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Parkseminare machen glücklich – Gemeinsames Gärtnern in Ballenstedt vom 6. bis 8. Oktober 2017

Wasserachse Schlosspark Ballenstedt

Auch rund um die Wasserachse im Schlosspark Ballenstedt wird während des Parkseminars gearbeitet. Foto: Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V.

Die Vorbereitung für das 15. Gartenträume-Parkseminar laufen auf Hochtouren. Es findet vom 6. bis 8. Oktober 2017 im Schlosspark Ballenstedt und auf der Roseburg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, aktiv in den Parks mitzuarbeiten, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig zum Erhalt der beiden denkmalgeschützten Parks beizutragen. Bisher haben sich gut 80 Personen angemeldet, weitere sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gärtnerisches Vorwissen ist nicht notwendig.

Los geht es am Freitagabend, den 6. Oktober, mit einer Einführung zur Geschichte der beiden Anlagen und zu den geplanten Maßnahmen während des Arbeitseinsatzes. Am Samstag sowie am Sonntagvormittag wird in den Parks unter Anleitung von Experten gearbeitet. Vorträge rund um das Thema Gartenkunst am Samstagabend und eine Führung durch beide Parks am Sonntagnachmittag ergänzen das Programm. Eine Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich.

Verschiedene Partner unterstützen das einmalige Projekt. Bisher haben zum Beispiel die Firmen Baumservice Rittershaus und Garten- und Landschaftsbau Jens Traunsberger sowie der Verein Landfrauen Opperode e. V. ihre Hilfe zugesagt. Die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz den Landes Sachsen-Anhalt finanziert 220 einheimische Sträucher, Rosen und Bodendecker sowie 2 Solitärbäume. Weitere Sach- oder Geldspenden sind herzlich willkommen. Spendenkonto: Gartenträume e.V., Stadtsparkasse Magdeburg, IBAN DE46 8105 3272 0035 0081 51, Stichwort: Parkseminar 2017.

„Ganz besonders freuen wir uns natürlich über viele tatkräftige Freiwillige, die Lust auf eine sinnvolle Arbeit unter freiem Himmel mit Gleichgesinnten haben und dabei helfen, die Schönheit des Schlosspark Ballenstedt und der Roseburg noch weiter zu steigern. Parkseminare machen einfach glücklich, das haben die 14 bisherigen Gartenträume-Parkseminare in Sachsen-Anhalt gezeigt“, ist sich Felicitas Remmert vom Gartenträume e. V. sicher. Der Verein veranstaltet das Parkseminar gemeinsam mit der Stadt Ballenstedt und dem Förderverein Roseburg e. V.

Das Programm mit Anmeldeformular ist erhältlich in der Touristinformation Ballenstedt, Anhaltiner Platz 11, 06493 Ballenstedt, Tel: 039483-263, kontakt@ballenstedt-information.de oder beim Gartenträume e.V. unter Tel.: 0391-5934252, info@gartentraeume-sachsen-anhalt.de, www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de.

PM:
Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V.
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de

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“Straße der Romanik”: Wirtschaftsminister Willingmann übergibt Schilder für zwei neue Baudenkmäler im Landkreis Harz

Kloster Wendhusen Thale und Johanniskirche Wernigerode aufgenommen / „Straße der Romanik“ wächst / Willingmann: Dank und Respekt für ehrenamtlichen Einsatz

Bedeutende Zeitzeugen der Romanik: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute die Schilder für zwei neue Baudenkmäler der „Straße der Romanik“ im Landkreis Harz übergeben: Damit gehören die Kirche St. Johannis in Wernigerode und das Kloster Wendhusen in Thale nun auch offiziell zur historischen Tourismus-Route. Die Landesregierung hatte Mitte Mai beschlossen, die 1993 aus der Taufe gehobene „Straße der Romanik“ mit Blick auf das 2018 anstehende 25-jährige Jubiläum um insgesamt zehn Bauwerke zu erweitern. Dadurch umfasst die Route künftig 88 Bauwerke an 73 Orten im Land. Im Landkreis Harz sind es nun 15 Bauwerke an 12 Orten.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann würdigte bei der Übergabe der Schilder vor allem das ehrenamtliche Engagement: „Viele Menschen setzen sich unermüdlich dafür ein, die Kirchen und Klöster für Besucher zugänglich zu machen. Das verdient großen Dank und Respekt. Gerade am Kloster Wendhusen zeigt sich, was durch ehrenamtlichen Einsatz erreicht werden kann. Anfang der 1990er Jahre war an eine Aufnahme in die ‚Straße der Romanik‘ noch nicht einmal zu denken; heute können weite Teile der Anlage besichtigt werden. Das ist umso bedeutsamer, als das sich hier noch Spuren aus der Karolingerzeit vom Beginn des 9. Jahrhunderts finden lassen. Das ist einzigartig in Sachsen-Anhalt.“

