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Monographie zur Eise​nzergrube Büchenberg​ bei Elbingerode ers​cheint Ende Mai 2013​

Wernigerode – Elbingerode. Harte Arbeit im Erzbergbau und Romantik, dunkle, dreckige Stollen und Ästhetik, sachliche Berichterstattung über ein Kapitel Montangeschichte und lebensbedrohliche Erlebnisse im Berg – wie geht das zusammen? Ganz einfach – im neuen Buch über den Büchenberg. Bergbau hat wenig mit Romantik zu tun, sondern ist knochenharte Arbeit, ein Kapitel Wirtschaftsentwicklung, ein erheblicher Umwelteingriff und hat in Form von Schaubergwerken auch touristische Bedeutung. Alles das finden Sie im neuen „Büchen-Berg-Buch“, das nach drei Jahren Autorenarbeit ab Ende Mai 2013 auf dem Markt sein wird.

Eine Arbeit von 17 profunden Kennern dieses Bergwerkes auf 304 Seiten im Format 23 x 30 cm mit über 500 faszinierende Fotos, die Schlaglichter auf eine verlassene Bergbaulandschaft werfen – ein Schwergewicht in jeder Beziehung (fast 2 kg) ist entstanden.

Das Metall Eisen hat die Menschheitsentwicklung stark beflügelt. Zu allen Zeiten war deshalb der Harz von höchstem strategischem Interesse. Im Büchenberger Revier geht seit etwa 2000 Jahren der Bergbau um, der untrennbar mit der frühindustriellen Entwicklung, der Suche und der Gewinnung von Eisenerz verbunden ist. Maßgeblich prägte das größte Ostharzer Eisenerzrevier diese Region und ihre Menschen. Darüber gilt es zu berichten.

Die Autoren schlagen einen großen Bogen von den ersten Rennöfen über den Eigenlehnerbergbau und den fiskalischen Bereich der Wernigeröder Grafen zu Stolberg-Wernigerode bis hin zur Zeit der NS-Aufrüstung unter der Mannesmann-Röhrenwerke AG von 1937 bis 1945. Nach Kriegsende erlebte das Bergwerk während der DDR-Zeit die produktivste Phase, bis unvermittelt 1969 der Einstellungsbeschluss kam. Verwahrung und Verfall folgten – das 1989 eröffnete Schaubergwerk bleibt als letztes Relikt. Kunst und Kultur am Büchenberg werden in den Fokus genommen, ebenso die Umweltfolgen des intensiven Bergbaus. Ein großer Teil des Buches ist der „Verlassenen Industriekultur“ gewidmet. Es werden erstmals Teile des versunkenen Bergwerks in einer bisher nicht gekannten Qualität und Fülle gezeigt, die selbst Kennern der Materie Neues bieten.

Seit der Beendigung der Eisenerzförderung sind über 40 Jahre vergangen. Es wurde Zeit, diesem Bergwerk eine umfassende und in die Tiefe gehende Abhandlung zu widmen.

Das Buch wird 39,90 € kosten. Weitere Informationen und Bestellungen sind über http://www.bergwerk-buechenberg-buchprojekt.de oder per E-Mail über Buechenbergbuch@gmx.de möglich.

Herausgeber:
Wolfgang Schilling
Knorrenbergstr. 2
38889 Blankenburg
Buechenbergbuch@gmx.de
Tel. 0173/355 7201

Titel des neuen Buches von Wolfgang Schilling

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