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Frisch verzapfte Flaschenmusik mit dem GlasBlasSing Quintett aus Berlin am 7. Oktober 2016 in Ballenstedt

glasblassing-quintett

Das GlasBlasSing Quintett: Volle Pulle / Foto von Yves Sucksdorff

Volle Pulle – Flaschenmusik XXL: Das GlasBlasSing Quintett gibt einen auf die Zwölf!

Das Dutzend ist voll: 12 Jahre erfolgreiche Flaschenmusik, 3 Bühnenprogramme, eine eigene TV-Show und Berge von Songs, die früher oder später neuen weichen und in die Schublade wandern mussten. Aber wir sind gegen Schubladendenken! Und erst recht gegen jegliche Wegwerfmentalität!

Flaschenmusik, das ist Recycling im besten Sinne. Das ist sogar Upcycling – nimm etwas scheinbar Gebrauchtes und verwende es so, dass sich sein Wert erhöht.

Nimm ein paar olle Pullen und bau dir daraus eine ¨Cokecaster¨-Flaschengitarre, ein Flachmanninoff-Xylophon, eine Wasserspender-Bassdrum oder ein Set Pizzicato-Pfeifen. Nutze das Wissen von 12 Jahren Flaschen-Expertise, kombiniere es mit den Möglichkeiten des Jahres 2015 und erzähle deine besten Geschichten dazu.

Volle Pulle – Flaschenmusik XXL ist die Erfüllung eines Versprechens, dass wir nie gegeben haben, eine Belohnung, auf die niemand hoffte und der Beweis, nach dem zwar keiner suchte, der aber nun erbracht ist: Flaschenmusik – alles andere ist Kleinkunst.


Wann: 07.10.2016
Wo: Schloßtheater, Schlossplatz 3, 06493 Ballenstedt
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: ab 25,25 Euro
Karten unter: 01806-570070


PM:
Go Public PR- und Medienberatung
Lützowstr.92
10785 Berlin
Tel.: (+4930) 88550642
www.gopublicberlin.de

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5. Berufsfindungs- und Studienmesse [BeSt]² der Halberstädter Arbeitsagentur war mit 2.000 Besuchern ein voller Erfolg

Volle Flure und dichtes Gedränge herrschten am vergangenen Samstag an den über 100 Ausstellerständen und in den 14 Vorträgen. Knapp 2.000 Besucher aus dem Harzkreis und darüber hinaus nutzen von 10 bis 14 Uhr die größte Berufsfindungs- und Studienmesse im Landkreis Harz, um sich über ihre berufliche Zukunftschancen in Handwerk, Industrie oder Dienstleistungsberufen zu informieren.

Auch in diesem Jahr konnte Agenturchefin Heike Schittko am Samstag um 14 Uhr zum Messeende wieder zufrieden Bilanz ziehen. Trotz der Baustelle vor der Tür und des schlechten Wetters fanden knapp 2.00 Besucher den Weg in die Schwanebecker Straße 14, um sich vor Ort einen Überblick über die Studien- und Berufsausbildungsangebote der Region und darüber hinaus zu verschaffen. “Es freut mich, dass unsere kombinierte Messe so gut angenommen wird. Unsere jährlich an einem Samstag im September stattfindende Berufsfindungs- und Studienmesse ist offensichtlich mittlerweile sowohl bei den Ausstellern, als auch bei den Jugendlichen und deren Eltern fest etabliert. So sehen wir seit ein paar Jahren etliche bekannte Gesichter, sowohl bei den Ausstellern, als auch bei einigen Besuchern. Schön ist, dass sich immer mehr Jugendliche frühzeitig informieren und sogar aus anderen Regionen gezielt zu uns kommen. Das spricht für die Angebote und die Beratungsqualität auf unserer Messe. Gemeinsam mit unseren Partner, ohne die eine solche große Veranstaltung gar nicht leistbar wäre, wäre diese Erfolgsgeschichte jedoch nicht möglich. Deshalb möchte ich mich hiermit nochmals ausdrücklich bei allen Unterstützern, den Aussteller und Besuchern, sowie nicht zuletzt bei meinen Mitarbeitern bedanken”, freut sich die Halberstädter Agenturchefin.

Viele Unternehmen und Studieneinrichtungen beteiligen sich regelmäßig an der größten Berufsfindungs- und Studienmesse im Landkreis Harz und halten der Arbeitsagentur fest die Treue. Ganz besonders freute mich, dass wir bereits sehr junge Besucher aus den siebenten Klassen mit deren Eltern und auch Besucher aus angrenzenden Regionen bei uns hatten”, so Schittko.

Die Jugendlichen nahmen das Angebot, sich frühzeitig – konzentriert an einem Tag vor Ort in der Arbeitsagentur – über ihre beruflichen Zukunftschancen zu informieren, dankend an. Dies zeigt uns, wie wichtig eine solche Messe für Jugendliche ist. Neben den guten Bewertungen der zahlreichen Besucher und aller Aussteller freuten sich Schittko und ihre Mannschaft besonders, dass wieder viele Eltern gemeinsam mit ihren Kindern und sogar auch einzelne Lehrer zur Messe kamen. “Egal, ob sie sich für eine Ausbildung in unserer Region, ein Studium in nah und fern oder Freiwilligendienste und Praktika interessierten, wir hatten vielfältige Angebote und zusätzlich noch zehn unterschiedliche Vortragsveranstaltungen. Etwa 600 Besucher informierten sich intensiv in einem der 14 Vorträge. So konnten wir einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Berufsorientierung der Schüler leisten”, so Schittko.

Den über 100 Ausstellern war die Teilnahme wichtig, um frühzeitig ihren Nachwuchs auf Ihre Unternehmen oder Ausbildungs- und Studiengänge aufmerksam zu machen. So hatten die Betriebe und Studieneinrichtungen die Gelegenheit, erste Kontakte zu potentiellen Bewerbern zu knüpfen. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung bot die Messe gute Möglichkeiten, sich frühzeitig den Nachwuchs zu sichern.

