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Unser Harz im Januar 2016 – Karl Reinecke-Altenau, der Goslarer Stadtteil Jürgenohl und mehr

Reinecke Karl Altenau

Karl Reinecke-Altenau / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Januar 2016: Rückreise in die verschwindende „Harzheimat“ – Heimatsuche und Heimatpflege in den Büchern und Bildern von Karl Reinecke-Altenau – Jürgenohl – Ein neuer Stadtteil entsteht – Kunstwerke aus Hirschhorn – Handgefertigte Schmuckstücke

Clausthal-Zellerfeld. Karl Reinecke-Altenau – noch immer setzen sich viele mit seinem Leben und Werk auseinander. Prof. Dr. Horst Denkler hat sehr sorgfältig die Zeitströmungen analysiert, in denen Reineckes Schaffen entstanden ist, und in diesem Kontext lassen sich einzelne Aspekte seines Wirkens auch sehr genau bewerten – an einigen Stellen vom Verdacht der Treue zu den Nationalsozialisten befreien, an anderen dem Urteil des nicht-originären Kitsches zuordnen. Trotzdem bleiben die braunen Flecken auf der Weste von Karl Reinecke-Altenau. Eine hochinteressante Abhandlung über den Harzer Heimatschriftsteller, Maler und Brauchtumsbegründer. Und es macht auch nachdenklich, wenn schon damals aufkommender Massentourismus, unaufhaltsame Zivilisationstechnik und Bewirtschaftung aller natürlichen Ressourcen in Reinecke Angst um Verschandelung und Zerstörung seines geliebten Harzes aufkommen ließen, die ihn zu äußersten Anstrengungen anspornte, dessen Schönheit zu erhalten.

Der vierte Bericht über den Goslarer Fliegerhorst schildert die Umwandlung des Militärflughafens in ein Wohngebiet, das hier schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts angedacht worden war. 1947, als Goslars Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen um fast 65% gestiegen war, wurde entschieden, auf dem Flugplatz einen neuen Stadtteil mit dem späteren Namen “Jürgenohl” entstehen zu lassen. Die britische Militärregierung knüpfte diverse Bedingungen an ihre Genehmigung, u.a. musste die Hälfte der geplanten Bebauung innerhalb von zwei Jahren soweit fertiggestellt sein, dass der Flugplatz als solcher nicht mehr zu gebrauchen war.

Rainer Kutscher beschreibt Schmuckstücke und Gebrauchskunst, die aus Hirschgeweihen bzw. Grandeln hergestellt werden.

Im Bode-Verlag ist nun das über 800 Seiten starke Standardwerk über Bergbaugeschichte und Mineralienschätze im Harz erschienen, das ebenso wie diverse andere regionale Bücher vorgestellt wird, und im Nationalparkforum wird noch einmal auf den Ablauf der Bewerbungsfrist für das Commerzbankpraktikum hingewiesen und eine ehemalige Praktikantin schildert ihre dort gemachten interessanten Erfahrungen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

PM:
Schriftleitung UNSER HARZ
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld

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