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Einweihung des Allstedter Thomas-Müntzer-Weges am 24. November 2015

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Das Erkennungszeichen des Allstedter Thomas-Müntzer-Weges

Am Dienstag, den 24. November, um 10.00 Uhr wird in der St. Johannis-Kirche, dem Ort, an dem Thomas Müntzer vor nicht ganz 500 Jahren seinen Dienst als Pfarrer in Allstedt tat, der Allstedter Thomas-Müntzer-Weg im Rahmen einer Andacht aus der Taufe gehoben werden. Ab 10.30 Uhr wird im alten Sitzungssaal des Rathauses (dem Raum über dem Ratskeller) durch ein Festprogramm die Einweihung, mit Grußwort der Landrätin Frau Dr. Klein und thematischer Einführung durch den Museumsleiter Herrn Hartke, gewürdigt werden.

Im Anschluss wird am St. Wigberti-Turm der Allstedter Thomas-Müntzer-Weg durch die Enthüllung der Thomas-Müntzer-Tafel eingeläutet werden – in beiderlei Hinsicht, denn seit kurzer Zeit ist die Glocke des altehrwürdigen Wigberti-Turms wieder zu hören. Ab diesem Tag können sich sowohl Gäste als auch Einheimische über das Wirken Thomas Müntzers an den folgenden vier Orten in Allstedt näher informieren:

1.) Auf Burg & Schloss Allstedt, wo er seine berühmte Fürstenpredigt hielt und seit 1975 wechselnde Ausstellungen an sein Wirken erinnern.

2.) Am Wigberti-Turm, in dem nach Überlieferung Thomas Müntzer gewohnt haben soll und im Gedenken an Thomas Müntzer 1953 die erste Thomas-Müntzer-Gedenkstätte eingerichtet wurde.

3.) Am Rathaus, in dem am 24. Juli 1524 ein Schutz- und Trutzbündnis im Ratskeller geschlossen wurde, um den „Bund der Auserwählten“ vor dem „Wüten der Tyrannen“ zu schützen.

4.) An der St. Johannis-Kirche, an der von März 1523 bis August 1524 Thomas Müntzer Pfarrer gewesen war. Hier hielt er – als erster Reformator überhaupt – einen kompletten Gottesdienst in deutscher Sprache und schuf eine Gottesdienstordnung für den Alltag (Evangelisches Kirchenamt) sowie die Sonn- und Feiertage (Deutsch-Evangelische Messe).

PM:
Burg- und Schlossmuseums Allstedt
Schloss 8
06542 Allstedt

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