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Unser Harz Dezember 2016 – Rosenwunder zu Weihnacht, Harzer Künstlerpostkarten und vieles mehr

brocken vom wurmberg s. wielert

Der Brocken im Winter. Foto von Siegfried Wielert

UNSER HARZ Dezember: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Ein Rosenwunder zur Weihnacht; Er pries die eigenartige Schönheit des Harzes – Zum Gedenken an Ehm Welk; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 1; De wiehnachtliche Störenfried; Weihnachtsspaziergang; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 10: Winter

Oberharz. Eines unserer schönsten Weihnachtslieder, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, wurde der Legende nach von Pater Laurentius gedichtet, als er in der Christnacht des Jahres 1007 im Garten des Klosters Pöhlde eine blühende Rose fand. Überliefert ist es mit seinen ursprünglich 23 Strophen, in denen es die Weihnachtsgeschichte erzählt, im Mainzer Cantual von 1605 und zeugt von der tiefen Frömmigkeit der damaligen Zeit.

Vor 50 Jahren starb Ehm Welk, dessen Schaffen als Journalist und Schriftsteller im Ersten Weltkrieg im Harzer Raum mit pazifistischen Schriften begann. In seinen folgenden Romanen finden sich immer wieder Landschaftsbeschreibungen um fiktive Harzer Orte, in denen seine Liebe zum Harz Ausdruck findet. Von den Nazis verhaftet, wurde er auf Druck ausländischer Journalistenkollegen wieder aus dem KZ freigelassen. Sein erstes Buch nach seinem Publikationsverbot ist ein Sachbuch über den deutschen Wald, in dem der Harz eine herausragende Rolle einnimmt. Bekannt über die deutschen Grenzen hinaus ist er vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“.

In dem Beitrag „Vor 100 Jahren“ wird diese Zeit im Spiegel damaliger Zeitungsartikel wieder lebendig. Natürlich war die Berichterstattung stark geprägt vom Ersten Weltkrieg. So werden die Auswirkungen dieses Krieges auf das zivile Leben nachvollziehbar, auch zum Thema der ausländischen Kriegsgefangenen. Doch auch andere Meldungen prägen das Bild der damaligen Zeit: Wilddiebereien, Todesfälle, unter anderem im Bergbau, Abbruch der Clausthaler Windmühle, neue Versuche der Erzgewinnung, nicht zuletzt mithilfe des neuen Flotationsverfahrens am Rammelsberg. Erschütternd wirken heute die vielen Festnahmen entflohener Kriegsgefangener.

Neben dem ersten Artikel sorgen eine kleine Weihnachtsgeschichte in Ostfalenplatt und ein Weihnachtsgedicht für weihnachtliche Stimmung. Der 10. und letzte Teil der Serie über Harzer Künstlerpostkarten liefert einen stimmungsvollen Nachgesang auf die schneereichen und strengen Harzer Winter, wie sie früher geherrscht haben. Selbst Goslar präsentiert sich im weißen Kleid.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12;
Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi Bergmann-Str. 11.

PM:
Schriftleitung UNSER HARZ
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld

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Weihnachten am HohneHof

hohnehof im winter

Der HohneHof im Winter / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Auch in der Weihnachtszeit erwartet das Natur-Erlebniszentrum HohneHof viele große und kleine Gäste. Ob nun als Ruhepunkt bei einer winterlichen Wanderung oder als Ausflugsziel für die Kinder – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom HohneHof freuen sich auf zahlreiche Gäste.

So gibt es bereits am kommenden Sonntag, dem 11. Dezember 2016 im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ von 13.00 bis 15.00 Uhr den „Treff an der großen Feuerschale“. Bei wärmenden Feuer und heißen Getränken kann man Stockbrot backen und sich somit etwas auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Am Samstag, dem 17. Dezember 2016 findet wieder das alljährliche Weihnachtsbasteln statt. Je nach Altersgruppe gibt es unterschiedliche Angebote, um letzte Geschenke selbst zu gestalten. In der Zeit von 11.00 bis ca. 15.00 Uhr findet man an verschiedenen Stationen im Haus Anregungen, wie man aus Naturmaterialien seine ganz persönliche Weihnachtsdekoration zusammenstellen kann.

Spontane Besucher sollten berücksichtigen, dass das Naturerlebniszentrum am Mittwoch, den 14.12.2016 wegen einer Weiterbildung bereits ab 13.30 Uhr geschlossen hat. Auch am 24., 25. und 31. 12.2016 ist das Haus geschlossen, doch sind wir zwischen den Feiertagen wieder für unsere Gäste da!

PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

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Landkreis Harz: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte bei McDonald’s & Co.

Tarifrunde Systemgastronomie | Gewerkschaft will „mehr als Mindestlohn“

Kreis Harz: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte bei McDonald’s & Co.

M wie McDonald’s – M wie Mindestlohn? Wenn es nach den Arbeitgebern geht, bleiben Beschäftigte der Restaurant-Kette im Landkreis Harz beim Verdienst weiter an der unteren Grenze. Der Grund: Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS), zu dem auch Marken wie Burger King oder Nordsee gehören, sperrt sich in der laufenden Tarifrunde weiterhin gegen ein kräftigeres Lohn-Plus. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht bei den bisherigen Lohn-Angeboten von einer „Rolle rückwärts“. Die Beschäftigten hätten mehr verdient als den Mindestlohn. Sollten die Arbeitgeber nicht spürbar nachlegen, werde es einen „heißen Advent“ geben, so die Gewerkschaft. Geplant seien betriebliche Aktionen und Demonstrationen in verschiedenen Städten.

Bundesweit zählen die im BdS zusammengeschlossenen Franchise-Unternehmen mehr als 100.000 Beschäftigte in 2.700 Restaurants und Cafés. Von einem neuen Tarifvertrag würden neben den Mitarbeitern der beiden großen Fastfood-Ketten McDonald’s und Burger King auch Beschäftigte bei Starbucks, KFC, Vapiano und Tank & Rast profitieren. Für sie hatten die Arbeitgeber zuletzt einen Stundenlohn von 8,84 Euro in der ersten und 8,89 Euro in der zweiten Lohngruppe geboten, berichtet Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller heimischen Beschäftigten. Denn schon per Gesetz würden sie letztlich dasselbe verdienen.“

Die NGG fordert ein Lohn-Plus von mindestens sechs Prozent. Die unterste Lohngruppe soll überproportional angehoben werden – „damit eine Neun vor dem Komma steht“, so Tessmann. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen auf 800 Euro im ersten, 900 Euro im zweiten und 1.000 Euro im dritten Lehrjahr steigen. Ein Azubi-Plus wäre im Blick auf den drohenden Fachkräftemangel ein wichtiges Mittel, um auch in Zukunft Nachwuchs zu gewinnen, ist Tessmann überzeugt.

„Ob beim Burger-Braten, an der Verkaufstheke oder im Kaffee-Ausschank – die Mitarbeiter der Franchise-Ketten versorgen im Kreis Harz jede Woche Tausende Kunden. Und das oft unter enormem Zeitdruck.“ Statt auf Niedriglöhne zu setzen, sollten McDonald’s und Co. ihren Mitarbeitern bei der Bezahlung mehr Anerkennung zeigen. Denn ohne sie sei der Erfolg der „Global Player“ undenkbar.

„Manche Firmen klagen zwar über mehr Konkurrenz und Rückgänge bei den Gastzahlen. Im gleichen Atemzug geben sie aber auch zu, dass sie das durch höhere Preise wieder ausgeglichen haben“, sagt Tessmann. Für die NGG steht fest: „Die Beschäftigten müssen sich von ihrer Arbeit auch die Produkte leisten können, die sie Tag für Tag verkaufen“. Dafür müsse die Systemgastronomie endlich aus dem Niedriglohnbereich herauskommen.

PM:
NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen
www.ngg-son.de

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Laternenwanderungen des HöhlenErlebnisZentrums in Bad Grund im Januar und Februar 2017

Laternenwanderungen ins Zwergenreich

Schon immer sind Höhlen ganz besondere Orte für Menschen. So ist es auch mit der Iberger Tropfsteinhöhle. Je nach Witterung erst durch den Winterwald oder gleich auf unterirdischem Weg, geht es in die faszinierende Welt aus versteinerten Meerestieren und mächtigen Bodentropfsteinen. Der flackernde Schein der Laternen lässt die Höhle im Verborgenen aufscheinen, und bei Glühwein und Kinderpunsch sind wärmende Geschichten über den sagenhaften Zwergenkönig Hübich zu hören.


Termine:
28. Januar 2017, 16.30 Uhr
04. Februar 2017, 16.30 Uhr
11. Februar 2017, 16.30 Uhr


Anmeldung bis 27.1., 3.2. bzw. 10.2. erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt, empfohlen für Groß und Klein ab 5 Jahren.


