

Die Abgabe der Anträge sollte möglichst schriftlich an folgende Adresse erfolgen:
Agentur für Arbeit Halberstadt, 38817 Halberstadt.
Durch die Großempfängerpostleitzahl werden die Unterlagen unmittelbar dem zuständigen Bearbeiter übermittelt.

Wer hilft bei Fragen?
Für weitere Fragen stehen die Experten der Arbeitsagentur telefonisch montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der o. a. gebührenfreien Rufnummer zur Verfügung. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen & Bürger > Ausbildung > Finanzielle Hilfen > Berufsausbildungsbeihilfe. Übrigens: Im vergangen Jahr wurden durch die Arbeitsagentur mehr als 400 Jugendlichen aus dem Landkreis Harz Berufsausbildungsbeihilfe für eine betriebliche Ausbildung bewilligt.

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
Schwanebecker Str. 14
38820 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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