In vielen intensiven Beratungsgesprächen standen die Aussteller den Schülern und deren Begleitern Rede und Antwort. Im Vordergrund standen dabei Fragen zu Berufs- und Studieninhalten, zur richtigen Wahl, Praktikaangeboten, Bewerbung und Vorstellungsgesprächen sowie zu den späteren Perspektiven in dem Beruf. Einige Besucher nutzten nicht nur die Chance, sich an den Ständen zu informieren. Sie hatten ihren Lebenslauf und die Zeugnisse gleich mit dabei, um sich für Praktika, Ausbildung oder einen Studienplatz zu bewerben oder ihre Bewerbungsunterlagen von den Profis der Arbeitsagentur checken zu lassen.

Die richtige und frühzeitige Wahl der eigenen beruflichen Zukunft ist für viele Schüler nicht leicht. Die Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium, der bzw. das wirklich zu den eigenen Talenten und Interessen passt, ist für die meisten Jugendliche eine schwierige Angelegenheit. Deshalb ist die jährliche [BeSt]² in Halberstadt neben dem umfangreichen Beratungsangebot in der Berufsberatung und dem Berufsinformationszentrum (BiZ) eine echte Hilfe bei der Frage “Was kommt nach der Schule. Gerade weil die Berufswahl so ein wichtiges Thema ist, waren auch die Berufsberater der Arbeitsagentur auf der Messe präsent, um die Jugendlichen individuell, neutral und kostenfrei zu beraten. Das Angebot der Job-Profis wurde rege genutzt. Sofern noch Fragen offen geblieben sind, wurden Folgetermine für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart.

Die Halberstädter Arbeitsagentur bedankt sich bei allen beteiligten Unternehmen und Einrichtungen für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Vorbereitung der Jugendlichen auf ihre Berufs- oder Studienwahl und freut sich auf die kommende Messe am 9. September 2017.

PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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Der Harz hat mehr zu bieten als die Polizei erlaubt – Mordsharz-Finale in Bad Lauterberg mit den drei ???, Krischan Koch, Rüdiger A. Glässer, Vincent Kliesch und Andreas Föhr

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Roland Lange, Susanne Kinne und Christoph Lampert sind der Kern des Mordsharz-Teams. / Foto: Veranstalter

Zum ersten Mal gab es eine Leiche auf der Mordsharz-Bühne zum ersten Mal eine Prügelei und zum ersten Mal wurde die Horrorgeschichte eines Zwölfjährigen vorgelesen. Im Bad Lauterberger Kursaal fand das diesjährige Krimifestival seinen würdigen Abschluss, denn würdig bedeutet bei Mordsharz vor allem ungewöhnlich, abwechslungsreich und einzigartig.

Den Anfang an diesem Tag machten noch einmal die drei ???, genauer gesagt Christoph Lampert und Jörg Klinkenberg. Mit ihrer vertonten Lesung und ganz insbesondere einer gestellten und mit zu knackenden Knochen passenden Geräuschen untermalten Prügelszene wussten der Autor und der Geräuschemacher diesmal auffallend viele erwachsene Zuhörer zu begeistern. Das mag daran liegen, dass es für gute Geschichten und hervorragend gemachte Bühnenshows eben keine Altersgrenze gibt.

Das gilt offenbar auch für die Arbeit bei einer Telefonhotline, von der Krischan Koch in seinem Nordfrieslandkrimi „Dreimal tote Tante“ erzählt. Er lieferte gleichermaßen eine Parodie auf die harten skandinavischen Krimis wie auch eine mit spitzer Zunge beschriebene Milieustudie eines Dorfes, das irgendwo zwischen Büttenwarder und Stenkelfeld zu liegen scheint.

Die Orte in Rüdiger Glässers „Feuerfalke“ lassen sich sehr viel genauer lokalisieren, denn sie liegen ganz in der Nähe von Bad Lauterberg und auch wo sich die Salamanderhöhle befindet, in der in seinem Buch eine Leiche gefunden wird, könnte der Autor seinem Publikum zeigen. Das tat er zwar nicht, doch er erläuterte anhand echter Polizeiutensilien die Arbeit der Spurensicherung am Tatort. Die Leiche war natürlich nicht echt, sondern nur gespielt.

Ebenso gespielt ist Vincent Klieschs Begeisterung für sein eigenes schriftstellerisches Genie, die sich während seiner mehr als unterhaltsamen Lesung als Selbstironie entpuppt. Trotzdem (oder gerade deshalb) vermochte er mit seinem aktuellen Roman „Im Augenblick des Todes“ zu begeistern, fast noch mehr allerdings mit einer Horrorgeschichte, die er als Zwölfjähriger geschrieben hatte und die er jetzt nach allen Regeln der Kunst literarisch und voller genüsslicher Polemik zerpflückte.

Deutlich subtiler ist der Humor in Andreas Föhrs „Eisenberg“, der sich vor allem im Kontrast zur sonst nüchternen und detailgenauen Erzählweise des Autors zeigt. Damit gelang dem gelernten Juristen eine gleichermaßen feinsinnige wie spannende Lesung um seine als gut bezahlte Anwältin tätige Hauptfigur, die es plötzlich mit einem Klienten aus dem Obdachlosenmilieu zu tun bekommt. Durch einige süffisante Beschreibungen dieses Auseinanderklaffens zwischen Arm und Reich machte Föhr ebenso wie alle anderen Autoren Lust auf mehr und auf den kompletten Roman.

Zum Glück haben die neuen wie treuen Mordsharz-Besucher jetzt ein Jahr Zeit, all die vielversprechenden Krimis dieser sechsten Auflage des Festivals zu lesen. Die Organisatoren Susanne Kinne, Roland Lange und Christoph Lampert werden hingegen schon jetzt anfangen, sich Gedanken über die Gäste des nächsten Mordsharz zu machen. Zuvor dankten sie aber allen Mitwirkenden, allen Unterstützern und vor allem einem tollen Publikum für ein rundum gelungenes Festival in diesem Jahr, dass sie in ihrer Auffassung bestätigt: Der Harz hat mehr zu bieten als die Polizei erlaubt.

