Anzeige:

Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer

Gruebmeyer Werner Schilduebergabe

Dr. Hans-Ulrich Kison übergibt ein Duplikat des Wanderwegeschildes. Foto von Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Wernigerode – Braunlage. Werner Grübmeyer, der langjährige Vorsitzende des länderübergreifenden Nationalpark-Beirats, ist seit langem ein engagierter Wegbegleiter des Harzer Großschutzgebiets. Wie nur wenige im Harz – die hauptamtlichen Akteure ausgenommen – hat er sich seit der ersten Stunde um den Nationalpark gekümmert. Auch war er immer ansprechbar, wenn es um wichtige Angelegenheiten dieses Projekts ging. Am 1. Juni 2016 wurde er stolze 90 Jahre alt und hatte sich entschieden, noch im Jahr 2016 den Beiratsvorsitz in jüngere Hände zu geben.

Am 21. Juni 2016 fand die letzte Beiratssitzung statt, die er aktiv vorbereitet hatte und auch selbst leitete. Dieser Tag wurde von den zuständigen Ministerien in Hannover und Magdeburg sowie der Nationalparkverwaltung Harz genutzt, um den Ehrungen, die Werner Grübmeyer bereits hat, zwei neue hinzuzufügen. So wurde der Rundwanderweg zu den Dreibrodesteinen bei Sankt Andreasberg nach ihm benannt – die Zeremonie wurde in feierlicher Form von Dr. Hans-Ulrich Kison geleitet, dem stellvertretenden Nationalparkleiter. Auf der anschließenden Beiratssitzung erhielt Werner Grübmeyer dann die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt aus den Händen von Umwelt-Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber.

Die Ehrung des Landes Sachsen-Anhalt erfolgte, weil sich die Verdienste von Werner Grübmeyer nicht nur auf sein Heimatland Niedersachsen beziehen. Nach der Wende 1989 begleitete Werner Grübmeyer die Gründung des Nationalparks Harz in Niedersachsen gegen viele Widerstände intensiv, war dort Vorsitzender des Beirats und ist seit der Fusion mit dem Nationalpark Hochharz zum heutigen länderübergreifenden Nationalpark 2006 Vorsitzender des länderübergreifenden Nationalparkbeirats. Er hat sich in dieser Rolle langjährig und über die Maßen engagiert stets für die Interessen des Schutzgebiets eingesetzt, hat sich stets loyal gegenüber beiden Ländern und ihren Interessen verhalten und immer den engen Draht zu den zuständigen Ministerien und der Schutzgebietsleitung gepflegt. Es gab seit der Gründung des Schutzgebiets keine Situation, in der er nicht sofort aktiv wurde, wenn seine Hilfe gebraucht wurde.

Seit der Grenzöffnung stand er bereit, begrüßte in seinen dienstlichen und politischen Ämtern, die er jeweils bekleidete, DDR-Bürger nach Öffnung der Grenze vor Ort, begleitete den damaligen Ministerpräsidenten nach Quedlinburg, wo er dabei war, als erste Lastkraftwagen mit Ziegeln für notdürftige Dachreparaturen im heutigen Weltkulturerbe angeliefert wurden, war Mitinitiator der Partnerschaft und entsprechender Hilfen für den seinerzeitigen Kreis Wernigerode als Fraktionsvorsitzender und Stellvertretender Landrat des Kreises Goslar, half aktiv der Gemeinde Tanne im Harz mit der Unterstützung der Sankt Andreasberger Partnerstadt Stade mittels der Schenkung eines Unimogs und eines VW-Polo, half mit der Bergstadt Sankt Andreasberg auf Anregung des Bürgermeisters bei der Aufstellung des kommunalen Haushaltes und der Satzungen für Tanne und organisierte den übergangsweise notwendigen Telefondienst direkt an der Grenze.

Für die Gemeinde Ermsleben (Aschersleben) erwirkte er Mittel für die Kanalisation beim Minister für Städtebau des Landes Sachsen-Anhalt. Sein Versuch, ein leistungsstarkes Gymnasium für Blankenburg und Braunlage aufzubauen, scheitert an den Egoismen der Landkreise Wernigerode und Goslar. Er gab Hilfestellung beim Landtagswahlkampf im Grenzgebiet und in Halle, beriet die CDU-Landtagsfraktion in Magdeburg in Medienfragen und plädierte als Berater der Dachdeckerinnungen Niedersachsen-Bremen für eine Kooperation mit Sachsen-Anhalt. Der Landesinnungsmeister H.G. Schumann verlieh ihm 2003 in Freyburg/Unstrut die Ehrenmedaille.

Dieses ist nur eine Auswahl seiner vielfältigen Aktivitäten, die er jeweils hervorragend mit den in Sachsen-Anhalt zuständigen Stellen und Personen abstimmte.

Zur Person: Werner Grübmeyer wurde am 1. Juni 1926 in Bremerhaven-Lehe geboren. Er besuchte nach Schule und Landjahr die Heeres-Unteroffiziers-Vorschule in Hannover und wurde im 2. Weltkrieg im Oktober 1944 schwer verwundet. Seine 100-Prozent-Kriegsbeschädigung trägt und erträgt er bis heute mit Fassung – sie ist Motivation seines jahrzehntelangen Engagements für Kriegsopfer, behinderte Menschen und ihre Interessen.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs begann er ein Hochschulstudium für das Lehramt und war später als Lehrer in unterschiedlichen Schulformen tätig. Nach einigen Jahren als Schulrat wurde Werner Grübmeyer Dezernent und später Dezernatsleiter beim Regierungspräsidenten Hannover und war als Referent im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie im niedersächsischen Kultusministerium tätig.

In den Harz kam Werner Grübmeyer 1956, wo er in Sankt Andreasberg eine Stelle als Rektor der dortigen Haupt- und Realschule antrat. Da er sich intensiv für kommunale sowie schul- und sportpolitische Interessen engagierte, blieb es nicht aus, dass die Bürgerinnen und Bürger ihn am 19. März 1961 in den Rat wählten. Bald darauf er war Bürgermeister der Bergstadt. Dieses Amt nahm er mehr als 37 Jahre wahr, sorgte für die Verbesserung der Grundversorgung, erkämpfte auch die Durchsetzung des Prädikats „Staatlich anerkannter Heilklimatischer Kurort“ und 1970 die Eigenständigkeit der Bergstadt Sankt Andreasberg. Sie endete erst am 1. 11. 2011.