Treffpunkt: Foyer / Kasse


Preis: Erwachsene 8 €, Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre 6 €
Im Preis enthalten: Waldwanderung und Höhlenführung im Laternenschein, Geschichten und heiße Getränke. Vorher ist ein Museumsbesuch möglich.

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Ein marokkanischer Blick auf Hildesheim – Niedersächsischer Heimatbund startet das Projekt „Heimatblicke“ mit einer multilingualen Führung

heimatblick

Sabine Herzog und Khalid El Aouada vor dem Knochenhaueramtshaus in Hildesheim. Foto: Niedersächsischer Heimatbund e.V.

Hannover/Hildesheim – Das Projekt „Heimatblicke“ des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. (NHB) stellt sich die Frage, wie Heimatpflege und Neubürger*innen zusammen ihre gemeinsame Heimat erleben und gestalten können. Ein erstes Teilprojekt wurde in Hildesheim vorgestellt.

„Ich möchte Ihnen die Orte in Hildesheim zeigen, die ich besonders spannend finde.“ So begann Khalid El Aouada, der zurzeit ein Praktikum zur Berufsorientierung beim Kreisheimatbund Hildesheim absolviert, am Dienstag seine multilinguale Führung durch Hildesheim. Gemeinsam mit der Stadtführerin Sabine Herzog und der Kreisheimatpflegerin Paloma Klages führte er eine Gruppe von Geflüchteten und interessierten Hildesheimern vom Marktplatz zum Dom und dann weiter zur Michaeliskirche. An den Stationen erklärte er nicht nur ihre historische Bedeutung, sondern auch, was ihn besonders daran interessiert, wie die Biografie Bischof Bernwards oder die Ästhetik der Michaeliskirche.

Mit dem Blick eines Neubürgers auf Hildesheim startet der erste Teil des Projekts „Heimatblicke – meine Heimat, deine Heimat, unsere Heimat!“ des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. Dieses Pilotprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Heimatpflege in Niedersachsen für Neubürger*innen zugänglich zu machen und Begegnungen zwischen den Kulturen zu ermöglichen. Dazu begleitet der NHB Projekte und Aktionen von Heimatvereinen und Kulturinstitutionen mit und für Geflüchtete in Niedersachsen. „Heimatvereine haben sind Experten für die Geschichte und Landschaft einer Region. Sie können Neubürger*innen beim Fußfassen und Kennenlernen ihrer neuen Lebenswelt unterstützen und gleichzeitig neue Perspektiven auf andere Kulturen und ihre eigene Heimat gewinnen. Wir freuen uns sehr, dass der Kreisheimatbund Hildesheim sich beteiligt hat.“, sagte Dr. Julia Schulte to Bühne, Geschäftsführerin des NHB.

Das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Projekt läuft bis September 2017. Weitere Teilprojekte in Niedersachsen sind geplant. Heimatvereine, die selbst ein Projekt oder eine Aktion mit Geflüchteten planen, sind dazu eingeladen, sich beim NHB zu melden. Weitere Informationen gibt es unter www.niedersaechsischer-heimatbund.de

Herr El Aouada plant bis zum Ende seines Praktikums drei weitere Führungen in Hildesheim, die bereits ausgebucht sind.

PM:
Niedersächsischer Heimatbund e.V.
www.niedersaechsischer-heimatbund.de

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Arbeitsagentur unterstützt Unternehmen mit individueller technischer Beratung

Arbeitsagentur unterstützt Unternehmen mit individueller technischer Beratung
Besonderes Dienstleistungsangebot im Rahmen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und zunehmend auch für altersgerechtes Arbeiten

Dass die Einrichtung eines Arbeitsplatzes weitaus mehr als eine Maschine, ein Sitzplatz und etwas Gerät ausmacht, ist vielen auf dem ersten Blick nicht bewusst. “Geht es beispielsweise um die Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, muss der Arbeitsplatz auch auf die Person individuell abgestimmt werden”, erklärt Andreas Strachauer, zuständiger Technischer Berater für alle Arbeitsagenturen im nördlichen Sachsen-Anhalt und somit auch für die Agentur für Arbeit Halberstadt, seine Aufgabe.

