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Harz-Zeitschrift 2015 mit zahlreichen Beiträgen zur Harzgeschichte erschienen

Harz-Zeitschrift 2015

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2015 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2015 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von den Burgen Falkenstein und Scharzfels über Quedlinburg und die Bergbaugeschichte bis zu den Harzer Volkstrachten

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 67. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2015, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Dr. Bernd Feicke herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868. Dr. Feicke verabschiedet sich mit diesem Band und übergibt die Redaktion in jüngere Hände.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. So untersucht Christof Römer die Anfänge der Gründung des Bistums Halberstadt und Klaus Garcke geht der Frage nach, ob die Gebeine des Heiligen Servatius nach Quedlinburg gelangt sind.

Udo Münnich beschäftigt sich mit der Herkunft der Ritter von Rode als zeitweiliger Inhaber des Falkensteins. Hans-Günther Griep geht der Baugeschichte des Marstalls in Goslar nach.

Numismatiker dürfte der Beitrag von Paul Lauerwald zum münz- und geldpolitischen Engagement der Reichsstadt Nordhausen von 1715 bis 1803 interessieren.

Die Montangeschichte des Oberharzes widerspiegelt sich in den Beiträgen von Hans-Heinrich Hillegeist zu den Zusammenhängen um die Zerstörung der Burg Scharzfels 1761, von Hans-Georg Dettmer zur Bedeutung von Héron de Villfosse, „Napoleons Mann im Harzer Revier“, und von Axel Wellner zum Bergmedikus Dr. J. F. W. Böhmer (1754-1788), erster Ehemann der zentralen Frauengestalt der deutschen Romantik Caroline Michaelis-Böhmer-Schlegel-Schelling.

Bernd Feicke beschäftigt sich mit der Baugeschichte und den Bewohnern des Rektorhauses des Gymnasiums Eisleben sowie deren Bedeutung für das 18. Jahrhundert. Die Kostümbildnerin Doris Garscha-Friedrich berichtet über Stickereien an Harzer Volkstrachten und ihre Wurzeln.

Schließlich stellt Falko Rost historisierende Kirchenneubauten des 19./20. Jahrhunderts im ehemaligen Kreis Blankenburg vor.

Eine Zeitschriftenschau für den Harz, Berichte zu Veranstaltungen des Harz-Vereins und zahlreiche Rezensionen, darunter zum Band 5 des Urkundenbuches des Hochstiftes Halberstadt, der die in den 1880er Jahren erschienenen vier Bände abschließt, und zum dreibändigen Häuserbuch Quedlinburgs des diesjährigen Denkmalpflegepreisträgers Sachsen-Anhalts, Karlheinz Wauer, runden den Jahrgang ab.

Der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Band kann über den örtlichen Buchhandel oder den Lukas-Verlag http://www.lukasverlag.com bestellt werden.

PM:
Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V.

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