Ferner war Werner Grübmeyer zwischen 1961 und 1968 Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses des Landkreises Zellerfeld. 1974 wurde er Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses sowie Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion des Landkreises Goslar. Am 21. Juni 1978 zog Grübmeyer als Direktkandidat der CDU in der 9. Wahlperiode in den Niedersächsischen Landtag ein. Er hatte es geschafft, den Ministerpräsidenten-Wahlkreis als Newcomer zu erobern. Werner Grübmeyer wurde trotz Wahlkreisreform als Direktkandidat für die 10. Wahlperiode wiedergewählt und blieb Landtagsabgeordneter bis 1986. Er hatte freiwillig auf eine weitere Kandidatur verzichtet – zugunsten eines Jüngeren.

PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

Anzeige:

KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur am 1. Juli 2016 im Kloster Michaelstein

 
Das Kloster Michaelstein  

Am 1. Juli 2016 öffnet unter dem Motto „KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur“ eine Musikausstellung im Kloster Michaelstein ihre Pforten. Mit vielen Instrumenten erfährt man, wie sich die Klänge im Laufe der Zeit verändert haben. Musikinstrumente aus aller Welt stehen in den Klang-Räumen zum Ausprobieren und Entdecken bereit.

PM:
Kloster Michaelstein
Tel: 03944 903015
www.kloster-michaelstein.de

Anzeige:

41. Berg- und Rosenfest im Europa-Rosarium Sangerhausen – Genuss aus Natur, Kultur und Kulinarik für die ganze Familie

Das Europa-Rosarium Sangerhausen hat viel Neues zu bieten. Der neue „Stadteingang“ schafft für Einwohner und Gäste der Stadt Sangerhausen gleichermaßen die Möglichkeit, auf kurzem Weg von der Innenstadt in die größte Rosensammlung der Welt zu gelangen. In Sichtweite befindet sich das neue „RosenCafe“, das mit Kaffeespezialitäten und einem feinen Sortiment an Kuchen und Torten aus eigener Herstellung Lust auf Genuss macht. Neu ist auch eine multifunktionale Spiel- und Erlebniswelt für Kinder, ein Paradies für kleine und größere Abenteurer und Entdecker.

Am 25. und 26. Juni wird „das Neue“ mit der 41. Auflage des traditionellen Berg- und Rosenfestes in Szene gesetzt. In bewährter Art und Weise werden das 13 ha große Areal des Europa-Rosariums und die Rosenarena zur Bühne für Künstler verschiedenster Genres. Große und kleine Besucher werden von der Angebotsvielfalt begeistert sein. Konzerte, Walk Acts, Theater, Zauberei, Kinderanimation und die Duft- und Farbvielfalt millionenfacher Rosenblüten verschmelzen zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis.

Am 25. Juni um 14.00 Uhr wird die MDR-SACHSEN-ANHALT-PARTY mit Moderator Lutz Mücke in der Rosenarena gefeiert. Als Stargäste werden Wolfgang Ziegler, Sydney Youngblood, sowie die Bands „Die Medlz“ und „Die Lords“ erwartet.

Am 26. Juni sorgen zunächst die „Barbarossa Pipes & Drums“ ab 12 Uhr in der Rosenarena dafür, das klassische schottische Dudelsackmusik die Seele der Zuschauer berührt. Anschließend, um 14.30 Uhr, wird Schlagerstar Tony Marshall ganz sicher in seiner unnachahmlichen Art als „Fröhlichmacher der Nation“ das Publikum u.a. mit seinen großen Hits „Schöne Maid“ oder „Heute hau‘ n wir auf die Pauke“ zum Mitmachen animieren.

Tickets für alle Veranstaltungstage der Berg- und Rosenfestwochen erhalten Sie in der Tourist-Information Sangerhausen, Markt 18, Tel. 03464-19433.

PM:
Rosenstadt Sangerhausen GmbH
www.sangerhausen-tourist.de

Anzeige:

25. Ritterturnier in Blankenburg auf der Burg Regenstein am 16. und 17. Juli 2016

Ritterturnier

Ritterturnier / Foto: Veranstalter

Zauberhafte Reise in die Zeit des Mittelalters

Höret liebe Gäste die Fanfare und die Rufe des Heroldes. Traditionell lädt man jährlich am dritten Wochenende im Juli zum Ritterturnier ein. Kommet auf die Burg Regenstein in Blankenburg, um ein zauberhaftes Wochenende im Mittelalter zu erleben.

Anno 2016 rufen die Ritter von „Wenzels Ritterschaft“ zum Ritterturnier auf. Sie beweisen beim Quintan und Sarazenenstechen, sowie beim scharfen Lanzengestech und im Entscheidungskampf zu Pferde ihren Mut und ihre Geschicklichkeit. Am Samstag gegen 20.00 Uhr könnt Ihr „Das Ritterturnier durch Feuer und Flammen“ bestaunen – spannend und aktionsgeladen bis zur letzten Minute.

Allerlei Marktvolk aus deutschen und angrenzenden Landen findet sich ein, um ihre stilechte Ware aus alter Zeit darzubieten. Duftende Öle, seidene Stoffe, aber auch historischer Schmuck werden zum Kaufe dargeboten. Handwerker gekleidet wie einst, kann man bei der Ausübung alter Handwerkskünste bestaunen und sogar selbst ausprobieren, was die eigene Hand erschaffen kann. Unter den mehr als 50 Handwerker- und Händlerständen kann man die Schmiede, die Töpferei, den Kerzenzieher, den Portrait- und Miniaturmaler, den Münzsäger, den Weber, die Gewandschneiderei sowie die historische Bäckerei bei der Arbeit sehen.

