Anzeige:

Festwochenende vom 14. bis 16. Juli: “Allstedt feiert Müntzer! Allstedt feiert 500 Jahre Reformation!”

Utz_Pannike

Utz Pannike / Foto: Veranstalter

Ein die Geschichte prägendes Ereignis jährt sich am 31. Oktober 2017 zum 500. Mal. Der „Thesenanschlag“, Anlass der Reformationsbewegung, pflügte das Leben in Europa nachhaltig und tiefgreifend um. Luther war der Wegbereiter der Reformation. Ohne Zweifel ist er der bedeutendste Reformator. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch andere Reformatoren einen wichtigen Beitrag zur Neu- und Umgestaltung des europäischen Kulturraumes geleistet haben. Unter ihnen befindet sich Thomas Müntzer, der um 1489 in Stolberg/Harz geboren wurde. Müntzer war der erste Reformator, der einen komplett deutschsprachigen Gottesdienst gehalten hat. Seine Schriften beeinflussten nachhaltig das Reformationsgeschehen. Unter dem Motto „Allstedt feiert Müntzer! Allstedt feiert 500 Jahre Reformation“ gibt es ein Wochenende mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Zu den Höhepunkten gehören:


Freitag, 14. Juli 2017, 20 Uhr, Burg & Schloss Allstedt
Kernburghof von Burg & Schloss Allstedt:
Theaterstück
Ich bin gekommen, Unruhe zu stiften.
Ihr sagt: ich bin ein Spinner;
Ich sage: ich bin THOMAS MÜNZER.
Ihr sagt: ich bin lange tot;
Ich sage:
 
Die Toten kommen wieder!
Clowneske Blues-Messe für Thomas Münzer
 
Der Sohn Gottes entschließt sich, wieder auf die Erde zu kommen.
Doch hier merkt er, dass seine Wunder nicht mehr wirken.
Die Menschen haben den Glauben verloren
und sind stattdessen Getriebene der Neuordnung ihrer Welt. 
Als Jesus seinem süßlichen Ersatz am Kreuz begegnet,
lässt er die Luft aus sich heraus und verwandelt sich in Thomas Münzer.
Er will die Flamme des Glaubens wieder in die Herzen setzen.
 
Unter Verwendung originaler Texte Müntzers.
In der Tradition der Mittelalterlichen Spielleute
Dauer: ca. 60 Minuten
 
Idee/Text/ Musik/Spiel: Utz Pannike
Dramaturgie/Regie: Jörg isermeyer
Maske: Anna-Katharina Wirrmann
Produktion: Panisches Not-Theater 2017 http://www.no-panik.com


Samstag, 15. Juli 2017, ab 16 Uhr, Startpunkt: St. Johanniskirche Allstedt
Auf Müntzers Spuren: Wanderung und Führung auf dem Allstedter-Thomas-Müntzer-Weg mit umfangreichem Begleitprogramm:

1. St. Johanniskirche: Streitgespräch Müntzer – Luther

2. Rathaus: Lesung von Frau Ines Hommann aus Martin Luthers Briefwechsel mit seiner Frau Katharina sowie mit Auszügen aus dem Roman Katharina Luther, im Anschluss Präsentation von Requisiten aus dem Film Katharina Luther, der auf Burg & Schloss Allstedt gedreht wurde.

3. Wigbertikirchenruine: Turmblasen (Hoftrompeter von Heringen): Musik der Luther-Zeit vom Wigberti-Turm, Theaterstück: Ludwig der Springer, Theatergruppe Tempus Saltus

4. Wanderung zum Schloss mit musikalischer Begleitung von Horst Ingolf Zeise


Samstag, 15. Juli 2017, 20 Uhr, Burg & Schloss Allstedt
Hofstube von Burg & Schloss Allstedt

Festkonzert: Metamorphose II
Leuchtpunkte auf Luthers/ Müntzers Weg, Ein Projekt des Grenzgänger e. V. In Kooperation mit Burg & Schloss Allstedt

Mitwirkende Künstler: Rossini Quartett, Undine Dreißig, Atsuko Koga, Cantaton Theater


Sonntag, 16. Juli 2017, 16 Uhr, Burg & Schloss Allstedt
Schlosskapelle von Burg & Schloss Allstedt

Abschlusskonzert: Von der Reformation zum Barockzeitalter.

