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Wenn Eltern es mit ihren Ratschlägen für die berufliche Zukunft ihrer Kinder gut meinen…

Mama & Papa organisieren oft die berufliche Zukunft ihrer Kinder, aber manche Empfehlung geht leider von falschen Annahmen aus

Die richtige Studien- und Berufswahl stellt nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern häufig vor Rätsel. In welche Richtung soll es gehen? Was möchte ich später machen? Welche Anforderungen sind an mich gerichtet?

„Für viele Schüler ist die Berufswahl die schwierigste Entscheidung, die sie bislang je zu treffen hatten. Doch die Sache aufzuschieben, bringt nicht viel. Wichtig ist, sich frühzeitig über die eigenen Stärken und Schwächen Gedanken zu machen. Und dennoch stecken die meisten Schüler mehr Zeit in die Suche nach einem Handy als in ihre Berufswahl. Die Folge: übereilt getroffene Fehlentscheidungen, die unnötig Zeit und natürlich dann auch Geld kosten“, weiß Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung der Halberstädter Arbeitsagentur.

Hinzu kommt, dass viele Eltern ihre Kinder lenken und sich damit stark in die Berufswahl des Kindes einmischen. Ratschläge wie „Mach‘ es anders als ich“, „Guck, dass du bei einer großen Firma unterkommst“ oder „Fang erste einmal irgendetwas an“ sind nicht selten und beeinflussen die Kinder stark. „Sicherlich kennt einen keiner so gut wie die eigenen Eltern und deshalb nimmt man Tipps von ihnen auch bei der Berufswahl in der Regel ernst. Aber auch als Jugendlicher sollte man sich im Klaren sein, ob es die eigene oder die Berufswahl der Eltern ist. Jeder sollte die Chance erhalten, eigene Vorstellungen zu entwickeln, was man beruflich erreichen will. Es gibt heute so viele unterschiedliche Möglichkeiten und neue Studiengänge, das diese mit Berufsausbildungs- oder Studienzeiten der Eltern von damals nicht mehr viel zu tun haben“, so Lange. Auch das Vorurteil „Hauptsache Abitur und Studium“ hält sich bei vielen Eltern noch hartnäckig. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Unternehmen auf eine ausgeschriebene Ausbildungsstelle wäschekörbeweise Bewerbungen erhielten. Viele Eltern sind deshalb auch heute noch der Meinung, dass ihr eigener Nachwuchs auf jeden Fall Abitur machen soll und danach am besten ein Studium anschließt. Doch die Lage am (regionalen) Ausbildungsmarkt hat sich verändert, ja sogar „gewendet“. „Mittlerweile reicht auch für stark nachgefragte Ausbildungen oftmals ein guter Real- oder sogar Hauptschulabschluss aus. Wichtiger ist es deshalb zu schauen, was zu den Talenten der Jugendlichen passt und nicht stur darauf zu beharren, dass es Abitur und Studium sein muss. Unser offenes Bildungssystem bietet vielfältige Bildungswege an, die ohne kompetente Beratung nur schwer zu finden sind. Jeder gute Start ins Berufsleben kann in viele Richtungen entwickelt werden. Weil es aber so viele Klippen und Hürden bei der richtigen Berufs- oder Studienwahl gibt, sollte jeder rechtzeitig die professionelle Hilfe und Unterstützung unserer unabhängigen Experten aus der Berufsberatung der Arbeitsagentur in Anspruch nehmen und sich individuell beraten lassen“, gibt die Teamleiterin allen Jugendlichen mit auf den Weg.

Die Berufsberater der Arbeitsagentur sind eine wichtige Hilfe durch den Dschungel der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Bei der Berufswahl spielen viele Faktoren mit ein. Ein erfahrener Berufsberater kann die Talente und die Fähigkeiten des Einzelnen genau analysieren und auf dieser Grundlage bestimmte Berufe und auch Alternativen vorschlagen. Er hilft den Schülern, die eigenen Ziele zu erkennen und zeigt ihnen, wie sie dorthin kommen. „Die erste Orientierung sollte schon drei Jahre vor dem Schulabschluss beginnen. Den Weg von der ersten Orientierung, bis hin zum Ausbildungsvertrag können unsere Berufsberater komplett begleiten“, so Lange abschließend.

Einen Termin, gern auch mit den Eltern gemeinsam, gibt´s unter der gebührenfreien Servicerufnummer (08 00) 4 5555 00 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Die Berufsberater sind auch regelmäßig in allen Schulen im Landkreis Harz unterwegs, natürlich nicht nur bei den Schülern, sondern auch in Elternabenden. Für die Eltern sollte es daher heißen: dem eigenen Kind gut zuhören und gemeinsam die vielen Möglichkeiten sortieren.

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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