Der Marktvogt kontrolliert die Maße und Gewichte und lässt manch armen Sünder des Platzes verweisen. Wahrsager und Wunderheiler treiben ihr Unwesen und auch das Bettelvolk fehlt nicht.

Wie es Sitte und Brauch war im Mittelalter, fanden sich an diesen Tagen allerlei Künstlervolk auf dem Markt ein, um das Volk auf das Trefflichste zu unterhalten.

Der Gaukler „Parvus Cereus“ unterhält mit loser Zunge das Volk und sorgt mit seinen Kunststücken für Kurzweyl. „Braxas A“ verbindet Weiblichkeit mit dem Element Feuer. Zu erleben ist ein Feuer- und Fakirspektakel, das die Zuseher zum Staunen bringen wird und für viel Handgeklapper sorgt. Auch Gaukler „Laut’n Hals“ mischt sich unter das Volk, welcher mit loser Zunge Dinge sagt, dass selbst die wohlgeborenen Herren umherspringen und sich die Wänster halten.

Im Zentrum dieses bunten Treibens aber stehen die Musikanten. Mit alten Liedsätzen und mittelalterlichen Melodeyen bringen sie uns die Zeit der Ritter und Burgen näher. Die Spielluden vom „Grex Confusus“ spielen auf historischen Instrumenten laut auf zum Tanze, wohltuend dem Ohre, aber auch leise fürs Gemüt.

Nicht fehlen wird das Badehaus, wo die Badefrauen recht freizügig den Besucher in hölzernen Zubern den Staub aus dem Pelz waschen. Mit heißen Wassern, duftenden Ölen und Kräutern ist das Badehaus eine Sache zum Mitmachen, die auf keinem mittelalterlichen Feste fehlt. Jeder Besucher kann sich, wenn es ihm beliebt, einem Bade unterziehen.

Auch an die Kleinen ist gedacht. So können sich die Mutigsten in der Knappenschule zum Ritter ausbilden lassen, Kerzenziehen oder Töpfern. Viele Aktionen warten auf das kleine Volk und ein Jeder ist aufgerufen, seinen Mut und Geschicklichkeit zu beweisen.

Das historische Kinderkarussell – welches mit reiner Muskelkraft betrieben wird, dreht sich so schnell, dass die Kinder nur so jauchzen werden.

Auch für die Gaumenfreuden der Gäste ist gesorgt. In großer Fülle stehen Garküchen und Tavernen bereit, die Lager sind zum Bersten gefüllt und laden bei Ritterbier und Met, Braten und Fladen, Knoblauchbrot und anderen Köstlichkeiten zum Verweilen und Schlemmen ein.

Ein solcher Markt wird richtig zum Erfolg, wenn sich viele beteiligen und sich fangen lassen von der Stimmung, welche die Handwerker, Gaukler, Bettler und Marktweiber verbreiten.

Machet Euch also auf den Weg und kommet auf Schusters Rappen, auf eisernen Eseln oder mit Euren stinkenden Kutschen und verlebet Tage einer längst vergangenen Zeit.

PM:
COEX Veranstaltungs GmbH & Co.KG
Madlower Hauptstraße 10
03050 Cottbus

Anzeige:

Der Freischütz – großes Konzert zum HohneHof-Jubiläum im Nationalpark Harz am 25. Juni 2016

Hihne-Konzert

Hohne-Konzert im Jahre 2011 / Foto von Ingrid Nörenberg, Nationalpark Harz

Wernigerode. Am kommenden Wochenende, fast auf den Tag genau vor fünf Jahren, wurde mit einem festlichen Konzert nach aufwändigem Umbau das Natur-Erlebniszentrum HohneHof feierlich eröffnet. In dieser Zeit hat sich das Haus von einem Geheimtipp zu einem beliebten Ausflugsziel für Einheimische und Gäste, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen entwickelt. Von anfänglich ca. 15 000 Besuchern im Jahr sind es jetzt etwa 25 000 Gäste, die zum Teil als „Stammgäste“ regelmäßig das Haus und angebotene Veranstaltungen besuchen. Damit gehört der HohneHof nach dem Brockenhaus und dem Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus zu den meistbesuchten Nationalparkeinrichtungen im Harz.

Insbesondere die unmittelbare Nähe zum Löwenzahnentdeckerpfad und das originelle Besucher-Leitsystem mit dem Ebereschenbeeren in allen Varianten machen den unverwechselbaren Charakter des Hauses aus. Das durch die gelungene Sanierung des Hauses gut erhaltene Fachwerk im Inneren des Hauses sorgt auch an Schlechtwettertagen für einen angenehmen Aufenthalt. Die Idee, dass an dieser Stelle Nationalpark-Information und einfache Versorgung kombiniert werden, hat sich bestens bewährt und lädt zum Verweilen ein.

So wird das fünfjährige Bestehen dieser Einrichtung mit einem „Geburtstags-Wochenende“ gebührend gefeiert. Am Samstag, den 25. Juni 2016 soll mit einem großen Konzert-Abend ein Musik- und Natur-Erlebnis gleichermaßen ermöglicht werden. Auch wenn das Konzert erst um 19.00 Uhr beginnt, so lohnt es sich, bereits etwas früher da zu sein. Kulinarische Raritäten, von hausgebackenen Kuchen vom Ilsenburger Eiscafé bis zum Regionalbuffet am großen Backofen, sind das perfekte Geburtstagsmenü. Für eine musikalische Einstimmung auf das Konzert sorgen die „Schierker Jagdhornfreunde“, die ab 18.00 Uhr unter der großen Hohne-Eiche einen Ausschnitt aus ihrem Programm erklingen lassen. Doch auch das Konzert, das dann im Innenhof des Natur-Erlebniszentrums stattfindet, ist ein besonderer Leckerbissen für alle Musik- und Naturfreunde. Bei insgesamt über 80 Mitwirkenden kann man sich auf ein besonderes Musikereignis freuen.

Wer hat nicht schon alles den Jägerchor aus Webers romantischer Oper “Der Freischütz” geträllert und gepfiffen – ein wahrer Ohrwurm für Publikum, Orchestermusiker und Sänger. Doch nicht nur der Jägerchor, auch Max’ berühmte Arie “Durch die Wälder, durch die Auen” und das Jungfernkranz-Quartett sind Hits des berühmten Bühnenwerks, das auch im Rahmen der 21. Wernigeröder Schlossfestspiele zur Aufführung kommt.