PM:
Christian Dolle
www.mordsharz-festival.de

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Ausgesuchte Krimi-Leckerbissen – Dritter Mordsharz-Festivaltag mit Alexandra Kui, Hardy Crueger, Friedrich Ani und den drei ???

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Während Christoph Dittert las, machte Jörg Klinkenberg die Geräusche. / Foto: Veranstalter

Friedrich Ani, Alexandra Kui und Hardy Crueger sorgten in Wernigerode für die dritte lange Kriminacht beim Mordsharz-Festival. Ihre Bücher sind sehr unterschiedlich und doch fügten sie sich an diesem Abend irgendwie zu einem Ganzen. Kui und Ani verzichten auf die krimitypische Erzählstruktur mit einem Ermittler im Mittelpunkt und schildern ihre Geschichten auf ihre ganz eigene Weise. Crueger und Kui lassen ihre Fälle im Harz spielen, obwohl beide Autoren keine klassischen Harzautoren sind. Und Ani und Crueger wiederum verbindet, dass in ihren Romanen Geistliche und spezielle Glaubensauffassungen eine nicht unwichtige Rolle spielen.

Bevor die drei Autoren in der Remise lasen, gab es gegenüber im Rathaussaal allerdings noch ein besonderes Highlight. Die drei ??? wurden von Autor Christoph Dittert und Geräuschemacher Jörg Klinkenberg präsentiert. „Theater… ist es nicht. Kino… ist es auch nicht. Eine Lesung… ist es ein bisschen“, kündigte Christoph Lampert, neben Susanne Kinne und Roland Lange einer der Organisatoren des Festivals, dieses besondere Event an. Besonders, weil Christoph Dittert aus seinem drei ???-Buch „Der gefiederte Schrecken“ las und Jörg Klinkenberg dazu live die Geräusche machte.

Kinder wie Erwachsene hörten den beiden fasziniert zu, denn sie zauberten ein riesige Aquarium, das seltsame Vogelwesen und später sogar Graf Dracula auf die Bühne. Zumindest bei geschlossenen Augen. Mit offenen Augen waren es allerlei Alltagsgegenstände, denen der Geräuschemacher die unglaublichsten Sounds entlockte und selbst der Vampirfürst entpuppte sich als simple Paprika.

Ganz so bildlich ging es am Abend dann nicht zu, auch wenn die drei Autoren die Fantasie ihrer Zuhörer, insbesondere ihre dunklen Abgründe, ebenfalls forderten. In Alexandra Kuis „Rabenseele“ ging es um eine Frau, die für den Mord an ihrem Ehemann verurteilt wurde und die auch nach einigen Jahren hinter Gittern von der Vergangenheit nicht losgelassen wird. Auffällig an ihrem Roman ist insbesondere ihr Spiel mit Sprache und die kalte Harzstimmung, so dass gleich zu Beginn auch die Natur selbst zur Erzählerin wird. „Ich mache gerne Prologe, die so ein bisschen durchgeknallt sind“, erläuterte sie.

Durchgeknallt sind in Hardy Cruegers „Die Stunde der Flammen“ vor allem einige Nebenfiguren, die der Autor durch pointiertes Lesen, eigentlich eher Schauspiel, bildlich auf die Bühne brachte. Doch das Lachen über diese schonungslos beschriebenen, sehr lebensechten Typen, blieb vielen im Halse stecken als er ihnen Szenen gegenüberstellte, in denen ein junges Mädchen in einem dunklen Keller von ihren Entführer auf auf subtile und perfide Weise gequält wird.

Bei Friedrich Ani stellte sich die Gänsehaut vor allem dadurch ein, dass er in seinem „Nackter Mann, der brennt“ nicht alles direkt ausspricht, sondern viele Details der Geschichte um Missbrauch und Schuldgefühle, die Kinder bis ins Erwachsenenalter verfolgen, nicht ausspricht, sondern der Fantasie überlässt. Dadurch ist der Roman im besten Sinne sehr literarisch, sprachlich ausgefeilt und voller sehr real erscheinender Schrecken, der einen tiefen Einblick in die gequälte Seele der Hauptfigur gewährt.

Insgesamt war es somit ein Festivaltag voller Highlights, für jeden Geschmack gab es echte Leckerbissen und insgesamt wurde die Bandbreite und nicht zuletzt auch die Qualität des Genres Krimi aufgezeigt.

PM:
Christian Dolle
www.mordsharz-festival.de

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Drei Krimis, drei Lesungen, drei Stimmungen – Anna Grue, James Carol, Eric Berg und Dietmar Wunder bei Mordsharz in Goslar

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Bei Eric Berg wurde es humorvoll. / Foto: Veranstalter

Er hat es gesagt, er hat es wirklich gesagt. Dietmar Wunder war zu Gast bei Mordsharz und zitierte auf besonderen Wunsch natürlich auch den wohl berühmtesten Satz seiner Karriere: „Mein Name ist Bond… James Bond.“ Eigentlich war die deutsche Stimme von Daniel Craig allerdings in Goslar, um dort aus den Büchern von Anna Grue und James Carol zu lesen, deren Hörbücher er auch spricht. Auch das machte der Synchronsprecher und -regisseur mit Bravour.

Das lag natürlich auch an den hervorragenden literarischen Vorlagen, zwei echte Perlen des europäischen Krimis, einer aus Großbritannien und einer aus Dänemark. James Carols Thriller „Prey“ beginnt mit einer Szene in einem Diner, bei dem der Profiler Jefferson Winter Zeuge eines scheinbar völlig grundlosen brutalen Mordes wird.