Mitwirkende Künstler: Prof. Manfred Zeumer (Barockposaune, Dresdener Philharmonie und Sächsische Staatskapelle Dresden, Soloposaunist, Kammermusiker) und Dr. Gerhard Ramlow (Konzertgitarre)

PM:
Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Anzeige:

2. Herberhausen Open Air Festival am 8. Juli 2017

2. Herberhausen Open Air Festival 2017

Plakat zum 2. Herberhausen Open Air Festival / Foto: Veranstalter

Das Open Air Festival in Herberhausen geht in die zweite Runde! Nach einem erfolgreichen ersten Mal laden die Dorfschänke Herberhausen und der Kreuzberg on KulTour e.V. am 8. Juli ein zum 2. Herberhausen Open Air Festival mit Live-Musik, Spaß und kalten Getränken. Mit dabei sind außschließlich Göttinger Musiker: Das Duo Axel Mehner & Klaus Wißmann, die junge Band Better Than und Mary’s Bard (Jan Finkhäuser).


Axel Mehner & Klaus Wißmann:
Sensibel und kraftvoll sind die Songs von Axel Mehner und Klaus Wißmann. Die beiden erfahrenen Musiker nehmen einen mit auf eine Reise von Liebe und Verlust, auf die Suche nach Mut und Antworten. Ihre Geschichten sind aus dem Leben gegriffen; immer wieder denkt man beim Zuhören „Das kenne ich doch auch“. Axels Songs kommen von Herzen. Ergänzt werden sie durch Klaus mit feinen Riffs, Pickings und zweiter Stimme. Mit Witz und Charme präsentieren sie eingängige Refrains und Melodien, die einen noch auf dem Weg nach Hause und darüber hinaus begleiten.
Näheres zu Axel Mehner&Klaus Wißmann finden Sie hier: www.mehner-wissmann.jimdo.com


Better Than:
Better Than ist eine vierköpfige Rock/Pop Band aus Göttingen, die seit 2012 besteht. Angefangen mit Coversongs spielen die 4 Jungs nun ausschließlich ihre eigenen Songs, die sowohl deutsche, als auch englischen Texte beinhalten. Auf der Bühne vereint Better Than erfrischende Riffs mit Leidenschaft, Emotionen und Spaß an der Musik.
Näheres zu Axel Mehner&Klaus Wißmann finden Sie hier: www.facebook.com/BetterThanMusik


Mary’s Bard:
In den letzten 16 Jahren auf der Bühne hat der Göttinger Musiker Jan Finkhäuser so einiges an Repertoire zusammen gesammelt. Regelmäßig steht er mit diversen Bands und Solo auf der Bühne. Ob Irish Folk, Blues oder Rock und Pop, neben den unvermeidlichen Liebesliedern hat er auch immer wieder Songs aus den Abgründen der Menschheit zusammen gesammelt. Genau diese bilden den Kern des Abends. Es wird gemordet und gehängt, betrogen und belogen, wobei es dabei musikalisch nicht nur düster mollig zugeht. Mit Westerngitarre begleitet, steht natürlich der ausdrucksstarke rauchige Gesang von Mary’s Bard im Mittelpunkt. Dank Looptechnik kann es aber durchaus passieren, dass eine E-Gitarre aufjault und das Set Stimmungsvoll ergänzt. Abwechslungsreiche Songarrangements und eine höchst dynamische Spielweise machen das Konzert zu einem besonderen Vergnügen.
Näheres zu Mary’s Bard finden Sie hier: www.facebook.com/MarysBardFolk


Alle Daten im Überblick:
2. Herberhausen Open Air Festival
mit Axel Mehner & Klaus Wißmann, Mary’s Bard, Better Than
Wann: Samstag, 8.7.
Wo: Dorfschänke Herberhausen (An der Mühle 19, 37075 Göttingen)
Einlass: 15.30 Uhr
Beginn: 16 Uhr
Eintritt: frei

PM:
Kreuzberg on KulTour e.V.

Anzeige:

Geballte Frauenpower beim Falkensteiner Minneturnier

Kandidatinnen Falkenstein

Die Kandidatinnen des 12. Falkensteiner Minneturniers / Foto: Veranstalter

Fünfmal geballte Frauenpower – Falkensteiner Minneturnier in weiblicher Hand

Fünf Kandidatinnen werden am 1. Juli beim Falkensteiner Minneturnier gegeneinander antreten: Sie rücken erstmals den Einfluss der Frauen auf die mittelalterliche Musik in den Mittelpunkt. “Frauenminne, Mädchenlieder, Weibsgesang” ist Name der Veranstaltung, die durch ein passendes Rahmenprogramm unterstützt wird.

Die erste Kandidatin ist Korydwenn aus Wolfhagen bei Kassel. Sie kommt ursprünglich aus dem Mutterland des Minnesangs: Frankreich, eine waschechte “Trobairitz” also, wie man die weiblichen Troubadoure einst nannte. Sie wird eines der bekanntesten Lieder der ursprünglichen Trobairitz aus dem zwölften Jahrhundert anstimmen: “A chantar” von Beatriz de Dia. In dem Lied geht es um die Verzweiflung einer Frau, die von ihrem Liebsten nicht beachtet wird.