Teile aus Webers’ Volksoper “Der Freischütz”, dargeboten vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, der Singakademie Wernigerode e.V. sowie vier Solisten der diesjährigen Schlossfestspieloper, bieten somit einen Vorgeschmack auf die große Opernaufführung im August. So wird ein Teil des Opernensembles Arien von Max (Karo Khachatryan), Kaspar (Till Bleckwedel), Agathe (Julia Cramer) und Ännchen (Linda Hergarten) zu Gehör bringen. Die Singakademie wird nicht nur den berühmten Jägerchor, der wie viele andere Melodien aus dem “Freischütz” zu einem Gassenhauer geworden ist, darbieten. Neben den bekannten Opernmelodien von Weber erklingt auch das Concertino in Es-Dur op. 26, das vom japanischen Klarinettist Shingo Oku interpretiert wird, und die die Peer Gynt-Suite Nr. 2 von Edvard Grieg, dem bedeutendsten norwegischen Nationalkomponisten des 19. Jahrhunderts, der sich intensiv mit dem Liedgut, der Volksmusik, dem Sagenschatz und der Natur seines Landes auseinandersetzte.

Karten zu 15,- € für dieses Konzert sind im Vorverkauf bei der Nationalparkverwaltung Harz, Tel. 03943/55020, im HohneHof sowie in der Touristinformation Wernigerode erhältlich.

Nicht vergessen werden sollte auch noch der Hinweis auf das Kinderprogramm am Sonntag, den 26. Juni ab 11.00 Uhr. Zur Freude der jüngsten Besucher am HohneHof ist dann wieder „Der Christian“ vom Kinderkanal zu Gast, der zum Puppentheater „Rotkäppchen“ und zum Mitsingen einlädt. Der Eintritt ist frei!

PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

Anzeige:

Tag der Schulen im Nationalpark Harz bei Ilsenburg am 21. und 22. Juni 2016

Zwei Nationalpark-Naturerlebnistage im Ilsetal bei Ilsenburg

Wernigerode. Der diesjährige „Tag der Schulen“ im Nationalpark Harz wird zum 19. Mal als Naturerlebnistag an zwei Tagen am 21. und 22.6.2016 gestaltet.

180 Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen Schulen des Landkreises Harz erkunden im romantischen Ilsetal die Natur des Nationalparks Harz.

Insgesamt 23 Ranger, wissenschaftliche Mitarbeiter, Revierleiter, Praktikanten und ein ehrenamtlicher Nationalpark-Waldführer begleiten die Schülerinnen und Schüler während ihrer Streifzüge. Unter dem Motto „Natur mit allen Sinnen erleben“ werden spielerische Aktionen im Wald, am Bach und auf der Wiese angeboten und ergänzen auf diese Weise sinnvoll den Sachkunde- bzw. Biologierunterricht. Gleichzeitig fördern sie die Begeisterung der Kinder für die heimatliche Natur.


Treff: Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsetal 5, 38871 Ilsenburg

Dienstag, 21.6.2016 Grundschule Ilsenburg
* 8.00 Uhr: kurze Begrüßung am Nationalparkhaus Ilsetal der 3. und 4. Klassen mit 72 Schülern
* 8.05 Uhr: geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“
* Ende 12.00 Uhr


Mittwoch, 22.6.2016
* 8.30 Uhr: kurze Begrüßung der Grundschule Stapelburg Klasse 1 – 4 mit 76 Schülern
* 8.35 Uhr: geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5 – 3 Stunden)
* Ab 12.00 Uhr Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsetal

* * 9.00 Uhr kurze Begrüßung des Gymnasium Wanzleben; vier 5. Klassen mit 103 Schülern
* 9.10 Uhr geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5 – 3 Stunden)
* Ab 12.30 Uhr Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsetal.


PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

Anzeige:

Mit Eichendorff auf der Suche nach der alten Zeit – 11. Falkensteiner Minneturnier erinnert an Ludwig von der Asseburg

Holger Schaefer und Burg Falkenstein

Holger Schaefer und Burg Falkenstein / Foto: Veranstalter

Vor 200 Jahren übernahm Ludwig von der Asseburg die Burg Falkenstein. Es war das Zeitalter der Romantik: Doch der junge Ludwig fand erst einmal gar nichts romantisches vor, sondern ein altes, verfallenes Gemäuer, heruntergekommen und wesentlich weniger interessant als das von allen geschätzte, in der Nähe mit seiner tatkräftigen Hilfe neu entstandene Schloss Meisdorf. Doch irgend etwas muss Ludwig angetrieben haben, die verfallene Burg wieder zur Pracht und Ansehen zu führen.

Hier setzt beim diesjährigen Minneturnier auf Burg Falkenstein die Fantasie ein: Dr. Lothar Jahn, der künstlerische Leiter der Veranstalter, bringt Joseph von Eichendorff ins Spiel. Mit Gedichten und Liedern öffnet er dem eher nüchternen Ludwig den Blick für die Schönheiten mittelalterlicher Bauwerke und Geschichte. Holger Schäfer, Sieger beim Falkensteiner Minneturnier 2014, übernimmt die Rolle des bekanntesten deutschen Dichters der Romantik. “Ein Bild aus der Romantik, das im Besitz der Burg ist, zeigt zwei Herren im angeregten Gespräch vor der wunderbaren Burgkulisse – dies hat mich zu den Dialogen zwischen Ludwig und Eichendorff inspiriert,” so Jahn.

Im Minneturnier-Drehbuch gelingt es Eichendorff, Ludwig die Augen zu öffnen: So marschieren in bekannter Manier die Sänger mittelalterlicher Lieder auf Burg Falkenstein auf. Sie singen nicht nur, sondern berichten auch von den großartigen Bauwerken in der näheren und ferneren Umgebung.

