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Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz werden kartiert

Hirschkäfer

Kampf zweier rivalisierender Männchen des Hirschkäfers – Foto von Ralf Steinberg

Wernigerode. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist einer der größten, imposantesten und wahrscheinlich auch bekanntesten Käfer Mitteleuropas. Den Namen trägt das bis zu neun Zentimeter große Tier dank der geweihartig vergrößerten Oberkiefer (Mandibeln) der Männchen. Zur Fortpflanzungszeit Ende Mai bis Anfang September sind die Männchen auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen. Treffen mehrere Männchen bei einem Weibchen aufeinander, so kann es zu erbitterten Rivalenkämpfen kommen. Dabei versuchen die Kontrahenten, ihr gegenüber mit dem Geweih zu umklammern oder auszuhebeln und vom Baum zu werfen. Das Krachen und Knacken der kämpfenden Hirschkäfermännchen soll an stillen Sommerabenden bis zu 15 Meter weit zu hören sein.

Während der Paarung hindert das Männchen mit Hilfe seines Geweihs das Weibchen daran, fortzulaufen. Nach der Begattung gräbt sich das Weibchen mehrere Dezimeter tief ins Erdreich und legt dort im Laufe mehrerer Tage ihre Eier an verrottendem Holz

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Sonderfahrten der Mansfelder Bergwerksbahn mit Haldenaufstieg zum Tag der Industriekultur am 27. April 2014

Fahrzeuge Mansfelder Bergwerksbahn

Fahrzeuge der Mansfelder Bergwerksbahn (Bahnhof Benndorf)

Am 27. April 2014 wird in Sachsen-Anhalt zum 7. Mal der Tag der Industriekultur begangen. Aus diesem Anlaß fahren an diesem letzten Sonntag im April auf dem Gleis der Mansfelder Bergwerksbahn mehrere Sonderzüge. Die entsprechenden Abfahrtszeiten in Benndorf sind um 9 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr. Unterwegs besteht die Möglichkeit, am Bahnhof Zirkelschacht die Fahrt zu unterbrechen und die dortige Abraumhalde unter fachkundiger Führung zu erklimmen. Mitglieder des Vereins Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V. geben Ihnen dabei gerne Auskunft auf Ihre thematisch relevanten Fragen.

Wer am Aufstieg auf die 58 Meter hohe Zirkelschachthalde teilnehmen möchte, sollte bereits in Benndorf im hinteren Teil des Zuges Platz nehmen. Die letzten Waggons werden nämlich am Bahnhof Zirkelschacht abgekoppelt und bleiben dort für ca. eine Stunde stehen. Dieser Zeitraum sollte für einen Haldenaufstieg ausreichend sein. Bei schönem Wetter haben Sie vom Gipfel der Abraumhalde

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