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Haldenbesteigung am 25. August 2013 – Abraumhalde „Hohe Linde“ bei Sangerhausen

Aufstieg Halde Fortschrittschacht Juni 2013Aller guten Dinge sind drei! In diesem Jahr fanden im Harzvorland bereits zwei Haldenbesteigungen statt – einmal am 26. Mai an der Hohen Linde bei Sangerhausen und einmal am 16. Juni am Fortschrittschacht bei Volkstedt (siehe Foto). Die seltene Gelegenheit, eines dieser weithin sichtbaren Bergbaurelikte zu erklimmen und von oben aus luftiger Höhe einen Blick auf die Landschaft zu werfen, bietet sich allen Interessenten zum letzten Mal in diesem Jahr am 25. August. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, zwischen 10 und 16 Uhr auf die Abraumhalde „Hohe Linde“ hinaufzusteigen.

Veranstalter der Haldenbesteigung sind die Rosenstadt Sangerhausen GmbH sowie der Verein der Mansfelder Bergarbeiter Sangerhausen e.V.. Erwachsene entrichten für den Aufstieg einen Obolus von 2 Euro. Kinder ab 6 Jahre zahlen die Hälfte, dürfen den künstlichen Berg aber nur in Begleitung eines Erwachsenen besteigen. Oben auf der „Hohen Linde“ bekommen Sie außerdem einen Stempel in ihren Gipfelpaß. Wer einen solchen noch nicht hat, erhält diesen an der Kasse am Fuß der Halde.

Doch der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen des Stempels, sondern vor allem auf Grund der herrlichen Aussicht. Der Gipfel des markanten Industriedenkmals befindet sich ca. 144 Meter über dem Niveau des Haldenfußes und ermöglicht bei entsprechender Wetterlage einen Blick auf Sangerhausen, auf die nahen Harzberge, zum Kyffhäusergebirge sowie auf weite Teile der Goldenen Aue.

Das Erklimmen der „Hohen Linde“ könnte durchaus ein Hunger- oder Durstgefühl auslösen. Doch das ist kein Problem, denn für Speis und Trank ist unten vor dem Berg ausreichend gesorgt. Die Schalmeienkapelle Martinsrieth sorgt außerdem für eine stimmungsvolle musikalische Untermalung des Geschehens.

Es ist nicht möglich, mit dem Auto direkt bis zur Abraumhalde „Hohe Linde“ zu fahren. Ein längeres Stück Fußweg sollten Sie daher einplanen. Entweder erwandern Sie die Halde von Sangerhausen aus oder Sie fahren bis Lengefeld, wo Sie am Sportplatz parken können und dann die restlichen rund zwei Kilometer zu Fuß zurücklegen.

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