Auch die Aufnahme der Johanniskirche sei ein wichtiges Signal. Willingmann: „Damit findet sich Wernigerode als einer der bedeutendsten Tourismusorte Sachsen-Anhalts nun auch auf der Romanik-Landkarte wieder.“ Das stärke die Attraktivität und Vermarktung der „Straße der Romanik“, die inzwischen zu den zehn beliebtesten Tourismusstraßen in Deutschland gehört. Die steinernen Zeitzeugen ziehen mittlerweile rund 1,6 Millionen Besucher pro Jahr an.

Zusätzlich zur Erweiterung der Route werden die Bauwerke an der „Straße der Romanik“ für eine bessere Vermarktung in vier Kategorien eingeordnet: „Dome und Domschätze“, „Klöster“, „Burgen, Schlösser, Pfalzen“ sowie „Kirchen und Kapellen“. Zudem werden insgesamt 21 TOP-Besuchsziele in der neu geschaffenen Kategorie „Highlights/ Höhepunkte“ gesondert hervorgehoben.


Die Landesregierung hat der durch einen Expertenbeirat empfohlenen Erweiterung der „Straße der Romanik“ Mitte Mai zugestimmt. Zusätzlich zu den zwei heute aufgenommenen Bauwerken sind das: die Dorfkirche Altjeßnitz (Landkreis Anhalt-Bitterfeld), das Marienkloster Münzenberg in Quedlinburg (Landkreis Harz), das Marienportal Kirche Seehausen (Landkreis Stendal), die Klosterkirche im Freyburger Ortsteil Zscheiplitz, die Burg Schönburg, die Margaretenkirche zu Steinbach und die Dorfkirche Flemmingen (alle Burgenlandkreis) sowie die Dorfkirche St. Michael in St. Micheln (Saalekreis).


Das Kloster Wendhusen ist das älteste Kloster Sachsen-Anhalts sowie Start- und Endstation des Harzer Klosterwanderweges. Es ist das einzige karolingerzeitliche Bauwerk Sachsen-Anhalts und das älteste Kanonissenstift im Osten Deutschlands. Die Baugeschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück: Das Kloster besteht aus einem hochromanischen Westbau mit frühen Kreuzgewölben (um 1160), einer frühromanischen Damenstiftsempore mit komplett erhaltener Sandsteinsäule und seltenem Pilskapitell (um 1000) sowie vorromanischen Bauten innerhalb der Stiftskirche mit erhaltenem Torso der Damenstiftskirche aus der Zeit der Karolinger (um 825). Besichtigt werden können der Westteil der ehemaligen Stiftskirche, der romanische Kirchturm, das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert sowie die Ausstellung zur Geschichte des Stiftes bis etwa 1520 und die Nutzung als adliges Rittergut bis 1945. Besuchern stehen zudem der rekonstruierte ca. 6.000 Quadratmeter große Kanonissengarten und das Museumscafé offen.


Die kreuzförmige Kirche St. Johannis wurde im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts als Pfarrkirche der damals entstehenden Wernigeröder Neustadt errichtet. Sie ist in ihrer Gesamtsubstanz die älteste erhaltene Kirche der Stadt. Das südliche Querhaus stammt aus der Entstehungszeit des romanischen Baus. Auf dessen Fertigstellung verweist die Altarweihe durch den Halberstädter Bischof Volrad im Jahr 1279. Das basilikale romanische Langhaus wurde später zu einer dreischiffigen Halle umgebaut wurde. Die Phase des Um- und Erweiterungsbaus beschließt der spätgotische Chor, der Ende des 15. Jahrhunderts vollendet wurde. Ein Highlight für Besucher ist auch die „Ladegast-Orgel“ – ein Dokument der spätromantischen Orgelbaukunst in Deutschland.

