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25 Jahre freier Brocken – Ausstellungseröffnung am 30. November 2014 in Wernigerode

25 jahre freier brocken

Ausstellungsplakat „25 Jahre freier Brocken“ / Foto: Herausgeber

Wernigerode. 25 Jahre freier Brocken – unter diesem Titel steht die Fotoausstellung im Museum Schiefes Haus und im Rathaus in Wernigerode. In der Ausstellung wird die ganze Bandbreite des Wandels der Region Harz gezeigt: Die Grenze, der Mauerfall und die Brockenöffnung, die Liegenschaften der östlichen und westlichen Geheimdienste, der Wandel der Natur vom Sperrgebiet zum Nationalpark und der Brocken heute als einer der wichtigsten Tourismusorte der Region Harz.

Gezeigt werden auch Zeitsprünge von der innerdeutschen Grenze vom nördlichen Vorharz bis ins Eichsfeld. Die Gegenüberstellungen von historischen Fotos und Bilder von heute zeigen den Wandel: Ehemals verschlossene Orte sind heute frei zugänglich und wichtige touristische Attraktionen des Harzes. Es ist die bisher umfangreichste Fotodokumentation des Mauerfalls und des Wandels im Harz. Ergänzt wird die Ausstellung durch den Bildband „Der Brocken – ein freier Berg“.

Hindergrund: Seit Anfang der 80er Jahre arbeitet Hansjörg Hörseljau als Fotojournalist in der Region Harz. Auftraggeber sind u. a. Magazine wie DER SPIEGEL, FOCUS und DIE ZEIT. Neben Auftragsarbeiten widmet sich der Fotograf eigenen fotografischen Langzeitprojekten. Dazu zählte auch die innerdeutsche Grenze und ihr Umfeld.

Die Unerreichbarkeit des Brockens war wie die Unüberwindbarkeit der Mauer in Berlin ein Symbol für die Teilung und 1989 die Wiedervereinigung. Mit dem Mauerfall und der Brockenöffnung rückte die Region endlich wieder ins öffentliche Interesse. Als einer ihrer letzten Stützpunkte in Deutschland verließen die russischen Streitkräfte am 30. März 1994 den Brocken. Die ehemalige Grenze, das Zusammenwachsen der ursprünglich getrennten Landesteile und der Brocken spielen in der fotografischen Arbeit von Hansjörg Hörseljau eine besondere Rolle. In seinen beiden Bildbänden über den Brocken (Der Brocken – ein freier Berg, www.brockenbuch.de) hat Hansjörg Hörseljau das dokumentiert.

Mit seinen Fotos hält er die Veränderungen in seiner Heimat fest, die sonst in Vergessenheit geraten. Die politischen Umwälzungen und der Mauerfall haben bis heute gravierende Auswirkungen auf die Landschaft und die Menschen. Die Geschichte in der Provinz, fernab der großen Medien wird oftmals vergessen, obwohl sie genauso spannend ist. Die Fotos von Hansjörg Hörseljau zeigen die Veränderungsprozesse und den Wandel. Seine Fotos sind ein geschichtliches und kulturelles Gedächtnis der Region Harz.

Eröffnung der Ausstellung am 30.11.2014, 11 Uhr durch Dr. Michael Ermrich (Harzklubvorsitzender und Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes). Er ist ebenfalls Zeitzeuge der Brockenöffnung am 3. Dezember 1989.

Ort: Museum Schiefes Haus, Klintgasse 5, 38855 Wernigerode
Dauer: 30. November 2014 bis 30. Juni 2015
Geöffnet täglich von 11 bis 17 Uhr, montags geschlossen

Weitere Informationen bei Hansjörg Hörseljau, Tel. 05323/9489220 oder 0171/7456339, email hansjoerg@hoerseljau.de

PM / Herausgeber:
Hansjörg Hörseljau
DER HARZFOTOGRAF
38678 Clausthal-Zellerfeld
http://www.brockenbuch.de

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