Dabei ist James Carol gar nicht so böse, wie seine Bücher den Anschein haben. Eigentlich wollte er immer Rockstar werden, erzählte er. Als das nicht klappte, fing er eben mit dem Schreiben an. „Millionär wurde ich aber trotzdem nicht“, gab er zu. Das vielleicht nicht, aber ein Star, dessen Autogramme gefragt sind, auf jeden Fall.

Auch Anna Grue durfte nach ihrer Lesung viele Bücher signieren. Sie hatte die Zuhörer in der Kaiserpfalz mit ihrem kühlen Krimi um den Mord an einer jungen, lesbischen Lehrerin gefesselt. Dabei empfinde sie die düsteren Szenen selbst als „grausam“, sagte sie, ihr gehe es meist vielmehr um die Figuren. Daher hat sie ihren Ermittler Dan Sommerdahl auch als eine zwiespältige Persönlichkeit zwischen Unbeschwertheit und Depression angelegt, erzählte sie.

Besonders spannend an diesem Tag war, dass Dietmar Wunder es schaffte, diesen beiden völlig unterschiedlichen Hauptfiguren zweier kaum vergleichbarer Bücher durch seine Lesung jeweils einen ganz eigenen Charakter einzuhauchen und auch die ganz eigene Stimmung des Romans aufzunehmen und durch kleine Nuancen wiederzugeben. Das ist zum einen handwerkliches Können, zum anderen akribische Vorbereitung auf die Hörbücher und Texte, die er liest, hat aber auch etwas damit zu tun, dass ihm gerade diese beiden Krimis sehr gefallen und er es selbst spannend fand, sie für sich als eine Art Film auszuarbeiten.

Zu seiner Tätigkeit als Synchronsprecher kam er übrigens tatsächlich, weil er damals Sean Connery als Bond so gut fand und schließlich seine Profession in dieser oft viel zu wenig beachteten Branche des Filmbusiness fand. Mit James Carol, so stellte er an diesem Tag fest, verbindet ihn beispielsweise, dass beide im Beruf die Abwechslung suchen, mit Anna Grue die Vorliebe für mehrdimensionale Figuren, die einen Autor wie auch einen Schauspieler fordern.

Gefordert war das Publikum außerdem bei der Lesung mit Eric Berg, der dazu aufforderte, ihm viele Fragen zu stellen, „denn sonst texte ich Sie zu“. So erzählte er von seiner Herangehensweise an ein neues Buch und dessen Figuren. Die nämlich entstehen häufig aus Alltagsbeobachtungen heraus, wenn er beispielsweise in einem Restaurant Personen am Nachbartisch beobachtet und sich seine Gedanken dazu macht.

Das ist auch der Grund, warum es in seinen Krimis keinen immer wieder auftauchenden Kommissar gibt, sondern ständig wechselndes Personal, also immer Figuren und Konstellationen, die ihn gerade reizen, daraus eine Geschichte zu machen. Somit sind dann auch seine Fälle meist nicht die Taten eines bösen Menschen, sondern vielmehr Verbrechen, die ganz normale Leute aus Verzweiflung begehen, weil sie nicht anders können.

Wie das aussieht, stellte er mit einigen Szenen aus seinem aktuellen Buch „Die Schattenbucht“ vor, das damit beginnt, dass eine Gruppe eben jener normaler Leute eine Entführung plant, bei deren Ausführung dann alles schief geht, was schiefgehen kann. Damit zeigte er noch einmal eine andere Seite des Genres, nämlich den humorvollen Krimi, allerdings einen, der nicht mit platten Kalauern daherkommt, sondern durch feine Beobachtungen menschlicher Unzulänglichkeiten Lust auf mehr macht.

PM:
Christian Dolle
www.mordsharz-festival.de

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Fünfte Berufsfindungs- und Studienmesse [BeSt]² am 17. September 2016 von 10 bis 14 Uhr

Über 110 Aussteller, 14 Vorträge und weitere Highlights erwarten wieder zahlreiche Besucher von 10 bis 14 Uhr auf der größten Berufsfindungs- und Studienmesse im Landkreis Harz.

Die mittlerweile fünfte Berufsfindungs- und Studienmesse [BeSt]² mit über 110 Hochschulen, Universitäten, Unternehmen, Schulen, Behörden und Institutionen aus nah und fern lädt diesen Samstag wieder alle Schüler, deren Eltern und auch Lehrer von 10 bis 14 Uhr in die Schwanebecker Straße 14 in Halberstadt ein.

Egal ob man weiß, was man später erlernen oder studieren möchte oder noch nicht, hier gibt es umfassende Einblicke in die verschiedensten Studien- und Überbrückungsmöglichkeiten sowie Ausbildungsberufe. Neben den verschiedenen Informationsständen auf allen Etagen und im Außenbereich bietet die Arbeitsagentur auch in diesem Jahr wieder 14 unterschiedliche Vorträge und einen kostenfreien „Studienfeldbezogenen Beratungstest“ an. So können alle, egal ob Haupt- und Realschüler oder Abiturienten bzw. Fachoberschüler, leichter eine gute Studien- und Berufsentscheidung treffen und dabei auch Alternativen einbeziehen. Kurzum, die perfekte Möglichkeit, sich umfassend über die Angebote in unserer Region und darüber hinaus zu informieren und erste Kontakte für Praktika zu knüpfen.


Die Mitarbeiter der Arbeitsagentur stehen an dem Tag allen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und freuen sich wieder auf möglichst viele Besucher.
Wann? Samstag, 17. September 2016 von 10 bis 14 Uhr
Was? 5. Berufsfindungs- und Studienmesse [BeSt]²
Wo? Agentur für Arbeit Halberstadt • Schwanebecker Straße 14 • 38820 Halberstadt


Ausführliche Informationen zu den Messeteilnehmern, Vortragsthemen und Terminen stehen im Messeflyer, der durch die Berufsberatung an allen Schulen verteilt wurde. Daneben ist er auch im Internet auf der Homepage der Agentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/halberstadt → Veranstaltungen vor Ort veröffentlicht. Außerdem wurde dort auch für alle Interessierten eine Checkliste für den Messebesuch eingestellt, damit sie überprüfen können, ob sie sich ausreichend vorbereitet und an alles Wichtige gedacht haben.