PM:
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
www.mw.sachsen-anhalt.de

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Handwerker-Wochenende im Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Handwerker-Wochenende im Burg- und Schlossmuseum Allstedt am 7. und 8. Oktober 2017 von 10 Uhr bis 17 Uhr

Am Samstag den 7. Oktober bis zum Sonntag, den 8. Oktober werden auf Schloss Allstedt Gewerke aus dem Mittelalter gezeigt: ein Schmied wird laut im Burghof hämmern, ein Kämpfer braucht ein neues Schild, Schuhe muss der Schuster fertigen und der Sattler arbeitet einen Lehrling ein. Außerdem wird gesponnen und genäht und in der Küche köchelt es im Kessel auf offenem Feuer.

Im Burggraben üben sich die Kämpfer, man kann nie wissen, ob nicht ein griesgrämiger Nachbar Streit anfangen möchte! Aber der Burgherr hat vorgesorgt: ein Katapult steht ganz neu auf dem Hof und muss eingeschossen werden…

Die Gruppe Burgalltag ist zu Gast auf Schloss Allstedt und entführt auf angenehme und informative Weise durch den Alltag einer mittelalterlichen Burggemeinschaft. Familien sind herzlich willkommen!

PM:
Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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Indie Rock Nacht am 6. Oktober 2017 in der Tangente

INDIE ROCK Plakat

Plakat Indie Rock Nacht / Foto: Veranstalter

Am 6.10. rocken drei Bands die Göttinger Tangente. Mit Ellie (Gö), Kassiopeia (Gö) und Marilyn’s Cage (Dud) hat Kreuzberg on KulTour einen wunderbaren Mix durch das Genre Indie Rock zusammen gestellt.

Die Newcomer Band Ellie aus Göttingen spielt vielversprechenden Indie-Pop. Die vier Musiker spielen aufregende, ehrliche und mitreißende Songs.
Die ebenfalls aus Göttingen stammende Band Kassiopeia um Sängerin Frieda vereint Postrock, Indie und Punk in stimmungsvolle Sounds und tanzbare Rhythmen. Mit fetten Gitarren-Riffs, wie zu besten Zeiten des Rocks, mit treibenden Bass-Grooves und knallharten Drums zieht die Band Marilyn’s Cage das Publikum in ihren Bann.



Alle Daten im Überblick:

INDIE ROCK Nacht
Ellie, Kassiopeia, Marilyn’s Cage
Wann: Freitag, 6.10.
Wo: Tangente (Goetheallee 8a, 37073 Göttingen)
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: VVK 6 Euro (Copy Team Göttingen (ohne VVK-Gebühren) & Reservix zzgl. VVK-Gebühren),
AK 9 Euro

PM:
Kreuzberg on KulTour e.V.

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Erste inoffizielle Harzer Meisterschaft im LKW-Ziehen war ein Riesenerfolg

LKW-Ziehen

LKW-Ziehen / Foto: Obermann Unternehmensgruppe

„triff:obermann“ heißt der Tag der offenen Tür, den die Obermann Unternehmensgruppe einmal im Jahr veranstaltet und der für gewöhnlich unter dem Motto „Logistik zum Anfassen“ steht. In diesem Jahr wäre allerdings „Logistik zum Anpacken“ der treffendere Untertitel zur Veranstaltung gewesen. Schließlich hatte das Logistikunternehmen aus Osterode am Samstag, 16. September nicht nur auf sein Firmengelände nach Gittelde-Teichhütte eingeladen, um sich der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern auch um einen spannenden Wettkampf im Kräftemessen auszurufen: Die erste inoffizielle Harzer Meisterschaft im LKW-Ziehen! Und dieser Einladung sind bei schönster Herbstsonne nicht nur rund 1.000 Zuschauer, sondern auch 12 teilnehmende Vereine, Unternehmen und Privatpersonen aus der Region gefolgt, die ihren Gegnern zeigen wollten, was in ihnen steckt.

