Anzeige:

8. Falkensteiner Minneturnier – Rückschau und Ergebnis

Knut Seckel spielt Siegfrieds TodAm 6.7. ging auf der Burg Falkenstein im Harz das 8. Minneturnier über die Bühne. Vor vollen Reihen sangen und musizierten im Burghof fast 20 Akteure der Mittelalterszene aus ganz Deutschland und Österreich.

Das Motto war “Bleiben oder Scheiden – Lieder von Abschied und Wiederkehr”. Sieben Sängerinnen und Sänger traten gegeneinander an. Sieger wurde ein Urgestein dieser Musikrichtung: Olaf Casalich aus Hamburg, der in den 70er Jahren mit seiner Gruppe Ougenweide erstmalig mittelhochdeutsche Texte und uralte Melodien mit Rock und Folk verband. Er bewies mit mitreißenden Interpretationen von hochmittelalterlichem Spruchgesang und althochdeutschen Zaubersprüchen, dass er es mit den Stars der Minnesang-Szene aufnehmen kann. Mit Charme, Esprit und Stimme verwies er die vielfach preisgekrönten Minnesänger Knud Seckel aus Alsbach (Platz 2) und Holger Schäfer aus Adelebsen (Platz 3) auf die niedrigeren Stufen der olympischen Treppe.

Doch der Wettkampf war nur eine Seite der Veranstaltung. Mit einer großen Gemeinschaftsleistung und durchweg großartigen Darbietungen bekundeten die Sänger und Musiker ihre Liebe zum Falkensteiner Minneturnier. Sie taten das sogar ohne Gage, denn die Veranstaltung sollte ein Zeichen setzen, dass das Minneturnier auch in Zukunft erhalten bleiben soll. Ob die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt in Zukunft wieder die Finanzierung übernimmt, ob sich Sponsoren finden oder ob es eben doch ein Abschied für immer war, muss sich zeigen. Auf alle Fälle war es ein herrlicher Sommerabend voller Musik, an den man noch lange denken wird.

Presse-Information:
Kulturmanagement
Dr. Lothar Jahn
www.lothar-jahn.de

Leave a Reply

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Werbung