Kandidatin Nummer zwei kommt aus Salzburg zum Falkenstein gereist. Karina Benalcázar singt beim renommierten Mittelalterensemble Harmonia Variablis und ist vielseitig musikalisch aktiv: Sie sang bereits die Susanna in einer Inszenierung von “Figaros Hochzeit” und verblüffte Dieter Bohlen bei DSDS mit einer fantastischen Puccini-Performance. Sie singt Walther von der Vogelweides berühmtes Lied “Under der linden” über eine herrliche Liebesnacht im Freien.

Als drittes wird Noemi La Terra aus Dresden die Stimme erheben: Vielfältige Erfahrungen als Sängerin sammelte sie im Jazz mit seinen unterschiedlichsten Facetten, Gospel, in Neuer Musik, Improvisation, traditioneller süditalienischer und arabischer Musik sowie als Mezzosopran in der Alten Musik Sie singt ein geistliches Lied des letzten Minnesängers Oswald von Wolkenstein, mit einem zweiten Beitrag widmet sie sich dann einer liebestollen Äbtissin.

Die vierte Kandidatin ist Klara vom Querenberg, die auf dem Falkenstein schon des öfteres gesungen hat. Die in Erfurt wohnhafte Sängerin singt zur Harfe vor allem geistliches Liedgut, denn hinter Klostermauern haben auch im deutschen Sprachraum die Frauen ihre Stimme erhoben. Sie widmet sich der bekannten Mystikerin Hildegard von Bingen, die ein beeindruckendes musikalisches Werk hinterlassen hat.

Die fünfte Sängerin im Wettbewerb ist Christine Zienc aus Hannover. Sie hat als einzige der Sängerinnen bereits schon mehrfach am Minneturnier teilgenommen, wo sie 2014 gemeinsam mit Thomas Schallaböck den Publikumspreis errang. Sie wird ein Mutter-Tochter-Lied von Neidhart anstimmen, wobei sie beide Rollen verkörpern wird. Es geht um die Frage, ob die Tochter zum Tanz darf und wie gefährlich es ist, sich mit Rittersleuten einzulassen.

Alle fünf Sängerinnen haben vielfältige Konzerterfahrung und eine musikalische Hochschulausbildung. Sie wurden von einer Jury unter zahlreichen Bewerbungen ausgewählt.

Das Minneturnier beginnt um 19.30 Uhr auf Burg Falkenstein im Ostharz, bereits um 17 Uhr führen Claudia Heidl und Holger Schäfer in die mittelalterliche Variante des Geschlechterkrieges ein, sie lesen aus Ulrich von Liechtensteins “Frauenbuch”. Am 2. Juli gibt es um 11 Uhr morgens eine Matinée auf der Konradsburg in Ermsleben: Dort stellt das Musiktheater Dingo sein Programm “Es stunt ein frouwe alleine – Der weibliche Blick auf die Minne” vor. Es folgt eine Abschlussdiskussion mit Prof. Dr. Angelica Rieger (Aachen) zur Rolle der Frau im Minnesang.

Tickets gibt es auf Burg Falkenstein, unter 05671-925355 oder über dingo@minnesang.com. Sie kosten 18 Euro (nur Turnier) bzw. 25 Euro (mit Rahmenprogramm).

PM:
Dr. Lothar Jahn
www.lothar-jahn.de
www.minnesang.com

Anzeige:

Die Toten kommen wieder. Clowneske Blues-Messe für Thomas Münzer am 14. Juli 20 Uhr auf Schloss Allstedt

Utz_Pannike

Utz Pannike / Foto: Veranstalter

Ich bin gekommen, Unruhe zu stiften.
Ihr sagt: ich bin ein Spinner;
Ich sage: ich bin THOMAS MÜNZER.
Ihr sagt: ich bin lange tot;
Ich sage:

Die Toten kommen wieder!
Clowneske Blues-Messe für Thomas Münzer

Der Sohn Gottes entschließt sich, wieder auf die Erde zu kommen. Doch hier merkt er, dass seine Wunder nicht mehr wirken. Die Menschen haben den Glauben verloren und sind stattdessen Getriebene der Neuordnung ihrer Welt. Als Jesus seinem süßlichen Ersatz am Kreuz begegnet, lässt er die Luft aus sich heraus und verwandelt sich in Thomas Münzer. Er will die Flamme des Glaubens wieder in die Herzen setzen.