Der Technische Berater ist u. a. im gesamten Landkreis Harz für die Beschäftigung unterwegs. “Meine Kollegen und ich beraten fallbezogen und umfassend alle am Verfahren beteiligten Personen über die behindertengerechte Gestaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Bei dieser Beratung werden Arbeitsplatz, Arbeitsumfeld, Arbeitsgebäude und Arbeitsweg und das entsprechende Beförderungsmittel zum Erreichen des Arbeitsplatzes unter Beachtung der gesundheitlichen Einschränkungen der Betroffenen begutachtet”, so Strachauer.

Die Aufgabe des technischen Beraters stellt hohe Anforderungen an die Person. “Bereits seit 2011 ist unser Technischer Beratungsdienst nach ISO 9001 zertifiziert. Diesen Posten besetzen wir nur mit Technischen Ingenieuren und den entsprechenden Zusatzqualifikationen zum Arbeitssicherheitsingenieur”, informiert die stellvertretende Agenturchefin von Halberstadt, Konstanze Kube.

Empfehlung und Hilfe bei Förderung

Der Beratungsdienst erstellt nach eingehender Bewertung der Situation eine gutachterliche Stellungnahme, in der eine eindeutige Empfehlung zur notwendigen Beschaffung von technischen Arbeitshilfen, Fahrzeugen oder Umbauten an Gebäuden abgegeben wird. “Ein Arbeitgeber, der Mitarbeiter mit Handicap beschäftigen will, wird kostenfrei mit einer Beratung unterstützt”, ergänzt der Technische Berater.

Jährlich besucht Andreas Strachauer allein im Landkreis Harz ca. 35 Unternehmen und begutachtet oder prüft rund 60 Arbeitsplätze und Maßnahmen. Abstimmungen sind je nach Fallgestaltung mit Vertretern des Rententrägers, des Integrationsamtes und des Arbeitgeber-Services der Arbeitsagentur zusätzlich erforderlich.

Der Mitteleinsatz für einen angepassten Arbeitsplatz kann dabei recht hoch werden. In Einzelfällen kommt man durchaus in einen sechsstelligen Betrag an Förderleistungen für die Einrichtung. “Damit ist auch dem Betroffenen, dem Unternehmen und dem Arbeitsmarkt geholfen”, resümiert der Technische Berater.

Neues wachsendes Aufgabenfeld

Eine weitere Nachfrage entwickelt sich speziell in dem Aufgabenfeld der altersgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Andreas Strachauer ist auch hierfür zuständig: “Die Beratungsbedarfe steigen spürbar durch die demografische Entwicklung. Das gilt im Übrigen auch für Arbeitsplätze bereits beschäftigter Mitarbeiter, wo gesundheitliche oder demografisch bedingte Anpassungen notwendig sind oder werden. Hier werde ich als Technischer Berater meist nur aus empfehlend und beratend tätig. Förderleistungen erfolgen durch die im Einzelfall zuständigen Behörden.”

Eine Inanspruchnahme erfolgt jedoch nicht direkt. “Kontaktieren Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner unseres Arbeitgeber-Services der Arbeitsagentur. Die Kollegen organisieren dann einen Beratungstermin”, wirbt der die stellvertretende Agenturchefin für diese besondere Dienstleistung.

Der Kontakt zum Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur ist übrigens auch kostenfrei unter der neuen Rufnummer 0800 4 555520 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) möglich. Arbeitgeberneukunden erhalten dann einen individuellen Ansprechpartner mit Direktdurchwahl.

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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Wirtschaftsminister Willingmann zeichnet Blankenburg als Erholungsort aus / Tourismus im Harz auch 2016 auf klarem Wachstumskurs

Minister Willingmann zeichnet Blankenburg als Erholungsort aus

Minister Prof. Dr. Armin Willingmann (r.) hat heute die Stadt Blankenburg als “Staatlich anerkannten Erholungsort” ausgezeichnet. Im Terrassengarten am Kleinen Schloss übergab der Minister die Urkunde an Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt. Foto von Jana Böhme (Stadt Blankenburg)

Tourismus im Harz auch 2016 auf klarem Wachstumskurs – Willingmann zeichnet Blankenburg als Erholungsort aus: “Image- und Werbefaktor”

Die Stadt Blankenburg (Landkreis Harz) kann künftig mit dem Titel “Staatlich anerkannter Erholungsort” für sich werben. Die entsprechende Urkunde hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Bürgermeister Heiko Breithaupt überreicht. Für Blankenburg sprechen u.a. die landschaftlich und klimatisch bevorzugte Lage, die gut ausgebaute touristische Infrastruktur sowie die vergleichsweise lange Aufenthaltsdauer der Gäste. In Sachsen-Anhalt gibt es derzeit rund 30 staatlich anerkannte Erholungsorte.