Frank Wunderlich aus dem Odenwald präsentiert den Magdeburger Dom. Er singt ein geistliches Lied der Begine Mechthild von Magdeburg, einer großen Mystikerin, die Sprachbilder des Minnesangs mit ihrer ganz eigenen erotisch aufgeladenen religiösen Poesie verband. Außerdem stellt er Schloss Bernburg mit einem Winterlied des Herzogs von Anhalt vor.

Knud Seckel aus Alsbach präsentiert die Neuenburg, diesen Prachtbau aus der Zeit der großen Thüringer Landgrafen. Er wird die Burg mit einem Tagelied des von Landgraf Hermann geförderten Dichters Wolfram von Eschenbach vorstellen. Außerdem widmet er sich dem Dom zu Halberstadt und seinem Domschatz mit einem Kreuzfahrerlied des Sängers Otto von Botenlauben.

Thomas Schallaböck aus Salzburg präsentiert den Dom zu Halle – mit Worten des Dominikaners Thomas von Aquin und einem Lied der fahrenden Scholaren. Außerdem widmet er sich der Eckartsburg mit dem Angerlied des Sängers Kristan von Hamle. Olaf Casalich stellt den Dom zu Havelberg vor, den alten Bischofssitz mit Verbindungen zu den Brandenburger Herren. Darunter auch Otto von Brandenburg, der Minnesänger, der von einem Pfeil im Kopf getroffen wurde und damit ein Jahr lang herumlief. Er singt ein Winterlied von “Otto mit dem Pfeile”, außerdem interpretiert er die Merseburger Zaubersprüche.

Robert Schuchardt aus Leipzig, erstmals auf dem Falkenstein dabei als Sieger eines Vorab-Wettbewerbes, präsentiert Schloss Goseck. Mit dem geistlichen Gesang “Uterus hodie” erinnert Robert Schuchardt ans klösterliche Leben auf Goseck. Dann stellt er das Kloster Michaelstein mit dem geistlichen Tagelied “Ich siech den Morgensterne” vor.

Der Vorjahressieger Hans Hegner widmet sich der Konradsburg, wo das Minneturnier 2015 zu Ehren des Tannhäuser stattfand. Er wird dazu ein Tannhäuser-Lied singen. Und alle Sänger gemeinsam preisen die Gastgeber-Burg Falkenstein mit einer Vertonung von Eike von Repgows gereimter Vorrede des Sachsenspiegel.

Neben dem Hauptpreis der Burgherrin wird auch ein Publikumssieger bestimmt. Veranstalter ist der Verein “Dingo Musik und Theater e.V.”, er wird unterstützt durch die Stiftung “Dome und Schlösser in Sachsen Anhalt”. Das Minneturnier ist eingebettet in ein Rahmenprogramm.


11. Falkensteiner Minneturnier “Der Sang der alten Mauern – Von Burgen und Klöstern, Domen und Schlössern in Sachsen-Anhalt”. Sa 9.7.2016, 19.30 Uhr.

Vorprogramm: “Ach, wie romantisch” – Vortrag von Joachim Schymalla über Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt mit Musikbegleitung von Holger Schäfer, Sieger des Minneturniers 2014, Sa 9.7.2016, 16 Uhr Burg Falkenstein

Sonntagsmatinée auf der Konradsburg: “Spruchgesang und Sachsenspiegel”, 11 Uhr, mit Hans Hegner, Sieger des Minneturniers 2013, und Dr. Lothar Jahn

Die Abendtickets kosten 18 Euro, das Kombiticket für alle drei Veranstaltungen kostet 25 Euro. Tickets sind erhältlich an der Pforte der Burg Falkenstein, sie können auch telefonisch bestellt werden unter 05671-925355 oder online unter www.minnesang.com.


PM:
Dr. Lothar Jahn
www.minnesang.com

Anzeige:

Verleihung des “Green Flag Award”: Erfolge für Parks in Sachsen-Anhalt

Green Flag Award 2016 Sachsen-Anhalt

Vertreter der ausgezeichneten sachsen-anhaltischen Parks mit Claus Mangels (links) und Felicitas Remmert (rechts) vom Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V. / Foto: Gartenträume e. V.

An einer grünen Flagge sollen sie zu erkennen sein: Gärten und Parkanlagen mit Qualitätssiegel. Zehn deutsche Parks wurden nach einer umfangreichen Überprüfung am 11. Juni 2016 vom Gartennetz Deutschland e.V. mit dem Green Flag Award ausgezeichnet. Sechs davon liegen in Sachsen-Anhalt. Der Verein „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V.” wurde für sein außerordentliches Engagement um die Qualität in den Parks im Bundesland gewürdigt.

Zur Verleihung der Green Flag Awards lud das Gartennetz Deutschland am Samstag, den 11. Juni 2016, in den Elbauenpark Magdeburg ein. Horst Forytta, Vorsitzender des Gartennetz Deutschland e.V. und Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung der Stadt Magdeburg überbrachten Grußworte und Glückwünsche. Sie würdigten den Einsatz um den vorbildlichen Erhalt und die Entwicklung der Gärten und Parks als wertvolles Kulturgut.

Der Verein „Keep Britain Tidy” vergibt seit 1996 in England jedes Jahr die Auszeichnung „Green Flag Award”, die besonders qualitätvollen Parkanlagen verliehen wird. Seit 2012 bewertet eine autorisierte Jury des Gartennetz Deutschland e.V. im Zweijahresrhythmus nach den englischen Standards bundesweit Gärten und Parks und zeichnet sie mit dem grünen Qualitätssiegel aus.

In 2016 wurden 11 deutsche Bewerber nach strengsten britischen Kriterien auf Pflegezustand und Sauberkeit, Begehbarkeit und Behindertengerechtigkeit, nutzerorientierte Angebote, Toilettenanlagen und vieles mehr überprüft und bewertet. Wichtigste Voraussetzung für einen Green Flag Award bildet ein erfolgreiches Parkmanagement mit gutem Marketing. Die Bindung der Gemeinde und der Besucher an den Park ist ebenfalls wichtiger Bestandteil, um den Award zu erhalten und wird in besonders positiven Fällen mit dem Community Award ausgezeichnet.