Unter Verwendung originaler Texte Münzers.
In der Tradition der Mittelalterlichen Spielleute
Dauer ca. 60 Minuten

Idee/Text/ Musik/Spiel: Utz Pannike
Dramaturgie/Regie: Jörg isermeyer
Maske: Anna-Katharina Wirrmann

Produktion:
Panisches Not-Theater 2017

http://www.no-panik.com

Utz Pannike
An der Prießnitz 2
01099 Dresden


Die Clowneske Blues-Messe für Thomas Münzer” findet am Freitag, den 14. Juli um 20.00 Uhr im Kernburghof auf Burg & Schloss Allstedt statt und bildet die Auftaktveranstaltung des Festwochenendes rund um das Thema “Reformation sinnreich erleben”.


Außerdem in Allstedt am Sa., 15. Juli, 16 Uhr St. Johanniskirche: Führung auf dem Müntzerweg mit umfangreichem Begleitprogramm (Lesung, Theater, Streitgespräch Müntzer-Luther, Musik etc.)

20 Uhr Festkonzert: Metamorphose II (Leuchtpunkte auf Luthers Weg – Grenzgänger e. V.)
Mitwirkende Künstler:
Rossini Quartett & Undine Dreißig
Atsuko Koga
Cantaton Theater

So. 16. Juli, 16 Uhr Abschlusskonzert in der Schlosskapelle Allstedt mit Prof. Manfred Zeumer (Barockposaune) und Dr. Gerhard Ramlow

PM:
Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Anzeige:

Schwermetalle in der Harzer Umwelt – Vortrag in Harlingerode am 21. Juni 2017

LK GS Bodenplanungsgebiet 1

Bodenbelastung im Landkreis Goslar / Grafik: Landkreis Goslar

Harlingerode: Harzer Schwermetalle in der Umwelt – alte und neue Lasten mit unsichtbaren Gefahren – wie stark ist die Region Goslar – Bad Harzburg belastet?

Harlingerode. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr, aber zahlreiche Hüttenbetriebe zeugen bis heute von dieser Zeit.

Für die Umwelt haben Bergbau und Hüttenwesen gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich eine besondere Schwermetallflora auf. Und ständig kommen neue Belastungen durch die Emissionen der heutigen Industriebetriebe hinzu.

Harlingerode liegt in der höchstbelasteten Zone 1 des Bodenplanungsgebiets Goslar, siehe Anlage.

Wie hat sich diese Belastung historisch entwickelt? Wo genau findet sie sich? Wer ist betroffen und was wird dagegen gemacht? Was kann man zu den Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sagen? Auf diese Fragen geht der Harzer Geologe und Referent Dr. Friedhart Knolle ein am

21. Juni 2017 im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Harlingerode, Meinigstr. 43, um 19.00 Uhr

Eintritt frei. Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen!

PM:
BUND-Regionalverband Westharz

Anzeige:

Unser Harz Juni 2017: Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde und Vogel des Jahres im Nationalpark Harz

Schwarzpulver-Stapelpresse

Schwarzpulver-Stapelpresse in der Pulverfabrik Kunigunde / Foto WANO Schwarzpulver GmbH Kunigunde

Zur Geschichte der Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde bei Liebenburg bis zum Ende des 2. Weltkriegs; Die Haselnuss; Ein historischer Windofen für den Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e. V.; Frühjahrsgedicht; „Auf die Berge will ich steigen“ – Harzgedichte in loser Folge vorgestellt; Waldkauz – der Vogel des Jahres 2017 im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg-Kunigunde. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Pulverfabrik in Kunigunde (an der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter gelegen) produziert noch heute Schwarzpulver und Zündschnüre. Hinsichtlich der Kriegsproduktion dieses Werks wurde ein Gutachten erstellt, das hier erstmals vorgestellt wird. Es ist hochinteressant, was hier im 1. und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg unter strikter Geheimhaltung hergestellt wurde – u.a. mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern.

Die im Handel angebotenen größeren Haselnüsse kommen meist aus der Türkei oder Italien, sie stammen von einem anderen Strauch als dem bei uns beheimateten Corylus avellana. Dessen Besonderheiten und Verwendungen werden vorgestellt.

Ein neuer historischer Windofen konnte für das Südharzer Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte in Bad Lauterberg erworben werden. Sein Aussehen, Maße und Funktionsweise werden in unserem dritten Artikel beschrieben.

Ein Frühjahrsgedicht und eine neue Gedichtinterpretation, diesmal von Heinrich Heines „Auf die Berge will ich steigen“, schließen sich an und im Nationalparkforum wird der Vogel des Jahres 2017 vorgestellt, der Waldkauz, der schon das Titelbild ziert und auch im Nationalpark an verschiedenen Stellen beobachtet werden kann.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation

Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B

Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark

Clausthal-Zellerfeld: Grossesche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12 und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,

Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus

Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage

Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

PM:
Schriftleitung UNSER HARZ
108b@gmx.de

Anzeige:

Duo Burstein & Legnani am 9. Juli 2017 in Osterode am Harz – Virtuose Musik für Cello und Gitarre

Duo Burstein & Legnani

Duo Burstein & Legnani / Foto: Veranstalter

Am Sonntag, 9. Juli 2017, 18 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Osterode am Harz im Museum im Ritterhaus, Rollberg 32, zu Gast. Vorverkauf: Museum im Ritterhaus, Tel. 05522 – 91 97 93, und an der Konzertkasse ab 17.30 Uhr. Weitere Infos und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852 – 93 30 34

Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentieren mit ihrem neuen Programm ein phänomenales und unvergleichliches Hörerlebnis mit einer spannenden Vielfalt aus Klassik und Weltmusik sowie formvollendete Eigenkompositionen.

