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UNSER HARZ März 2015 – Großfeuer Harzburger Hof – Rübeländer „Bergmann Baumann“ hat nie gelebt…

Tropfsteingruppe Hamburger Wappen in der Baumannshoehle_Siegfried Wielert

Tropfsteingruppe Hamburger Wappen in der Baumannshöhle / Foto von Siegfried Wielert

Großfeuer Harzburger Hof – Gute Einsatzvorbereitung zahlt sich aus! Neues von der Baumannshöhle: Entdeckung, Bernhard Lange und die NS-Zeit; Amtsstube und Ritterhaus – Erinnerungen an ein vergessenes Stück Alt-Walkenried; Die Stolberger Damenkapelle Teil 8 – Rinderhaltung in Stolberg; Nationalparkforum: Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle ist Kooperationspartner des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Clausthal-Zellerfeld. Im Mai jährt sich der Brand des Harzburger Hofs, der kurz zuvor häufig in den Schlagzeilen aufgetaucht war, weil sein derzeitiger Besitzer dieses denkmalwürdige Gebäude herunterkommen ließ. Nachdem es schon kleinere Zimmerbrände gegeben hatte, war von der Feuerwehrleitung Bad Harzburg ein Einsatzplan für einen Brandfall angeregt worden, der zum Glück zur Verfügung stand, als es schließlich tatsächlich zu diesem Großbrand kam. Veröffentlicht ist hier vom Autor Uwe Fricke der Einsatzbericht der Bad Harzburger Feuerwehr über die Abläufe am 21. Mai 2014 und in den Tagen danach.

Als man in der NS-Zeit ein passendes Datum für eine 400-Jahr-Feier in Rübeland suchte, wurde kurzerhand das Jahr 1536 als Entdeckungsjahr der Baumannshöhle erfunden – ebenso willkürlich wie vorher auch der Name ihres Entdeckers. Denn der „Bergmann Baumann“ hat ebenso wenig gelebt wie der „Ritter Ramm“ in Goslar. Doch wann wurde die Baumannshöhle tatsächlich entdeckt? Schon 1668 musste sie wegen Raubbaus unter Schutz gestellt werden, im 18. Jh. war sie neben dem Brocken die bekannteste Attraktion des Harzes, im Krieg war sie Luftschutzraum erster Qualität, auch Rüstungsproduktionsort? Die Antwort auf diese Frage gibt der Autor Dr. Friedhart Knolle.

Das Gerichtsgebäude in Walkenried, das heute die Samtgemeinde beherbergt, hatte zwei Vorgänger, wie der Exkurs von Fritz Reinboth in die Ortsgeschichte Walkenrieds belegt.

Im 8. Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle wird über die Art der Rinderhaltung speziell in Stolberg berichtet, wo es noch heute eine „Kuhviehhaltende Gemeinde“ gibt.

Das Nationalparkforum berichtet noch einmal über das Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle und wie dort die Partnerschaft mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ umgesetzt wird.

Neuigkeiten aus dem Harz und eine Literaturschau runden das Heft ab.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de

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