Willingmann betonte: “Die Anerkennung als Erholungsort ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Einerseits ist das bundesweit anerkannte Prädikat ein wichtiger Image- und Werbefaktor für die Stadt und ihre Bürger. Andererseits gilt es nun, den Titel Erholungsort dauerhaft zu erhalten und auch weiterhin in die touristische Infrastruktur und Qualität zu investieren.”

Die Stadt Blankenburg erfüllt die Kriterien der Kurorte-Verordnung des Landes für das Prädikat “Erholungsort” vollständig:

* Der Deutsche Wetterdienst bescheinigt eine deutliche Verbesserung der Luftqualität im Vergleich zu Messungen Ende der 1990er Jahre.

* Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 4,4 Tagen deutlich über den geforderten 3 Tagen.

* Der Landesfachausschuss Kur- und Erholungsorte hat sich vor Ort vom Landschaftsbild, vom gepflegten Ortscharakter, von der Leistungsfähigkeit des Gastgewerbes und der touristischen Infrastruktur sowie von den aktivtouristischen Angeboten in Stadt und näherer Umgebung überzeugt.

Blankenburg besitzt mehrere landesbedeutsame kultur- und aktivtouristische Ausflugziele wie etwa das Große Schloss, das Kleine Schloss, die Barocken Schlossgärten sowie die “Teufelsmauer”, die zu den schönsten Wanderstrecken im Harz zählt. Daneben gibt es auch medizinische und physiotherapeutische Angebote, dazu zählen u.a. ein Sanatorium und die Teufelsbad-Fachklinik.

Der Tourismus im Harz ist auch 2016 auf Wachstumskurs: Zwischen Januar und August sind die Gästeankünfte um 4,1% und die Übernachtungen um 3,3% gestiegen. Damit lag der Zuwachs klar über dem Bundesschnitt von je +2,2%.

PM:
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
des Landes Sachsen-Anhalt
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
www.mw.sachsen-anhalt.de

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Minneturnier 2017 fest in Frauenhand

kandidatinnen falkenstein 2017

Die Kandidatinnen des Minneturniers 2017, von links:
oben Christine Zienc, Klara vom Querenberg, Noemi La Terra, unten Korydwenn und Karina Benalcázar / Foto: Veranstalter

Minneturnier erstmals fest in weiblicher Hand – Fünf Sängerinnen fahren nach Falkenstein

Fünf Kandidatinnnen wurden für das Falkensteiner Minneturnier nominiert. Der mittelalterliche Gesangswettbewerb, der 2017 bereits zum 12. Mal ausgetragen wird, steht unter dem Motto “Frauenminne, Mädchenlieder, Weibsgesang” – erstmalig stehen nur Frauen im Wettbewerb. Die Ausschreibung dazu lief im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Jury bestand aus Vorjahressiegern des Turniers, dem Burgherren-Ehepaar von Falkenstein und dem Hauptsponsor der Veranstaltung, Olaf Friedersdorf.

Die Sängerinnen werden am 1. Juli 2017 auf Burg Falkenstein im Ostharz gegeneinander antreten. Die beliebte Veranstaltung, zu der Besucher aus nah und fern anreisen, wird von mittelalterlichen Musikanten auf vielen historischen Instrumenten begleitet. Ausgewählt wurden Karina Benalcázar (Salzburg), Korydwenn (Wolfhagen), Klara vom Querenberg (Erfurt), Noemi La Terra (Dresden) und Christine Zienc (Hannover). Alle Sängerinnen haben eine fundierte musikalische Hochschulausbildung, drei von ihnen haben ausländische Wurzeln.

Karina Benalcázar wurde in Equador geboren, sie erhielt eine Gesangsausbildung am Colegio Alemán in Quito und studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg. Sie war 2014 bei einer Vorentscheidung von “Deutschland sucht den Superstar” dabei und erhielt höchstes Lob von Dieter Bohlen für den Gesang einer Puccini-Arie. Sie singt bei der Mittelaltergruppe “Harmonia variablis”.

Korydwenn (bürgerlicher Name: Claire Bénard) stammt aus Frankreich und lebt nun in Nordhessen. Nach der Ausbildung zur Opernsängerin spezialisierte sich Korydwenn auf die Zeit des Mittelalters. Sie errang den Grad eines Masters der Literatur (Rennes) und ein Diplom für Musik. Sie liebt am mittelalterlichen Gesang die “leidenschaftliche Beziehung zwischen Wort und Musik”.