Zur Aufführung kommen Meisterwerke u. a. von Isaac Albéniz, Gaspar Sanz, Turlough O’Carolan, Enrique Granados und eine feine Arrangement-Auswahl beliebter irisch-keltischer, spanischer, osteuropäischer und lateinamerikanischer Musik.

Im harmonischen Dialog mit den Kulturen verschmelzen die verschiedenen Epochen und Genres und führen das Publikum in eine magische Welt der Klänge. Leidenschaftliche Melodien, pulsierende Rhythmen und alte Stilelemente erklingen in einem kunstvoll neuen Gewand: Musik aus dem maurischen Mittelalter, hinführend ins 21. Jahrhundert, mit fließenden Grenzen zwischen abendländischer, orientalischer, asiatischer und jüdischer Kultur.

Zeugnisse hoher Instrumentenbaukunst sind das von Konrad Stoll gebaute Cello und die preisgekrönte Hopf-Gitarre „La Portentosa“. Die beiden charismatischen Künstler lassen ihre hochwertigen Instrumente sprechen, ihre Musik berührt und beglückt zugleich. Das Duo öffnet den Zuhörern eine Pforte zur faszinierenden Klangwelt: zwei Virtuosen mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Perfektion und überraschender instrumentaler Rollenverteilung sind. Roberto Legnanis präzises Spiel ist von höchster eleganter Meisterschaft, während Ariana Bursteins bemerkenswert geschmeidiger Bogenstrich ein Gefühl der feurigen Hingabe vermittelt.

Weitere Informationen unter www.tourneebuero-cunningham.com

PM:
Tournee- und Pressebüro Cunningham
www.tourneebuero-cunningham.com

Anzeige:

23. Burgsingen im Burg-und Schlossmuseum Allstedt am 25. Juni 2017

Zum nunmehr 23. Burgsingen im Kernburghof des Burg- und Schlossmuseums Allstedt laden der Südharzer Sängerkreis und der Bürgermeister der Stadt Allstedt ein. Das Treffen der Chöre des Südharzer Sängerkreises beginnt am 25. Juni 2017 um 14 Uhr.

Zu diesem musikalischen Hörerlebnis begrüßen wir die nachfolgenden Chöre:
Chor der Walzwerker Hettstedt
Männerchor Wippra
Städtischer Singverein Eisleben
Kammerchor Cantus
Lehrerchor Riestedt

Unterhaltsame Zwischentöne liefert das Blechbläserquartett Menzel der Kreismusikschule. Das Burgsingen wird im Kernburghof des Burg- und Schlossmuseums Allstedt stattfinden. Für eine Schlechtwetter-Variante ist gesorgt. Natürlich können Sie sich bei diesem musikalischen Hörgenuss auch von unserem Schlosswirt und seinem Gesinde verwöhnen lassen.

PM:
Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Anzeige:

Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Nordhausen. Die Lockstock-Saison 2017 liefert für den BUND Thüringen ein erfreuliches Ergebnis: Mindestens zwei Wildkatzenindividuen konnten in der Südharzer Gipskarstlandschaft zweifelsfrei genetisch nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgte unter anderem auf BUND-eigenen Flächen zwischen den Naturschutzgebieten Himmelsberg und Mühlberg sowie im Kammerforst bei Gudersleben und im Harzfelder Holz bei Neustadt.

„Wir freuen uns, dass die seltenen Tiere noch immer durch den Südharz streifen“, so BUND Wildkatzenexperte Thomas Mölich, der das Projekt im Südharz u.a. begleitet. „Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Tiere auch durch die Zerschneidung der Gipskarstlandschaft, Flächenumbrüche und Beseitigung von Waldsaumbiotopen hier akut bedroht sind.“

Ursprünglich war der Südharz mit zusammenhängenden Laubwäldern bedeckt. Optimale Bedingungen für die Ausbreitung der scheuen Jäger. Doch durch den im Gipskarstgürtel flächenintensiven Gesteinsabbau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen und Erschütterungen infolge Sprengungen und LKW-Verkehr, der bis in Naturschutzgebiete vordringt, wird der Lebensraum immer mehr bedroht und zerschnitten.