PM:
Agentur für Arbeit Halberstadt
38817 Halberstadt
www.arbeitsagentur.de/halberstadt

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Stellvertretender Nationalparkleiter Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

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Dr. Hans-Ulrich Kison bei einem Referat im Tagungszentrum Kloster Drübeck / Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode. Mit Wirkung zum 1. September 2016 ging Dr. Hans-Ulrich Kison, Fachbereichsleiter Naturschutz, Forschung und Dokumentation und stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Harz, in den Ruhestand.

Dr. Kison hat durch seine sachliche und ergebnisorientierte Arbeit gemeinsam mit dem Nationalparkleiter Andreas Pusch viel dazu beigetragen, dass die Nationalparkfusion 2006 ein Erfolg wurde. Darüber hinaus fand und findet die Arbeit seines Fachbereichs bundesweite Anerkennung, sodass Pusch bei der Verabschiedung und Würdigung seiner Arbeit sagte: „Hans-Ulrich Kison ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Gestalter des Zusammenwachsens unserer länderübergreifenden Verwaltung. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute ohne sein Wirken nicht auf eine so erfolgreiche Arbeit zum Wohle unseres Nationalparks zurückblicken könnten.“

Geboren am 15. August 1950 in Staßfurt, studierte Kison an der Martin Luther-Universität Halle von 1969 – 1973 Biologie mit dem Schwerpunkt Genetik. Seine Diplomarbeit schrieb er 1973, gefolgt von der Promotion A zum Dr. rer. nat. 1980 und der Promotion B zum Dr. sc. nat. 1990, beides im Institut für Züchtungsforschung Quedlinburg. In den Jahren 1973 – 1982 arbeitete Dr. Kison in diesem Institut als Aspirant und von 1982 – 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1990 – 1991 war er Leiter einer Arbeitsgruppe des Instituts.

Sein Wechsel zum damals noch jungen Nationalpark Hochharz erfolgte 1992, wo er bis 2016 mit großem Erfolg tätig war, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Botanik, ab 2006 im fusionieren Nationalpark Harz als Leiter des Fachbereichs 2 (Naturschutz, Forschung, Dokumentation). Aufbauend auf der Arbeit seines Vorgängers Dr. Uwe Wegener legte Dr. Kison die Grundlagen für eine bundesweit vorbildliche Inventarisierungsarbeit der Flora und Fauna im Nationalpark Harz, deren Ergebnisse in der von ihm ins Leben gerufenen Schriftenreihe des Parks veröffentlicht wurden und werden.

Dr. Kison engagiert sich auch im Ruhestand weiter für botanische und flechtenkundliche Themen und wird die Liste der zahlreichen Veröffentlichungen, die aus seiner Feder stammen, sicherlich noch erheblich verlängern. Er ist auch Vorsitzender des Botanischen Arbeitskreises Nordharz e.V., in dem er weiterhin engagiert mit zahlreichen Fachleuten, auch seinem Vorgänger Dr. Wegener, zusammenarbeitet.

Die Nationalparkverwaltung Harz wünscht Dr. Hans-Ulrich Kison einen gesunden und aktiven Ruhestand und noch viel Schaffenskraft und Zeit für seine Familie sowie seine fachlichen Interessen.

PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

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Arne Dahl und Peter Lontzek sorgten für einen gelungenen Mordsharz-Auftakt

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Arne Dahl (rechts) und Peter Lontzek sorgten für einen großartigen Festivalauftakt / Foto: Veranstalter

Durch Henning Mankell ist der Bestsellerautor Arne Dahl überhaupt erst zum Krimi gekommen. Genauer gesagt durch dessen literarische Qualität. „Ich habe ‘Mörder ohne Gesicht’ gelesen und gelernt: Krimis müssen nicht Scheißliteratur sein“, erzählte der Schwede, der heute selbst weltweit ein Star der Literaturszene ist, beim Mordsharz-Auftakt in Wernigerode.

Seine eigenen schriftstellerischen Qualitäten stellte er allerdings nicht allein, sondern gemeinsam mit dem Hörbuchsprecher seines aktuellen Buches „Sieben minus eins“, Peter Lontzek unter Beweis. Nachdem Dahl das erste Kapitel auf Schwedisch gelesen hatte, machte Lontzek nahtlos mit dem zweiten auf Deutsch weiter und katapultierte die Zuhörer direkt in einen Polizeieinsatz in einem leerstehenden Haus.

Geradezu bildlich konnte das Publikum vor sich sehen, wie Sam Berger und sein Team die versteckten Kellerräume unter dem Haus entdeckten und dann auf ein ebenso schreckliches wie rätselhaftes Verbrechen stoßen. Als studierter Schauspieler und gefragter Synchronsprecher verstand er es natürlich, Spannung aufzubauen, doch darüber hinaus war ihm auch die Begeisterung für dieses Buch anzumerken.

„Ich wusste gar nicht, dass ich so ein gutes Buch geschrieben habe“, kommentierte der Autor anschließend und meinte das Lob auch noch ernst. Denn obwohl die beiden wie ein eingespieltes Team wirkten, trafen sie sich bei Mordsharz zum ersten Mal und waren gegenseitig gespannt aufeinander. Überhaupt gab sich Arne Dahl nicht als der Superstar, der er zweifelsohne ist, sondern äußerst sympathisch und bodenständig.

Er freute sich über die Fragen, die nach der Lesung zunächst von Mordsharz-Initiator Christoph Lampert und dann von vielen Zuschauern gestellt wurde und verriet zum Beispiel auch, dass er mit „Sieben minus eins“ eine neue Serie beginnen wollte, weil sich für ihn als Schreibender jede Reihe irgendwann abnutzt und er sie dann beenden will, bevor seine Leser ebenso empfinden.