Klara vom Querenberg (bürgerlicher Name: Sabine Lindner) studierte in Essen zunächst Gregorianik, dem folgte ein Masterstudiengang in Musik des Mittelalters. Seit 2003 konzertiert sie in ganz Deutschland, aber auch im benachbarten Ausland. Sie spielte u.a. auf der Wartburg, im Kloster Eberbach, in der Abtei St. Hildegard in Bingen und im Erfurter Dom.

Noemi La Terra stammt aus einer sizilianischen Familie und wuchs in Deutschland zweiprachig auf. Sie studierte mittelalterliche Geschichte, romanische Sprachwissenschaften, Jazzgesang und Alte Musik. Seit einigen Jahren erforscht sie Gesänge ihrer ursprünglichen Heimat Sizilien. Im April 2014 ist ihre Debut-CD beim Label Raumklang erschienen: “La voce della passione”.

Christine Zienc studierte Jazz-Rock-Pop-Gesang, Musikwissenschaften und Theaterwissenschaften an der Universität Hildesheim und hat dort seit Oktober 2014 einen Lehrauftrag für Gesang. Sie schöpft aus einem Pool musikalisch stilistischer Vielfältigkeit: vom Mittelalter über Musical und Singer/Songwriter-Musik bis zum progressivem Heavy Metal/Rock.

Das Minneturnier rund um die Frauen ist eingebettet in ein Rahmenprogramm: Dies umfasst eine Lesung aus dem Frauenbuch Ulrich von Liechtensteins am Samstagnachmittag und ein Konzert des Hofgeismarer Musiktheaters Dingo mit ihrem erfolgreichen Programm “Es stunt ein frouwe alleine – Der weibliche Blick auf die Minne” am Sonntagmorgen (2.7.). Veranstalter des Minneturniers ist der Verein Dingo Musik und Theater e.V., unterstützt von der Stiftung “Dome, Schlösser und Burgen in Sachsen Anhalt”.

Angewiesen ist die Veranstaltung aber auch auf private und gewerbliche Sponsoren – wer sie fördern möchte, überweist unter dem Stichwort “Falkenstein” einen Betrag nach Wahl auf das Konto von Dingo e.V., I-Ban DE34 5205 0353 1100 0013 48. Die Spenden sind aufgrund der Gemeinnützigkeit steuerlich absetzbar.

Tickets kosten 18 Euro (nur Turnier) bzw. 25 Euro (inklusive Rahmenprogramm). Bis zum 31.12.2016 gibt es einen Frühbucher-Rabatt: 15 Euro (nur Turnier), 22 Euro (alles). Bestellung unter 05671-925355 oder dingo@minnesang.com.

PM:
Dr. Lothar Jahn
www.minnesang.com

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Filter-Hersteller Nanostone Water investiert 11 Millionen Euro in Halberstadt

Staatssekretär übergibt Förderung über 2,75 Mio. € / 60 neue Arbeitsplätze Halberstadt: Nanostone Water investiert 11 Mio. Euro / Wünsch: „Gute Nachricht für die Region“

Millioneninvestition im Harz: Der Filter-Hersteller Nanostone Water erweitert für rund elf Millionen Euro seine Produktionsstätte in Halberstadt. Die Investition wird vom Land mit gut 2,75 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Den Zuwendungsbescheid hat Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch heute an die Geschäftsführer Bernhard Bischof und Christian Göbbert überreicht. Die Nanostone Water GmbH entwickelt und produziert keramische Nanotechnologie-Wasserfilter und beschäftigt in Halberstadt derzeit gut 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Erweiterung sollen rund 60 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Dazu sagte Wünsch: „Die Erweiterung ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen und für die Wirtschaft in der Region. Die Nanostone Water ist hochinnovativ und hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Durch die millionenschwere Investition legen das Unternehmen und die US-amerikanische Muttergesellschaft

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Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz

harz-zeitschrift 2016

Harz-Zeitschrift 2016 – Titelseite / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 68. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2016, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Beiträge kamen von Jan Habermann, Otmar Hesse, Mark Homann, Margarete Lemmel, Angela Martin, Fritz Reinboth, Uwe Schickedanz, Joachim Stüben und Hans-Joachim Winzer.