Durch gezielte Flächenkäufe in der

Weiterlesen: Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Anzeige:

Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“

Mordgeschichten

Titel “Mordgeschichten” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Mord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte. Als Harzer Heimatforscher hat Bernd Sternal recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Er hat für sein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles – fast alles … – wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch werden auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen. Auch die NS-Morde im KZ Mittelbau-Dora sind in einem Kapitel dargestellt.

Viel Grusel ist also sicher bei den Harzer blutigen Mordgeschichten, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.

Das Buch hat 132 Seiten, ist illustriert mit 18 zeitgenössischen Abbildungen in und schwarz/weiß, drei Zeichnungen, 12 Fotos und zehn Zeitungsausschnitten. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch, mit strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal

Weiterlesen: Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“

Anzeige:

Qualitätskunsthandwerkermarkt im Kloster Ilsenburg am 15. und 16. Juli 2017

Drechselarbeiten von Hans-Werner Henkel

Drechselarbeiten von Hans-Werner Henkel / Foto: Veranstalter

Kunsthandwerkliche Unikate im Kloster Ilsenburg Am Samstag, den 15. und Sonntag, den 16. Juli stellen professionelle und ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker aus Norddeutschland im romanischen Kloster Ilsenburg (Schloss-Str. 26, 38871 Ilsenburg) ihre von Hand gefertigten Kreationen aus Papier, Textil, Metall, Keramik, Holz, Glas, uvm. aus.

Ziel dieser Ausstellung ist es ausschließlich handgemachte Waren, also Unikate, die von Leidenschaft, Kreativität und handwerklichem Können zeugen, zu präsentieren. Durch das Zusammenbringen von Künstlern und Handwerkern aus den verschiedensten Gewerken, bietet die Veranstaltung dem Publikum ein vielseitiges Angebot. So werden unter anderem formschöne Gartendekorationen aus Eisen, ausgefallene Gebrauchs- und Figurenkeramik, bunte Glasobjekte, robuste Wohnaccessoires aus Holz und flauschige Teddybären präsentiert. Für die Frau gibt es natürlich auch die Möglichkeit ihre Garderobe mit individuellen handgenähten Kleidern, eleganten Kopfbedeckungen und wohligen Strickjacken zu erweitern, wie auch den dazu gehörigen Schmuck in diversen Variationen zu erstehen.

Die Kunsthandwerker sind

Weiterlesen: Qualitätskunsthandwerkermarkt im Kloster Ilsenburg am 15. und 16. Juli 2017

Anzeige:

Konzert mit dem Duo Burstein & Legnani – Virtuose Musik für Cello & Gitarre am 4. Juli 2017 in Göttingen

Duo Burstein & Legnani

Duo Burstein & Legnani / Foto: Veranstalter

Duo Burstein & Legnani in Göttingen – Virtuose Musik für Cello und Gitarre Am Dienstag 4. Juli 2017, 20 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Göttingen im Holbornschen Haus, Rote Straße 34, zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852 – 93 30 34.

Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentieren mit ihrem neuen Programm ein phänomenales und unvergleichliches Hörerlebnis mit einer spannenden Vielfalt aus Klassik und Weltmusik sowie formvollendete Eigenkompositionen.

Zur Aufführung kommen Meisterwerke u. a. von Isaac Albéniz, Gaspar Sanz, Turlough O’Carolan, Enrique Granados und eine feine Arrangement-Auswahl beliebter irisch-keltischer, spanischer, osteuropäischer und lateinamerikanischer Musik.

Im harmonischen Dialog mit den Kulturen verschmelzen die verschiedenen Epochen und Genres und führen das Publikum in eine magische Welt der Klänge. Leidenschaftliche Melodien, pulsierende Rhythmen und alte Stilelemente erklingen in einem

Weiterlesen: Konzert mit dem Duo Burstein & Legnani – Virtuose Musik für Cello & Gitarre am 4. Juli 2017 in Göttingen

Anzeige:

Freiwillige im Nationalpark Harz gesucht

HohneHof_Freddy Müller

Der HohneHof freut sich auf Freiwillige. Foto von Freddy Müller, Nationalpark Harz

Wernigerode. Mit dem Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) ist der gesetzliche Rahmen geschaffen, um aktiven Interessierten einen abgesichertes, befristetes Engagement auch im Nationalpark Harz anzubieten zu können.

Um sich für einen ÖBFD zu bewerben sollte man mindestens 27 Jahre alt sein und eine abgeschlossene Schulbildung haben. Der ÖBFD bietet die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sich neu auszurichten oder sich eine Auszeit aus dem Berufsalltag zu gönnen. Warum entscheidet man sich für einen Bundesfreiwilligendienst? Hier können Interessierte ihren persönlichen Beitrag leisten, um die Umwelt und die Umweltbildung aktiv mitzugestalten. Man kann sich ausprobieren und neue Tätigkeitsfelder entdecken.

