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Verkehrssicherungsma​ßnahmen an der Kastanienall​ee zum HohneHof ab 4. März 2013​

Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Kastanienallee zum HohneHof bei Drei Annen-Hohne wurden notwendig – Beginn am 4. März 2013

Wernigerode – Drei Annen-Hohne. Am 4. März 2013 beginnt eine Spezialfirma im Auftrag des Nationalparks Harz mit Maßnahmen der Verkehrssicherung an der Kastanienallee zum beliebten HohneHof mit seinem Natur-Erlebniszentrum. Ab diesem Datum kann es daher zu kurzfristigen Behinderungen für den Besucherverkehr kommen. Wanderer werden über die Wiese in Richtung HohneHof umgeleitet.

Der Nationalpark Harz bittet um Verständnis für diese zwingend nötigen Maßnahmen zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher, so die zuständige Fachbereichsleiterin Sabine Mané: „Diese Maßnahmen sind dringend nötig, weil die Rosskastanien aufgrund ihres Alters teilweise in einem instabilen Zustand sind und auch einen hohen Anteil an Trockenästen aufweisen. Gerade Trockenäste haben ein hohes Gefährdungspotential, da sie unvermittelt ohne Vorwarnung sogar bei windstiller Witterung ausbrechen und auf den Weg fallen können.“

„Etwa 30 Rosskastanien werden gefällt werden müssen, da ihre Stämme von innen faul sind und somit ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist“, ergänzt der vor Ort verantwortliche Nationalpark-Revierleiter Martin Bollmann. „Um den Alleecharakter zu bewahren, werden bereits in diesem Frühjahr in die entstandenen Lücken Bergahorn-Bäumchen gepflanzt.“

Die Rosskastanie ist in der Höhenlage des HohneHofs nicht heimisch. Sie wächst ursprünglich in schattigen Berg- und Schluchtwäldern südosteuropäischer Mittelgebirge und in Kleinasien. In der Eiszeit dahin zurückgedrängt, hat sie es auf natürliche Art und Weise nicht geschafft, weiter nach Norden vorzudringen. Erst der Mensch brachte sie ab dem 16. Jahrhundert als Parkbaum nach Mitteleuropa. Das Holz alter Rosskastanien wird oft von Pilzen besiedelt.

Der Bergahorn ist ein Baum der höheren Lagen und liebt kühl-feuchtes Bergklima. Im Harz kommt er bis in eine Höhenlage von 900 m vor. Seine geflügelten Samen werden dazu beitragen, die natürliche Waldgesellschaft um eine weitere, hier vorkommende Baumart zu bereichern. In der Jugend ist der Bergahorn sehr raschwüchsig – hervorzuheben sind die Blüte im Frühjahr und die auffällige Laubfärbung im Herbst. Viele Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) – Flechten und Moose – besiedeln die Stämme des Bergahorns und schaffen somit einen zusätzlichen Blickfang.

Stamm einer nicht mehr standsicheren Rosskastanie

Presse-Information: Nationalpark Harz
http://www.nationalpark-harz.de

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