Zu den Vorlagen für Luthers Editionen der Theologia Deutsch und einem unbekannten Sammelband aus der Bibliothek des Klosters Himmelpforten bei Wernigerode berichtet Joachim Stüben, gefolgt von einem Beitrag Hans-Joachim Winzers zu den Herren von Ührde, Stadt Osterode am Harz – Genealogie, Besitz, soziale Stellung und herrschaftliches Umfeld.

Jan Habermann berichtet sodann über die königsherrschaftliche Raumerfassung am Nordharz unter den letzten Saliern,

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Jugendstunden des Stadtfeld-Gymnasiums Wernigerode für den Waldumbau im Nationalpark Harz

jugendstunden2016

Jugendstunden für den Waldumbau / Foto von Martin Bollmann

Wernigerode. Keine Gesprächsrunde und kein Workshop standen dieses Mal auf dem Programm – Outdoor war angesagt. In Vorbereitung der Jugendweihe zogen Schüler der Klasse 8a des Stadtfeldgymnasiums Wernigerode zu Jugendstunden ganz anderer Art in den Wald zwischen Drei Annen-Hohne und Schierke. Genauer gesagt in die Nationalpark-Revierförsterei Hohne.

Schüler der Klasse sind Mitstreiter einer Junior-Ranger-Arbeitsgruppe des Nationalparks. Mit deren Leiterin, der Rangerin Birgit Patzelt, entstand die Idee, einmal selber etwas Sinnvolles für den Wald vor der Haustür zu tun. So kam der Vorschlag, mit 14 tatendurstigen Schülern aktiv zu werden, nun zur Umsetzung. Unter Anleitung des zuständigen Revierförsters Martin Bollmann und einiger Väter wurden mit schweren Hacken Pflanzplätze vorbereitet und über 200 kleine Rotbuchen in die oftmals steinige Erde gebracht.

Dass junge Buchen nicht vom Klapperstorch gebracht werden, sondern aus Bucheckern wachsen, wurde auch noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Unter dem Schirm

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Dia-Visionsschau “INDONESIEN – geboren aus Feuer und Wasser” am 18. November 2016 um 19.30 Uhr in der Kurklinik Teufelsbad in Blankenburg

java-hochzeitspaar

Java – Hochzeitspaar / Foto: Veranstalter

Die beiden Reisefotografen Erika und Werner Marx aus Köthen sind am Freitag, dem 18.11.2016 um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Teufelsbadklinik zu Gast und präsentieren Fotoimpressionen vom Inselreich Indonesien.

Indonesien – ein Reigen paradiesischer Tropeninseln mitten im Indischen Ozean, viele noch völlig unberührt und so, wie Gott sie schuf. Begeben Sie sich mit den Autoren auf die Spurensuche zu den größten Inseln des Archipels Sumatra, Java, Sulawesi und Bali, die einst aus Feuer und Wasser geborenen wurden. Genießen Sie die Faszination des geheimnisvollen Dschungels, tiefgrüne Reisfelder, uralte Tempelanlagen und mächtige Vulkane, von denen noch heute viele aktiv sind. Erkunden Sie das alltägliche Leben der Inselbewohner in ihren ursprünglichen Dörfern und auf den Märkten und erleben Sie den Zauber des indonesischen Tempeltanzes. Lassen Sie sich von dem „verlorenen Paradies“ verzaubern und machen Sie Bekanntschaft mit Menschen, für die Harmonie die Erfüllung ihres Lebens ist.

PM:

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Info-Tage der Bundeswehr vom 14. bis 16. November 2016 im BiZ Halberstadt

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Bundeswehrstand im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Halberstadt / Foto: Agentur für Arbeit Halberstadt

Berufe mit und ohne Uniform – Info-Tage der Bundeswehr vom 14. bis 16. November 2016 im Berufsinformationszentrum (BiZ) Halberstadt Informationen aus erster Hand über Berufschancen und Studienangebote vor Ort in der Halberstädter Arbeitsagentur

Die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Insbesondere für junge Menschen mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen und Interessenschwerpunkten eröffnen sich dort abwechslungsreiche Beschäftigungsperspektiven – sowohl in Uniform, als auch in Zivil. Zudem bietet die Bundeswehr, abhängig von der persönlichen Qualifikation, viele attraktive Karrieremöglichkeiten.