Im Nationalpark Harz gab es auch bisher schon bewährte Einsatzstellen wie das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Auch im Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen Hohne, wo von Besucherbetreuung bis Instandhaltungsarbeiten vielfältige Arbeitsaufgaben warten, ist eine Freiwilligenstelle für ein Jahr zu besetzen. Hier arbeitet ein Team von

Weiterlesen: Freiwillige im Nationalpark Harz gesucht

Anzeige:

Lust am Garten: Parks in Sachsen-Anhalt laden am 10. und 11. Juni zum „Tag der Parks und Gärten“ ein

Blankenburg, Putto Gartenträume

Putto im Schlosspark Blankenburg (Harz) / Bild: Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V.

Mit Parkführungen, Festen, Märkten, Konzerten und Mitmachaktionen beteiligen sich die Anlagen des Netzwerks Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt vom 10. bis 11. Juni 2017 am bundesweiten „Tag der Parks und Gärten“. Das vom Gartennetz Deutschland e.V. initiierte Aktionswochenende steht unter dem Motto „Lust am Garten“ und will Begeisterung für historische und zeitgenössische Parkanlagen wecken. 18 Gartenträume-Anlagen bieten in diesem Rahmen vielfältige Veranstaltungen an.

In den Wörlitzer Anlagen steht u.a. die Sonderführung „Florale Sensation in Schochs Gärten“ auf dem Programm und im Schlosspark Blankenburg (Harz) gibt es „Puttoführungen“, begleitet durch „Herzogin und Herzog von Blankenburg zu Wolfenbüttel“. Zum Wandelkonzert – Parkrundgang mit Musik – wird im Park Dieskau geladen. Weitere Spezialführungen über die Geschichte und Botanik der Anlagen werden in Tangerhütte, Degenershausen, Drübeck, Wernigerode, Stolberg (Harz), Naumburg sowie in den Magdeburger Gruson-Gewächshäusern geboten.

Im altmärkischen Krumke lockt das Park-

Weiterlesen: Lust am Garten: Parks in Sachsen-Anhalt laden am 10. und 11. Juni zum „Tag der Parks und Gärten“ ein

Anzeige:

Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Harz-Forschungen 32

Cover: Harz-Forschungen 32 – Stadtrechte / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker,

Weiterlesen: Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Anzeige:

Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? – Berufsberatung der Arbeitsagentur hilft

Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? Die Halberstädter Arbeitsagentur berät Jugendliche zu Ausbildungschancen und zeigt Umwege zum Berufsabschluss Wenn Jugendliche die Schule abbrechen oder ihre Schulzeit ohne Abschluss beenden, sieht ihre Zukunft düster aus. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind meist sehr gering. Doch die Berufsberatung der Halberstädter Arbeitsagentur lässt keinen Bewerber bei der Suche allein. Sie kümmert sich mit ihren Partnern der Region um die Jugendlichen ohne Abschluss. „Dabei setzen meine Berufsberater auf eine intensive Beratung und individuelle Betreuung“, informiert Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung.

In jedem Jahr beenden im Landkreis Harz leider einige Jugendliche die Schule ohne Abschluss. „Kein Zeugnis, keine Lehrstelle − der Weg in die Abhängigkeit von Sozialleistungen scheint vorgezeichnet. Aber auch für diese Jugendlichen ist noch nicht alles verloren“, betont Lange. Die Arbeitsagentur kann ihnen helfen doch noch einen Abschluss zu schaffen und dann einen Beruf zu lernen, sofern sie sich frühzeitig bei

Weiterlesen: Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? – Berufsberatung der Arbeitsagentur hilft

Anzeige:

Gipsabbau im Südharz stoppen – BUND Thüringen fordert: Keine weiteren Vorrangflächen zur Rohstoffsicherung

Erfurt/ Sondershausen. Mit einer Protestaktion forderte der BUND Thüringen die Mitglieder der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen am Donnerstag (24. Mai) auf, keine weiteren Vorranggebiete für Gipsabbau im Südharz auszuweisen. Anlass bot eine nicht-öffentliche Anhörung der Gipsindustrie vor dem Gremium.