Die neue Serie um Sam Berger und seine Kollegin Molly Blom ist davon noch weit entfernt, vielmehr wollten viele Fans wissen, wann denn der zweite Teil erscheint, auf den der erste definitiv neugierig macht. Sie werden sich allerdings noch etwas gedulden müssen. Dafür können sie sich die Zeit mit der Verfilmung der zweiten Staffel um die A-Gruppe vertreiben, die jetzt im Fernsehen anläuft. Hier synchronisiert übrigens Peter Lontzek die Hauptfigur Paul Hjelm, so dass auch Erinnerungen an diese Mordsharz-Lesung aufkommen könnten.

Die hätte nicht besser sein können, zum einen durch die beiden sympathischen Hauptakteure, zum andern aber auch durch die tolle Atmosphäre im Innenhof des Wernigeröder Schlosses und durch das spätsommerliche Wetter, das eine Open Air-Veranstaltung überhaupt erst möglich machte. Die Organisatoren freute dabei besonders, dass auch Dahl und Lontzek nur lobende Worte für das Harzer Literaturfestival fanden. Der Auftakt war damit also mehr als gelungen.

PM:
Christian Dolle
www.mordsharz-festival.de

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NGG: „Azubi-Endspurt läuft“ – Im Landkreis Harz warten noch 393 Ausbildungsplätze auf Bewerber

Der „Azubi-Endspurt“ läuft: Noch sind 393 Ausbildungsplätze im Landkreis Harz unbesetzt. Umgekehrt registriert die Arbeitsagentur 261 junge Menschen, die noch einen Ausbildungsbetrieb suchen, um in ihren Wunsch-Job starten zu können. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die Nachwuchssuche gehe quer durch die Berufswelt. Einige Branchen müssten sich beim „Kampf um gute Köpfe“ allerdings etwas mehr anstrengen: Dazu gehöre das Bäckerhandwerk, ebenso die Hotel- und Gastronomie-Branche. Diese suche noch 88 Nachwuchskräfte.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen verwundert das nicht: „Jugendliche wissen, dass sie hier keine Standard-Arbeitszeit, keinen ‘Nine-to-Five-Job‘ bekommen. Die Brötchen werden nun mal früh gebacken. Und in der Gastronomie wird es abends spät. Trotzdem bieten beide Branchen eine gute Ausbildung und tolle Jobs. Es kommt deshalb darauf an, Jugendliche durch deutlich attraktivere Arbeitsbedingungen vom Bäckerhandwerk und von der Gastronomie zu überzeugen“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Die Gewerkschaft lasse hier nicht locker und trete mit Nachdruck für ein besseres Image der Branchen

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Harzer Realismus trifft auf indische Mythologie – Rüdiger Glässer liest am Samstag bei Mordsharz aus seinem neuen Harzkrimi „Feuerfalke“

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Am Samstag liest Rüdiger Glässer aus Feuerfalke / Foto: Veranstalter

Bereits vor der Veröffentlichung sorgte Rüdiger A. Glässers neuer Krimi „Feuerfalke“ für Aufregung. Fast zwei Jahre ist es her, dass der in Bad Sachsa lebende Autor, Lehrer und promovierte Klimatologe sein Manuskript an seinen damaligen Verlag schickte (wir berichteten in der damaligen Druckausgabe unter dem Titel „Am Ende setzt sich immer die Lektorin durch“). Dort blieb der Krimi erst einmal liegen, wurde angeblich aus Zeitmangel nicht lektoriert und ein Veröffentlichungstermin immer wieder verschoben. Laut Verlagsleiterin Heike Gerdes war es allerdings Glässer, der sich weigerte sein Manuskript noch einmal grundlegend zu überarbeiten. „Mir war es inhaltlich und sprachlich einfach nicht gut genug“, sagte sie jetzt gegenüber dem Eseltreiber.

Jetzt ist „Feuerfalke“ im Verlag von Helmut Exner erschienen und jeder kann selbst überprüfen, ob das Buch die inzwischen hohen Ansprüche an den Harzkrimi erfüllen kann. Zugegeben, mit über fünfhundert Seiten ist

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Erster Spatenstich für Ferienhausdorf Thale / Willingmann: “Wichtiger Impuls fürs Bodetal”

Land unterstützt touristische Großinvestition – Erster Spatenstich für Ferienhausdorf Thale / Willingmann: “Wichtiger Impuls fürs Bodetal”

Offizieller Startschuss für ein touristisches Großprojekt in Thale (Landkreis Harz): Staatssekretär Prof. Dr. Armin Willingmann hat am Dienstag (13.09.) gemeinsam mit dem Geschäftsführer Heinz-Peter Brinkmann sowie Thales Bürgermeister Thomas Balcerowski den ersten Spatenstich für ein neues Feriendorf gesetzt. Die Ferienhausdorf Thale GmbH & Co.KG errichtet am einstigen Bahnhof Bodetal in zwei Bauabschnitten insgesamt 72 Ferienhäuser sowie vier neue Downhill-Strecken. Auch ein Empfangsgebäude, Hotelzimmer, Shops und Freizeitanlagen sollen entstehen. Die Investition von rund 10,5 Millionen Euro wird mit 3,5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) gefördert. Mehr als 20 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Willingmann betonte: “Das Ferienhausdorf Thale wird einen wichtigen Impuls für die weitere touristische Entwicklung des Bodetals setzen. Gerade der Ferienhausmarkt bietet für den Harz gute Wachstumsmöglichkeiten. Und mit dem renommierten Vermarktungspartner Novasol stehen die Chancen gut, vermehrt

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Hier irrte Goethe! – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz am 18. September 2016

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Der berühmte Granitkontakt mit kontaktmetamorphem Nebengestein des Harzes. Das Thema hat Goethe sehr bewegt, ihn aber zu falschen Schlussfolgerungen veranlasst. / Foto von Walter Wimmer

18. 9. 2016: „Hier irrte Goethe!“ – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz – Vortrag und Exkursion am Tag des Geotops im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Sankt Andreasberg. Goethe hatte immer recht? Beileibe nein! Auch der Altmeister irrte – zum Beispiel bei seiner Ansicht zur Granitentstehung. Wollen Sie wissen, warum?