Folgende Anlagen haben den Green Flag Award 2016/17 bundesweit erhalten:
1. Gärten und Parks Aschersleben, Sachsen-Anhalt
2. Barocke Schlossgärten und Parks in Blankenburg (Harz), Sachsen-Anhalt
3. Europa-Rosarium Sangerhausen, Sachsen-Anhalt
4. Elbauenpark Magdeburg, Sachsen-Anhalt
5. Gärten Gut Zichtau, Sachsen-Anhalt
6. Gärten der Welt Berlin, Berlin
7. Stadtpark – Botanischer Garten Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
8. Kurpark Bad Pyrmont, Niedersachsen
9. Insel Mainau, Baden-Württemberg


Horst Forytta lobte zudem das Gartennetzwerk Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt: „Die Arbeit des Netzwerkmanagements des Vereins „Gartenträume” kommt vor Ort an. Die Zertifizierung „Green Flag Award” wir durch keine andere Landesgarteninitiative so intensiv als klare Qualitätsoffensive genutzt. Die Unterstützung der Garteninitiative Gartenträume durch das Land Sachsen-Anhalt und die enge Kooperation mit dem Landesmarketing sind einzigartig in Deutschland.”

Der 11. Juni wurde bewusst für die Verleihung gewählt, da immer am zweiten Wochenende im Juni die bundesweiten „Tage der Parks und Gärten” stattfinden, eine Initiative des Gartennetz Deuschland. Alle Preisträger erlebten im Elbauenpark Magdeburg eine Rundfahrt mit dem Elbauenexpress mit Stopps in den Gartenbereichen, die Wiedereröffnung der begehbaren spiralförmigen Rampe an der Außenhaut des Jahrtausendturms zur Aussichtsplattform und das rege Treiben zum Spielefestival “SpielReich”.

PM:
Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V.
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de

Anzeige:

Rotes Harzer Höhenvieh und neuer Konzerttermin am HohneHof des Nationalparks Harz

Rotvieh

Harzer Rotvieh an HohneHof / Foto von Irmtraud Theel (Nationalpark Harz)

Wernigerode-HohneHof. Seit einigen Tagen gibt es am beliebten Löwenzahnentdeckerpfad unweit vom Natur-Erlebniszentrum HohneHof eine Attraktion mehr. Unmittelbar an der Wasserstation mit der Archimedischen Schraube stehen wieder die Rinder des Roten Harzer Höhenviehs, die durch eine Kooperation mit dem Brockenbauer Thielecke hier in den Sommermonaten als „ökologische Rasenmäher“ zur Wiesenpflege eingesetzt werden. Besonders reizvoll für Kinder ist, dass hier die Mutterkühe mit wenige Wochen alten Kälbern zu bestaunen sind. Ein Familienausflug zum HohneHof ist somit also besonders zu empfehlen!

Übrigens: Der HohneHof feiert am 25. Juni 2016 mit einem Konzert mit dem Philharmonischen Kammerorchester und der Singakademie Wernigerode sein fünfjähriges Bestehen! Am 26. Juni ist dann ab 11.00 Uhr „Der Christian“ vom Kinderkanal mit dem Puppentheater „Rotkäppchen“ und dem Mitmachtanzprogramm „Zeigt her wozu du Füße hast“ zu Gast, um mit den kleinsten Besuchern den „Hohne-Geburtstag“ zu feiern.

PM: Nationalpark Harz

Weiterlesen: Rotes Harzer Höhenvieh und neuer Konzerttermin am HohneHof des Nationalparks Harz

Anzeige:

Buchneuerscheinung „Der verschenkte Himmel – Ein Abriss der Raketenentwicklung bis 1945 – der Harz als Keimzelle”

Der verschenkte Himmel

Titelseite des Buches “Der verschenkte Himmel” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die ersten Ideen und Visionen zu künstlichen, fliegenden Objekten stammen bereits aus der Antike. Schon das Alte Testament und seine Vorgängerschriften geben uns konkrete Hinweise auf derartige Flugkörper, die wir heute als Raketen bezeichnen. Zu allen Zeiten haben sich „Techniker“, die wir heute Ingenieure nennen, mit diesem Traum vom Fliegen beschäftigt – sie wollten in den Himmel vordringen. Doch über die Jahrtausende und Jahrhunderte hinweg blieb es ein Traum, von einigen wenigen einfachen Versuchen abgesehen. Es fehlten den Menschen einfach die technischen und naturwissenschaftlichen Voraussetzungen, um die Ideen in der Praxis umsetzen zu können.

Erst im 20. Jahrhundert – nach dem Ersten Weltkrieg – konnte begonnen werden, neben der Theorie sich diesem Menschheitstraum auch in der Praxis zu zuwenden. Allen voran waren es deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, die bis 1945 den „Raketentraum“ vorantrieben. Leider wurden jedoch das technische Potential und

Weiterlesen: Buchneuerscheinung „Der verschenkte Himmel – Ein Abriss der Raketenentwicklung bis 1945 – der Harz als Keimzelle”

Anzeige:

Eröffnung der Sonderausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode am 17. Juni 2016 um 19 Uhr

Ab dem 18. Juni bis Ende September 2016 wird die Ausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ als Leihgabe des Bergbaumuseums Příbram (Tschechische Republik) im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode gezeigt.

Zur Eröffnung am 17. Juni um 19.00 Uhr wird Ulrich Haag vom Bergbaumuseum Příbram einen Vortrag zum Thema der Ausstellung halten, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

2009 wurde in Clausthal-Zellerfeld mit einem Kolloquium an das bedeutende Jubiläum „175 Jahre Erfindung des Drahtseils“ erinnert. Hiervon inspiriert, erstellte das Bergbaumuseum Příbram eine Wanderausstellung, die schon erfolgreich in verschiedenen Technik-Museen gezeigt wurde und nun auf dem Röhrigschacht zu sehen sein wird.

Drahtseile kennt jeder, viele benutzen sie sogar fast täglich, zum Beispiel im Rahmen ihrer Arbeit. Die Geschichte und die Entwicklung des Drahtseils, vor allem dessen genialer Erfinder sind jedoch nur wenigen bekannt.