„Die Industrie hat sich im Südharz bereits Naturgips-Vorräte für Jahrzehnte gesichert“, so Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Deshalb besteht gar kein Bedarf für weitere Abbaugenehmigungen. Auch Erweiterungen bestehender Abbaugebiete sind vor diesem Hintergrund nicht notwendig.“

Die Beantragung weiterer Vorrangflächen zur Abbausicherung verdeutlicht aus Sicht von Vogel nur das Versäumnis der Industrie, nach Alternativen zum Naturgips zu suchen. „Die natürliche Ressource Gips im Südharz ist endlich. Das scheint langsam auch bei der Industrie angekommen zu sein. Die Lösung kann hier aber nicht die völlige Ausbeutung der landschaftlich einmaligen Südharzer Gipskarstlandschaft sein. Stattdessen sollte die Industrie zur Entwicklung von Substitutionsprodukten und dem Ausbau von Rohstoff-Recycling angehalten werden.“

Bezeichnend ist laut Vogel auch

Weiterlesen: Gipsabbau im Südharz stoppen – BUND Thüringen fordert: Keine weiteren Vorrangflächen zur Rohstoffsicherung

Anzeige:

12. Falkensteiner Minneturnier am 1. Juli 2017 auf der Burg Falkenstein

Kandidatinnen Falkenstein

Die Kandidatinnen des 12. Falkensteiner Minneturniers / Foto: Veranstalter

Zum 12. Mal Minneturnier – Erstmals nur Frauen im Wettbewerb Am 1. Juli 2017 lädt die Burg Falkenstein im Ostharz zum 12. Falkensteiner Minneturnier: Das Motto heißt in diesem Jahr “Frauenminne, Mädchenlieder, Weibsgesang”. Fünf sangesstarke Frauen, die sich in einer Vorauswahl qualifizieren mussten, treten mit Frauenliedern des Mittelalters gegeneinander an.

Mit dabei sind Karina Benalcázar (Salzburg), Korydwenn (Wolfhagen), Klara vom Querenberg (Erfurt), Noemi La Terra (Dresden) und Christine Zienc (Hannover). Alle fünf haben langjährige und vielfältige musikalische Erfahrungen und eine fundierte Ausbildung. Sie werden am 1.7. im Burghof von Falkenstein ab 19.30 Uhr gegeneinander antreten, es erklingen Lieder der französischen Trobairitz und Trouveresses, von geistlichen Sängerinnen wie Hildegard von Bingen, Anna von Coelln und Mechthild von Magdeburg sowie Lieder aus dem deutschen Minnesang, die aus Frauenperspektive gesungen werden.

Mit dabei ist ein Spielleuteensemble mit vielen historischen Instrumenten und die Schauspielerinnen und

Weiterlesen: 12. Falkensteiner Minneturnier am 1. Juli 2017 auf der Burg Falkenstein

Anzeige:

Romaniköffnungstag auf Burg und Schloss Allstedt am 27. Mai 2017

Burg Allstedt

Auf Burg Allstedt / Foto: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Unter dem Motto “Erlebnis Burg” möchte die Kinderresidenz des Burg- und Schlossmuseums Allstedt unseren kleinen Gästen das Alltagsleben auf einer Burg näher bringen.

Welches Kind möchte nicht einmal in ein historisches Gewand schlüpfen und spielerisch in eine andere Zeit reisen. Auf einer Zeitreise können alte Handwerkstechniken ausprobiert werden, mit einem echten Ritter kämpfen oder in einer kleinen Erlebnisführung unbekannte Ecken und Winkel entdecken.

Wenn wir Euch und Eure Eltern neugierig gemacht haben, würden wir uns über Euren Besuch im Burg- und Schlossmuseum Allstedt freuen. Ab 13 Uhr erwarten wir Euch und Eure Eltern und Großeltern am 27. Mai 2017.

PM: Adrian Hartke Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Anzeige:

Bundesagentur für Arbeit arbeitet weiterhin mit Inkassodienstleistern zusammen

Die Bundesagentur für Arbeit setzt auch künftig in begrenztem Umfang auf Unterstützung bei der Rückforderung von Geldleistungen. Aufgrund ihrer gesetzlichen Verpflichtung gegenüber allen Beitragszahlern der Versichertengemeinschaft, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) sämtliche ihr geschuldeten Geldleistungen vollständig zurückzufordern. Für den Einzug dieser Forderungen ist grundsätzlich der Inkasso-Service der BA zuständig. Zu dessen Unterstützung wurden im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung zwei private Inkassounternehmen mit dem Einzug von niedergeschlagenen Forderungen beauftragt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Leistungen der Arbeitsagenturen, die nach dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) ausgezahlt wurden. Forderungen zu den von Jobcentern ausgezahlten Leistungen der Grundsicherung sind davon ausdrücklich nicht betroffen.

Aus aktuellen Anlass weist die Halberstädter Arbeitsagentur nochmals darauf hin, dass die beide Inkassodienstleister Apontas GmbH & Co. KG aus Hannover und EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH mit Sitz in Hamburg die BA bereits seit Juli 2016 bei der Rückforderung von SGB III- Leistungen unterstützen. Dabei nehmen beide Firmen Kontakt

Weiterlesen: Bundesagentur für Arbeit arbeitet weiterhin mit Inkassodienstleistern zusammen

Werbung