Der Vortrag dazu findet am Sonntag, den 18. September um 10:00 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Dr. Friedhart Knolle, Geologe und Pressesprecher des Nationalparks Harz, führt zunächst in die Harzgeologie sowie den historischen Streit zwischen den „Plutonisten“ und den „Neptunisten“ ein und erläutert Goethes Standpunkt in dieser geologischen Fragestellung. Danach geht es gemeinsam an den historischen belegten Originalschauplatz, an dem sich Goethe mit diesem Thema im Harz befasste. Daher trägt dieser Platz

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Filigrane Sprache vor düsterem Hintergrund – Alexandra Kuis „Rabenseele“ ist ein Geheimtipp in der Krimiszene und am Freitag bei Mordsharz

rabenseele

Am Freitag liest Alexandra Kui aus Rabenseele / Foto: Veranstalter

Wenn das ganze Leben zerbricht, wenn es keine Perspektiven mehr bietet, dann breitet sich unendliche Dunkelheit in der Seele aus. Diese führt oft zu unkontrollierbarer Aggression, aber manchmal auch zu lähmender Duldsamkeit, die jedes andere Gefühl auffrisst. Was bleibt dann am Ende von einem Menschen übrig, der seine Zukunft verbaut und seine Gegenwart hat bedeutungslos werden lassen? Nichts als der quälende Blick in den Abgrund der Vergangenheit.

„Rabenseele“ von Alexandra Kui lässt sich nicht ohne weiteres als Krimi einordnen. Zwar dreht sich die Geschichte um einen Mord, doch der Roman bricht mit den gängigen Mustern, taucht ab in die Gefühlswelt der Hauptfigur. Nicht bestechende Logik wird hier zelebriert, sondern Verzweiflung und Ausweglosigkeit dargestellt, die unerträgliche Beklemmung zwischen Schuld und Rechtfertigung beschrieben.

Lua hat ihren Mann erschossen. In dem ruhigen Tal im Harz griff sie nach einem Streit sein

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Arbeitsagentur Halberstadt investiert in Fachkräftesicherung – 4,9 Millionen Euro im Jahr 2015

Arbeitsagentur investiert in Fachkräftesicherung – Die Qualifizierung von Arbeitslosen und Beschäftigten finanzierte die Arbeitsagentur Halberstadt im Jahr 2015 mit rund 4,9 Millionen Euro.

„Als Arbeitsagentur haben wir auch die Aufgabe mit zu helfen, den Fachkräftebedarf zu sichern. Dafür qualifizieren und bilden wir Arbeitslose weiter. Im Fokus stehen dabei vor allem die Branchen, die bereits einen erhöhten Fachkräftebedarf haben“, erklärt Dirk Heinemann, Koordinator für berufliche Weiterbildung in der Agentur für Arbeit Halberstadt. Allein im letzten Jahr nahmen im Agenturbezirk Halberstadt im Monatsschnitt rund 434 Personen an einer Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsmaßnahme teil.

Die besten Eingliederungschancen in der Region boten die Qualifizierungen in den Bereichen Metallbe- und verarbeitung sowie im Pflegebereich. Über 85 Prozent aller Teilnehmer standen sechs Monate nach dem Ende der Maßnahme in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Überdurchschnittlich gute Chancen boten sich auch den Absolventen aus den Bereichen der nichtmedizinischen und medizinischen Gesundheitsberufe, bei den Fahrzeug- und Transportgeräteführern sowie bei den Erziehungsberufen.

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Geräusche aus Rocky Beach – Die drei ???-Lesung mit Live-Sound beim Mordsharz-Festival

christoph dittert

Jugendbuchautor Christoph Dittert / Foto: Veranstalter

Die drei ??? sind die erfolgreichste Hörspielproduktion der Welt. Das liegt zum einen an den bis heute spannenden Fällen um Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, aber auch an der liebevollen Vertonung, bei der vieles noch handgemacht ist. Wie genau das funktioniert konnten kleine und große Fans der drei Detektive im vergangenen Jahr beim Mordsharz-Festival erleben.

Der Jugendbuchautor Christoph Dittert und der professionelle Geräuschemacher Jörg Klinkenberg waren zu Gast und brachten gemeinsam sozusagen ein Live-Hörspiel auf die Bühne. Das kam nicht nur beim Publikum gut an, sondern machte auch den beiden so viel Spaß, dass sie sich für dieses Jahr gleich wieder verpflichten ließen. So sind Dittert und Klinkenberg am Freitag in Wernigerode und am Samstag in Bad Lauterberg auch diesmal wieder bei Mordsharz dabei.

Christoph Dittert wird dann einige Passagen aus „Der gefiederte Schrecken“ lesen und Jörg Klinkenberg synchron dazu

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Internationale Truck Trial Meisterschaft am 17. und 18. September 2016 zu Gast in Elbingerode / Hornberg

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Truck-Trial – das ist Geschicklichkeitsfahren mit LKWs / Foto: Truck Trial Club Deutschland e.V.