1834 entwickelte der Oberbergrat Wilhelm August Julius Albert (1787 – 1846) in Clausthal die völlig neue Technologie zur Herstellung

Weiterlesen: Eröffnung der Sonderausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode am 17. Juni 2016 um 19 Uhr

Anzeige:

Projekttag “Ein Tag Chef” am 9. Juni 2016

1_tag_chef

Sophie Bolz und Lina Kalweit schauen der Geschäftsführerin Operativ, Konstanze Kube, während ihres „Cheftages“ über die Schultern. / Foto: Agentur für Arbeit Halberstadt

Ein Tag Chef – Eine Initiative der Wirtschaftsjunioren Wernigerode „Ich möchte mal was zu sagen haben!“

Was zeichnet eine Führungskraft aus? Und was macht sie den ganzen Tag? Fragen, die sich viele Jugendliche auch im Zusammenhang mit ihrer Berufswahl und einer möglichen späteren Karriere stellen. Denn viele Jugendliche sind sich einig, dass sie später auch mal ihr eigener Chef sein wollen. Beim jährlichen Projekttag „Ein Tag Chef“ bekommen die Teilnehmer die Gelegenheit, einen Tag lang eine Führungskraft auf Schritt und Tritt zu begleiten. Sie erfahren etwas über Entscheidungsprozesse, Mitarbeiterführung und die „ganz gewöhnlichen“ Probleme im (Führungs-)Berufsalltag. Alle teilnehmenden Schüler informieren sich an diesem besonderen Tag bei „gestandenen Leuten“ über Ausbildungsmöglichkeiten, Karrierechancen und Selbständigkeit.

“Ein Tag Chef“ wurde kreisübergreifend von den Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalts im Jahr 2009 ins Leben

Weiterlesen: Projekttag “Ein Tag Chef” am 9. Juni 2016

Anzeige:

Eröffnung der Fotoausstellung „Natur hautnah erleben“ am Sonntag, 12. Juni 2016, 15 Uhr im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg

Im Rahmen des Fotowettbewerbs HarzNATUR war das Foto „Wespenbiene“ von Regina Wecke schon einmal im Nationalparkhaus Ilsetal zu Gast, nun kehrt Regina Wecke gemeinsam mit Ihrem Mann Manfred Wecke zurück – und das gleich mit einer ganzen Ausstellung.

Seit 5 Jahren befassen sich Regina und Manfred Wecke mit der Fotografie, besonders die Makrofotografie fasziniert beide sehr. Ihre Fotos lassen die Schönheit der Natur aus einer besonderen Perspektive erscheinen, sie beindrucken durch Details, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind – ganz nach dem Motto „Natur hautnah erleben“.

Die Sonderausstellung wird am 12.6.2016 um 15 Uhr im Nationalparkhaus Ilsetal eröffnet und ist im Anschluss bis zum 21.9.2016, Di – So von 8.30 – 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen) zu sehen.

Alle Natur- und Fotofreunde sind herzlich eingeladen die Ausstellung mit uns zu eröffnen oder bis Ende September zu besuchen. Wir wünschen beim Betrachten der faszinierenden Aufnahmen viel Freude.

Der Eintritt

Weiterlesen: Eröffnung der Fotoausstellung „Natur hautnah erleben“ am Sonntag, 12. Juni 2016, 15 Uhr im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg

Anzeige:

Gartenträume-Experten tagen in Ballenstedt

Drachenfontäne im Schlosspark Ballenstedt

Drachenfontäne im Schlosspark Ballenstedt / Foto: Gartenträume e. V.

Zu einem Erfahrungsaustausch treffen sich am Donnerstag, den 9. Juni 2016 rund 50 Akteure des Gartenträume-Netzwerkes Sachsen-Anhalt auf Schloss Ballenstedt. Veranstalter des jährlichen Workshops ist der Gartenträume e. V.

Denkmalpfleger, Betreiber von Parkanlagen, Vertreter aus Kommunen und Touristiker diskutieren über Aspekte der Parkpflege, setzen sich mit Sicherheitsanforderungen bei Veranstaltungen auseinander und tauschen sich über Möglichkeiten und Grenzen bei der Erhebung von Eintrittsgeldern aus. Die Grundlage für die Diskussion legt Simone Ruby von der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH mit einem Erfahrungsbericht aus dem Schlosspark Pillnitz.

Mit der Wahl von Ballenstedt als Veranstaltungsort würdigt der Gartenträume e.V. das Wirken von Peter Joseph von Lenné. Anlass ist der 150. Todestag des bedeutenden deutschen Gartenkünstlers, an den 2016 erinnert wird. Die Anlage in Ballenstedt wurde nach Lennés Plänen ab 1858 umgestaltet und zählt heute zu den bedeutendsten Alterswerken des Gartenkünstlers.

PM: Gartenträume

Weiterlesen: Gartenträume-Experten tagen in Ballenstedt

Anzeige:

Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen

NABU und BUND Goslar laden zu einer Exkursion in den Steinbruch Wolfshagen, um die Erfolge einer nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung in einer einmaligen Landschaft darzustellen.

Östlich des Heimberggipfels befindet sich ein aufgelassener Diabas-Steinbruch, in dessen Gruben sich eine Seenlandschaft gebildet hat. Am etwa 3,3 km langen Rundweg um den Steinbruch, dem Heimbergsweg, bzw. an Stichwegen befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen der Blick auf Felsen und Seen fällt; ein Stichweg führt zum Aussichtspunkt. Die Niedersächsischen Landesforsten haben große Teile dieses Weges in ihr wunderbares Projekt „Spur der Steine“ eingebunden. Die Eröffnung dieses Weges erfolgt am nächsten Donnerstag.

Wir werden mit den beiden Förstern in den Steinbruch gehen um dort zu erfahren, was seit dem Jahr 2000 entstanden ist und mit welchen Maßnahmen dieser einmalige Naturstandort verwirklicht wurde.

