Anzeige:

Demonstration gegen Grundschulschließungen am 27. März 2014 vor dem Landtag in Magdeburg

Schulschließung

Für eine andere Zukunft!

Am kommenden Donnerstag, dem 27. März 2014, findet an der Johanniskirche vor dem Magdeburger Landtag eine Demonstration gegen die geplanten Grundschulschließungen statt. Diese Veranstaltung wird vom „Aktionsbündnis Grundschulen vor Ort“ organisiert. Für den Zeitraum von 13 bis 16 Uhr ist eine eher ruhigere Mahnwache mit Infostand geplant. Anschließend soll es dann aber richtig laut werden: Mit Trillerpfeifen, Glocken, Küchengerät und ähnlichen Gegenständen, mit welchen deutlich wahrnehmbare Geräusche produziert werden können, wollen sich die versammelten Menschen Gehör verschaffen. Hierbei können und sollen auch SIE sich aktiv einbringen und wenn möglich passende „Instrumente“ mitbringen. Eine Teilnahme an dieser Aktion eignet sich auch besonders für die von den Schulschließungen betroffenen Familien mit ihren Kindern.

Die geplante Demonstration ist sehr zeitgemäß – zum einen, weil die drohenden Grundschulschließungen immer näher rücken und nach energischem Handeln verlangen, zum anderen, weil mit stillem Protest zu Hause kaum Veränderungen möglich sind. Wir leben in Deutschland in einer Lobbykratie. Wer sich in diesem Land am lautesten artikuliert, hat auch die besten Chancen, bei Politikern und anderen Entscheidungsträgern Gehör zu finden. Die Pläne zur Schließung von allein 30 Grundschulen im Harzgebiet (ca. 90 in ganz Sachsen-Anhalt bis zum Jahre 2018) machen da keine Ausnahme (mehr dazu z.B. hier und hier). Wenn Sie mithelfen wollen, die geplanten Schulschließungen zu verhindern, müssen Sie dieses Anliegen auch der Öffentlichkeit bekannter und bewußter machen – am besten lautstark.

Falls Sie am 27. März nicht in Magdeburg mit dabei sein können, besteht für Sie dennoch die Möglichkeit, Ihren Willen kundzutun: Unterschreiben Sie am besten gleich jetzt die Online-Petition für ein Schulschließungs-Moratorium in Sachsen-Anhalt. Einen Link zu dieser Petition finden Sie z.B. hier auf harznews.de ganz rechts unterhalb der Schlagwörter (Tags).

Eine Petition ist eine Bittschrift und verpflichtet die Herrschenden maximal zu symbolischen Handlungen. Dennoch wird es auch für diesen oftmals fernab der realen Welt des einfachen Volkes lebenden Personenkreis schwieriger, eine von sehr vielen Menschen unterstützte Petition zu ignorieren. Des Weiteren kann eine sehr populäre Petition auch bei bisher nicht informierten Bewohnern dieses Landes Aufmerksamkeit erregen und diese für das betreffende Thema sensibilisieren. Die Unterschriften sind also nicht umsonst und erfordern vom Unterzeichner nur eine kleine Mühe. Diese Mühe ist sogar sehr klein im Vergleich zu dem, was den Grundschülern in Zukunft zugemutet werden soll: Laut Berechnungen des „Aktionsbündnisses Grundschulen vor Ort“ sind dies bis zu 3 1/2 Stunden tägliche Fahrt- und Wartezeit im Zusammenhang mit der Beförderung zur Schule – für Erstklässler! Selbst wenn Sie nicht unmittelbar betroffen sein sollten – helfen Sie mit, den zum Teil erst sechs Jahre alten Kindern einen solchen Alltag zu ersparen.

Comments are closed.