Eine Handvoll Steine werden die Fahrzeuge auf dem Gelände des der Fels Werke GmbH in Elbingerode umwälzen. Hier ist alles vertreten: vom Unimog, IFA W-50 über Tatra und Ural bis hin zu selbstgebauten Prototypen! Dabei wollen die Fahrer und Ihre Beifahrer nur eines: Ihr Bestes geben um die Torstangen stehen zu lassen! Denn auch für die 5. Saison der Internationalen Truck-Trial-Meisterschaft (ITTM) 2016 gilt: Wer die wenigsten Fehlerpunkte einfährt, gewinnt den Lauf in einer der fünf Serien- oder der Prototypenklasse und erhält die meisten Meisterschaftspunkte. Sieger und damit Meister ist am Ende der Saison der Fahrer mit seinem Fahrzeug und Team, der am Ende die meisten Meisterschaftspunkte errungen hat.

Eine Handvoll Arbeit haben die Fahrer und Ihre Teams, vom Geschäftsführer bis zur Floristin & vom Nachrichteningenieur bis zur Steuerfachfrau, nicht gescheut um Ihre Autos äußerlich hübsch

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Reformation sinnreich erleben – Müntzer und Musik in der Schlosskapelle Allstedt

Reformation sinnreich erleben – Müntzer und Musik am Donnerstag, den 29.09.2016 in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in der Schlosskapelle in Allstedt Reformation sinnreich erleben; mit klangvoller Orgelmusik aus Müntzers Zeit gespielt auf der einmaligen Wegscheider Orgel der barocken Schlosskapelle von Burg & Schloss Allstedt. Im Anschluss erfahren Sie in einer brillanten Führung durch die Ausstellung „1523 Thomas Müntzer ein Knecht Gottes“ des Schlossmuseum sowie eine Lesung aus der Fürstenpredigt wer Müntzer wirklich war. Eintritt 18,00 € – wir bitten um Voranmeldung unter der Rufnummer: 034652/519 bzw. per Mail: schloss-allstedt@allstedt.de

PM: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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Unser Harz September 2016 – u.a. Geschichte der Radioaktivität – 300. Geburtstag von Hans Dietrich von Zanthier – Historische Gipsöfen am Nordharz

eingang baumannshoehle 1899

Historischer Eingang der Baumannshöhle. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Radioaktivität, was heute kaum noch bekannt ist. Quelle: Hoffmann, Der Harz, 1899.

Aus der Frühgeschichte der Radioaktivität – Forschungen im Harz und Umland; Forstliche Nachhaltigkeit – nicht im Harz erfunden, aber von Hans Dietrich von Zanthier gelehrt; Historische Gipsöfen am Nordharz; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 7, Brockenhexen; Nationalpark Harz von Anfang an dabei: 15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung

Harz. Vor 120 Jahren wurde die Radioaktivität entdeckt. Dass viele Erkenntnisse hierzu aus dem Umfeld der Wolfenbütteler Physiker Julius Elster und Hans Geitel gewonnen wurden, gründend auf Versuche in Bergwerksschächten und Höhlen der Harzregion, ist weitgehend in Vergessenheit geraten.

2017 kann der 300. Geburtstag des Forstmanns Hans Dietrich von Zanthier begangen werden – Zeit, einen Rückblick zu halten und Klarheit zu verschaffen über sein Wirken und seine zukunftsweisenden Gedanken. Er gründete die erste Forstschule im deutschsprachigen

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Das Landes–Akkordeon–Ensemble Sachsen–Anhalt gastiert in der Hofstube der Burg Allstedt

Das Landes–Akkordeon–Ensemble Sachsen–Anhalt gastiert am 24. September 2016 um 16 Uhr in der Hofstube der Burg Allstedt

Das Jugendmusikfest wirft seine Schatten voraus. Im ganzen Landesgebiet proben Musiker bereits für die Konzerte, die in Konzertsälen, Theatern und hinter Kirchenmauern stattfinden. Bereits seit 20 Jahren musizieren im Landes–Akkordeon–Ensemble Sachsen–Anhalt besonders begabte Akkordeonisten – einige von ihnen sind heute gefragte Musiker im In– und Ausland. Dass das Orchester, in Trägerschaft des Landesverbandes der Musikschulen Sachsen–Anhalt e. V., regelmäßig für Standing Ovations sorgt, liegt vor allem an seinen dynamischen und farbenreichen Klangbildern und den immer wieder herausragenden Interpretationen zeitgenössischer Komponisten.

Höhepunkte der bisherigen künstlerischen Arbeit waren u. a. Konzertreisen nach Japan, Kroatien, Ungarn und in die Schweiz, Preise bei bundesweiten Wettbewerben für Auswahlorchester sowie Projekte mit namhaften Musikern und Komponisten. Im Jubiläumsjahr stehen unter anderem Gustav Holsts „St. Paul’s Suite“, die Partita piccola des tschechischen Komponisten Jind ich Feld und die „Fantasie“

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Ein Ermittler, dem fast alles zuzutrauen ist – Vincent Kliesch: “Im Augenblick des Todes” – am 17. September 2016 in Bad Lauterberg

Im Augenblick des Todes

Buchtitel “Im Augenblick des Todes” / Foto: Veranstalter

Der Berliner Thrillerautor Vincent Kliesch hat in Bad Lauterberg längst eine eingeschworene Fangemeinde. Und es ist keine einseitige Liebe, denn der Harzort spielt in Klieschs „Im Augenblick des Todes“ eine nicht unwichtige Rolle. Doch nicht nur deshalb wird sein Besuch beim diesjährigen Mordsharz-Festival von vielen auch sehnsüchtig erwartet und nicht nur deshalb lohnt sich sein neuer Krimi.

„Nennen Sie mich Ismael“, sagt der Unbekannte, der Kommissar Severin Boesherz kurz darauf an den Tatort eines ebenso akribisch wie kaltblütig inszenierten Mordes führt. Boesherz erkennt es als eine Kopie jenes Verbrechens, das er als einziges in seiner Karriere nie lösen konnte, und macht sich nun umso besessener an die Aufklärung. Dabei verstrickt er sich mehr und mehr in seine eigene Vergangenheit, so dass für seine Kollegen vom Berliner LKA bald nicht mehr klar ist, auf welcher Seite er eigentlich steht. Vor allem irritiert

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