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Halberstadt bietet allen interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die an einer zivilen oder militärischen Karriere in der Bundeswehr interessiert sind, die Möglichkeit, sich im Rahmen von drei speziellen Info-Tagen direkt vor Ort über die unterschiedlichen Laufbahnen, Berufsmöglichkeiten, interessante Studienangebote, Einstellungsvoraussetzungen und -termine, Bewerbungsverfahren, zivilberufliche Ausbildungsangebote, Weiterbildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt über die soziale

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Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

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Rammelsberg / Foto von Siegfried Wielert

Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal

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Fotowettbewerb HarzNATUR 2017 startet

Auf Fotopirsch

Auf Fotopirsch / Foto von Ingrid Nörenberg

Fotowettbewerb HarzNATUR startet in die nächste Runde – Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft

Braunlage – Wernigerode. Bereits zum fünften Mal rufen der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH jetzt Fotografinnen und Fotografen auf, sich auf Motivjagd zu machen und ihre schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks einzureichen. Die besten Bilder werden ab August 2017 in einer Ausstellung präsentiert und gestalten den Nationalpark-Kalender 2018, dessen Einnahmen wieder das Harzer Luchsprojekt unterstützen werden. Aus den drei Wettbewerbskategorien wird jeweils ein Gewinnerbild ausgewählt. Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto. Einsendeschluss für Ihre Fotos ist der 15. März 2017.

Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft für den Wettbewerb. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen

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Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

buchenpflanzung

Nach kurzer Einarbeitung sitzt jeder Handgriff: Madita und Michelle pflanzen eine junge Buche. / Foto von Thomas Schwerdt

Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle – einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher

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Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix am 6. November 2016 in Goslar-Hahndorf

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf - hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf – hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

6. November 2016, 14:30 Uhr, Friedhof Goslar-Hahndorf mit Gang zur Sandgrube Försterberg – Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix in Goslar

Goslar. Am 6. November 2016 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist. Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix

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Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Inkassodienstleistern zusammen

Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Inkassodienstleistern zusammen Die Bundesagentur für Arbeit setzt künftig in begrenztem Umfang auf Unterstützung bei der Rückforderung von Geldleistungen.

Die Firmen Apontas GmbH & Co. KG aus Hannover und EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH mit Sitz in Hamburg haben im Rahmen einer Ausschreibung im Juli 2016 den Zuschlag von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erhalten. Beide Inkassodienstleister werden zukünftig bei sogenannten niedergeschlagenen Forderungen für die BA tätig. Deshalb nehmen beide Kontakt mit den Schuldnern auf, um Vereinbarungen zur Rückzahlung der Verbindlichkeiten abzuschließen. Dabei handelt es sich um Forderungen, die ausgesetzt wurden, weil ein Schuldner vorübergehend nicht zahlungsfähig gewesen ist, beispielsweise Unternehmen in einem Insolvenzverfahren.

Apontas und EOS werden im Auftrag der BA gegenüber diesen Schuldnern aktiv. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der BA und in einem fest abgesteckten rechtlichen Rahmen. Die meisten Fälle stammen aus den Jahren 2006 bis 2010. Es geht dabei ausschließlich um

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Positive Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2017

Positive Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2017: 900 neue Jobs könnten im Landkreis entstehen – Arbeitslosigkeit sinkt nochmals spürbar

→ Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) legt erste Prognose für den Arbeitsmarkt 2017 im Landkreis Harz vor. Demnach wird die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr weiter sinken und die Beschäftigung nochmals steigen. → Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die aktuelle Arbeitsmarktprognose für die Bundesländer und Landkreise im Jahr 2017 vorgelegt.

Rund 900 neue Jobs im kommenden Jahr möglich Für die Berechnung der Beschäftigungsentwicklung unterstellen die Forscher für das Jahr 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent für Gesamtdeutschland. Dabei könnte die Zahl der Beschäftigten im Landkreis Harz um 900 auf durchschnittlich 73.600 Frauen und Männer (Mittelwert) steigen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,2 Prozent (Sachsen-Anhalt: +1,3 Prozent, Ostdeutschland: 1,9 Prozent, Gesamtdeutschland: 1,8 Prozent).

Arbeitslosigkeit sinkt 2017 weiter spürbar Das IAB geht für den Landkreis Harz zudem

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Vortrag “Kuckuckslichtnelke & Co.” bei NABU und BUND Goslar am 27. Oktober 2016

kuckucks-lichtnelke

Kuckucks-Lichtnelke / Foto von Susen Schiedewitz

Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz – Zu diesem Themen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein am Donnerstag, 27. Oktober ab 19 Uhr bis ca. 21 Uhr im Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar.

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.

Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und

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