Die Exkursion ist grundsätzlich frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Wann? Am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18:00 Uhr

Weiterlesen: Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen

Anzeige:

Unser Harz im Juni 2016 – Hackelberg und der wilde Jäger, Paul Ernst zum 150. Geburtstag und vieles mehr

unser harz juni 2016

Titelbild der Juni-Ausgabe / Foto: Herausgeber

Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 1), „Nachhaltigkeit“ Ein Beitrag zur Provenienz und zur Bedeutung des Begriffs, „Der Harz ist meine Heimat“ Paul Ernst zum 150. Geburtstag, Gedicht Harz-Sonett, Emeril macht Urlaub, Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 4 Chromolithografie, Nationalparkforum: Seit 1995 mit den Nationalpark-Waldführern in die Natur

Clausthal-Zellerfeld. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ranken sich Sagen um den wilden Jäger Hans Hackelberg. Auch die Gebrüder Grimm haben eine Version schriftlich festgehalten. Im Harzsagenschrein auf dem Burgberg in Bad Harzburg ist ebenfalls eine Darstellung zu finden. Doch worum geht es eigentlich in diesem Sagenkreis, in dem auch noch andere mystische Gestalten wie die Tutursel zu finden sind?

Mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbinden wir meist den Forstmann Johann Georg von Langen, der diesen Begriff im Hinblick auf die Forstwirtschaft 1732 in Braunlage mitgeprägt hat. Das Prinzip der Nachhaltigkeit war jedoch auch im Bergbau geläufig

Weiterlesen: Unser Harz im Juni 2016 – Hackelberg und der wilde Jäger, Paul Ernst zum 150. Geburtstag und vieles mehr

Anzeige:

Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co. – Vortrag von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 in Goslar

rufender Laubfrosch

Rufender Laubfrosch / Foto von Frank Körner

Der NABU Goslar lädt zu einem Vortrag mit dem Titel „Das Projekt LIFE Auenamphibien – Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co.“ von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 19:00 Uhr in das NABU-Büro Petersilienstraße 23, in Goslar ein.

Amphibien zählen zu den am stärksten im Bestand gefährdeten Arten weltweit. In Mitteleuropa dafür vor allem der Rückgang geeigneter Lebensräume verantwortlich. Der Landesverband Niedersachsen des NABU führt verschiedene Großprojekte durch, um diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Eines dieser Projekte ist das sein Anfang des Jahres laufende LIFE-Projekt „Auenamphibien“. Im Vortrag stellt der Projektleiter Dr. Markus Richter Hintergründe, Konzeption und geplante Maßnahmen des Projektes vor. Daneben wird auch auf abgeschlossene, laufende und für die Zukunft geplante Projekte, auch in unserem Landkreis, eingegangen.

Der Schutz der heimischen Amphibienarten hat beim NABU Niedersachsen einen besonderen Stellenwert. Jetzt nimmt sich der NABU auch dem Schutz der seltensten

Weiterlesen: Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co. – Vortrag von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 in Goslar

Anzeige:

Betriebliche Ausbildung hat Vorrang? – Chancenatlas der Arbeitsagentur kennt Berufe mit Zukunft

Aktuelle Eckdaten zum Ausbildungsmarkt im Landkreis Harz im Mai 2016: – 1.335 gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen (167 Bewerber bzw. 14,3 Prozent mehr als im Vorjahr) – 570 unversorgte Bewerber (15 bzw. 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr) – 1.171 gemeldete betriebliche Berufsausbildungsstellen (65 Stellen bzw. 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr) – 638 unbesetzte Stellen (74 bzw. 13,1 Prozent mehr als im Vorjahr)

Halberstadt: Fakt ist, in nicht einmal mehr zwei Monaten starten die ersten Auszubildenden in ihre Berufsausbildung. Damit bleibt für die jungen Leute, die bislang noch keinen Vertrag in der Tasche haben, nicht mehr viel Zeit, einen Ausbildungsplatz zu finden. Gleichermaßen wird es auch für die Unternehmen ohne passenden Berufsnachwuchs eng. Vorrang für betriebliche Ausbildung In den vergangenen Jahren hat sich der Harzer Ausbildungsmarkt spürbar verändert. Demografisch bedingt gibt es viel weniger Schulabgänger, auch wenn deren Zahl mittlerweile wieder leicht ansteigt. Gleichzeitig passen die Berufswünsche der Jugendlichen und

Weiterlesen: Betriebliche Ausbildung hat Vorrang? – Chancenatlas der Arbeitsagentur kennt Berufe mit Zukunft

Anzeige:

Veranstaltungen des Indianermuseums Derenburg im Juli und August 2016

Märchenmittwoch im Tipizelt

Mi. 6.7.2016, Mi. 20.7.2016, Mi. 3.8.2016 jeweils 15 Uhr

Mit den Kindern setzen wir uns ins Tipizelt, um indianischen Märchen und Legenden zuzuhören. Wir beginnen mit einem indianischen Kinderlied…getrommelt….danach startet die Märchenstunde im Indianerzelt. Wir laden ein, in die Geschichten der Indianer, einzutauchen.

Max. 15 Teilnehmer Kurze telefonische Anmeldung erforderlich. 0176-82663964 Preis: 4,00 € (Eintritt mit Märchenstunde im Tipizelt)

Wir bemalen Indianer Holzfiguren

Freitag, den 1.7.2016 und Donnerstag, den 4.8.2016 jeweils 14 Uhr

Zu unserer Sonderausstellung “Indianer erobern deutsche Kinderzimmer” bieten wir Kindern ab 8 Jahren, die Möglichkeit ihre eigenen Indianer oder Cowboy Holzfiguren, sowie Tiere aus dem Indianerland anzumalen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Figuren darf man sich vor Ort aussuchen.

Preis pro Person für den Bastelnachmittag: 10,00 € (Eintritt ins Museum, Führung über Indianerkinder und ihre Spiele, und 3 Holzfiguren zum Anmalen.) Anmeldung nicht erforderlich.

Traumfängerbastelkurs

Samstag, den 2.7.2016 um 14.30 Uhr (Dauer ca. 2,5

Weiterlesen: Veranstaltungen des Indianermuseums Derenburg im Juli und August 2016

Anzeige:

Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

Weiterlesen: Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Werbung