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Forschungsergebnis: Fehlender „Winterschlaf“ kann Wachstum bremsen

Viele Menschen glauben noch immer, daß die Sonne einen großen Einfluß auf das Klima der Erde hat.

Bisher glaubte man, Sonnenlicht sei ursächlich für das Pflanzenwachstum verantwortlich. Ein Forscherteam einer bedeutenden süddeutschen Technischen Universität kam nun zu einem ganz anderen Ergebnis.

In einem sechswöchigen Laborversuch in der Klimakammer führten die Wissenschaftler an Zweigen von zahlreichen verschiedenen Bäumen und Sträuchern Experimente mit Kälte und Licht durch. So gelangten sie zu der neuen Erkenntnis, daß – je kälter es war, im Anschluß um so eher das Wachstum der Pflanze begann.

Das weist darauf hin, daß Bäume und Sträucher im Winter eine Art „Kälteschlaf“ durchleben und sich so vor dem Erfrieren schützen. Der Effekt dieses „Winterschlafes“ ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Folge ist, daß bei manchen Bäumen nach einem milden Winter das Wachstum vergleichsweise spät einsetzt. Dieses Verhalten kann gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

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