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Unser Harz im Juni 2016 – Hackelberg und der wilde Jäger, Paul Ernst zum 150. Geburtstag und vieles mehr

unser harz juni 2016

Titelbild der Juni-Ausgabe / Foto: Herausgeber

Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 1), „Nachhaltigkeit“ Ein Beitrag zur Provenienz und zur Bedeutung des Begriffs, „Der Harz ist meine Heimat“ Paul Ernst zum 150. Geburtstag, Gedicht Harz-Sonett, Emeril macht Urlaub, Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 4 Chromolithografie, Nationalparkforum: Seit 1995 mit den Nationalpark-Waldführern in die Natur


Clausthal-Zellerfeld. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ranken sich Sagen um den wilden Jäger Hans Hackelberg. Auch die Gebrüder Grimm haben eine Version schriftlich festgehalten. Im Harzsagenschrein auf dem Burgberg in Bad Harzburg ist ebenfalls eine Darstellung zu finden. Doch worum geht es eigentlich in diesem Sagenkreis, in dem auch noch andere mystische Gestalten wie die Tutursel zu finden sind?

Mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbinden wir meist den Forstmann Johann Georg von Langen, der diesen Begriff im Hinblick auf die Forstwirtschaft 1732 in Braunlage mitgeprägt hat. Das Prinzip der Nachhaltigkeit war jedoch auch im Bergbau geläufig und ist möglicherweise von dort in die Forstwirtschaft eingeflossen. Die Bedeutung nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens wird heute immer drängender und so wundert es nicht, dass sowohl heimische Institute wie die CUTEC als auch weltweit agierende Institutionen sich für dieses Prinzip engagieren.

„Die Waldeinsamkeit ist nicht eine Einsamkeit, wie das Alleinsein in den menschenwimmelnden Straßen zwischen den himmelhohen Häusern der Großstadt; sie beengt nicht das Herz, umkleidet den Menschen nicht mit Eis, flößt ihm nicht Haß ein, sondern sie macht ihn fröhlich und dankbar und verursacht in ihm ein Gefühl, als erweitere er sich, als gehöre alles zu ihm, die schweigenden Bäume und der helle, glatte Grund, als habe er selbst Ruhe, Selbstgenügsamkeit und ein zufriedenes glückliches Wachsen.“ Diese Worte von Paul Ernst, geboren in Elbingerode, aufgewachsen in Clausthal, zeigen seine tiefe Verbundenheit mit dem Harz, über den er viel geschrieben hat, aber auch seine Bodenständigkeit, die ihn über Waldeinsamkeit nicht romantisch entrückt schreiben lässt.

Ein Harz-Gedicht und für den Nachwuchs an UNSER HARZ-Lesern eine kleine Sommergeschichte vom Harzwichtel Emeril, die der bekannte Herzberger Maler Dieter Utermöhlen mit einem passenden Bild gekrönt hat, lockern den Reigen an Beiträgen auf.

Die Chromolithografie ermöglichte die Vervielfältigung farbiger Motive und eröffnete so auch die Möglichkeit, Künstlerpostkarten zu drucken. Der in Halberstadt geborene Maler Willi Otto zeichnete nach seinen Ausbildungen zum Chromolithografen bei der Fa. Koch in Halberstadt und an der Kunsthandwerkerschule in Magdeburg unzählige Postkarten mit deutschen Städte- und Landschaftsmotiven, wobei seine besondere Liebe dem Harz galt. Auch Walter Schwabe war ein bei der Fa. Koch ausgebildeter Chromolithograf und seine Postkarten ähneln denen Willi Ottos.

Bereits im Jahr 1994, dem Gründungsjahr des niedersächsischen Nationalparks, wurde damit begonnen, ein Fortbildungsprogramm für Menschen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gästen bzw. Einheimischen zu tun haben, vorzubereiten. In regelmäßigem Turnus sollten diese Fortbildungen angeboten und alljährlich mit einer Plakette honoriert werden. Ein Name für den hiermit erreichten Status musste noch gefunden werden, so entstand die Bezeichnung „Nationalpark-Waldführer“. Parallel zur niedersächsischen Ausbildung fand eine solche auch in Sachsen-Anhalt statt und noch vor der Fusion der beiden Nationalparke verschmolzen diese Fortbildungen. Heute stellt der Nationalpark dieses Ausbildungsmodell auch in anderen Nationalparken Deutschlands vor.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage


PM:
Schriftleitung UNSER HARZ
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld

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