Ursprünglich galt es für die angemeldeten Teams, eine 15 Tonnen schwere Zugmaschine mit Auflieger in möglichst kurzer Zeit über eine 50 Meter lange Strecke zu ziehen. Nachdem sich die Kombination aus Zugmaschine und Auflieger für die leichte Steigung in der Strecke jedoch schon beim Start als zu schwer erwiesen hat, wurde kurzerhand auf den Auflieger verzichtet. Auch die dann ‚nur‘ noch 9 Tonnen Gewicht haben den Teams einiges abverlangt. Den ersten Platz bei den reinen Männergruppen haben unter diesen Voraussetzungen die ‚Strong Boys‘ der Schachtbau Nordhausen GmbH mit gerade einmal 28,57 Sekunden belegt. Bei den gemischten Teams, bei denen Männer und Frauen gemeinsam gegen andere Teams angetreten sind, hat die Familie Giordano aus Osterode als ‚A-Team‘ am besten abgeschnitten. „Unsere inoffizielle Harzer Meisterschaft im LKW-Ziehen hat sich schon bei ihrer Premiere als hervorragende Gelegenheit für die Teilnehmer erwiesen, gemeinsam mit anderen engagierten Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen aus der Region Spaß zu haben. Das soll im nächsten Jahr nicht nur wiederholt werden. Wir möchten den Wettbewerb 2018 außerdem so gestalten, dass die Bedingungen für einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde möglich wird“, so Heiko Andreas Helmke.

Anmeldungen für das LKW-Ziehen im kommenden Jahr konnte der Geschäftsführer von Obermann Spedition und Logistik bereits bei der diesjährigen Veranstaltung entgegen nehmen. „Wir sind gespannt, welche weiteren Teams wir 2018 bei uns in Gittelde begrüßen dürfen – der Wettbewerb wird dann auch allein deshalb einen besonderen Stellenwert für uns haben, weil wir im nächsten Jahr unser 125-jähriges Firmenjubiläum feiern. Daher ist es auch für uns ein Ansporn, dass wir von Obermann unseren diesjährigen eigenen 9. Platz beim LKW-Ziehen im Jubiläumsjahr noch weiter verbessern“, erklärt Helmke.

Auch über die erste inoffizielle Harzer Meisterschaft im LKW-Ziehen hinaus konnte die Veranstaltung bei den zahlreichen Besuchern in diesem Jahr wieder punkten. Dafür sprachen sowohl die vielen positiven Rückmeldungen, als auch die zum Teil langen Schlangen an den einzelnen Aktionen, wie zum Beispiel bei der Stapler-Challenge und beim LKW-Fahren. Auch die Aufführungen der Kindergruppe der Turngemeinschaft LaPeKa sowie des Böllerclubs Förste Nienstedt kamen sehr gut an. „Besonders gefreut hat uns außerdem das rege Interesse der Jugendlichen, die sich bei uns über die Ausbildungsmöglichkeiten im Logistik- und Speditionsbereich informiert haben. Das zeigt uns, dass wir mit unserer Veranstaltung als Zielgruppe auch den potentiellen Nachwuchs ansprechen“, so Helmke.

PM:
beclever
werbeagentur ag
www.be-clever-ag.de

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Micula and Friends live am 22. September 2017 im Eulenhof Hörden

Micula and Friends

Micula and Friends / Foto: Veranstalter

Das Göttinger Akustikquartett Micula and Friends kommt am Freitag, den 22.9., in den Eulenhof Hörden.

Micula and Friends begannen im Jahr 2014 als Akustiktrio. Micula (v,g,p) Dietmar Eburg (v,b) und Bernd Stobbe (g,v) blicken auf eine schon viele Jahre währende Musikerfreundschaft zurück und haben zusammen schon in anderen Projekten regionale Bühnen bespielt.

Seit Ende 2015 komplettiert der Drummer Mathias Düver die Friends. Nachdem anfangs guter Coverpop aus verschiedenen Jahrzehnten auf die Bühne gebracht wurde, stand in der jüngeren Vergangenheit die Präsentation von Miculas eigenen Songs im Vordergrund.

Die eigenen Stücke von Micula (der auch als Solokünstler unterwegs ist) bauen auf starken Melodien und sind stilistisch von Einflüssen aus Folk, Akustikrock sowie auch Jazz geprägt. Gemischt werden diese Stücke mit Interpretationen von Songs von z.B. Sting, The Police, Crowded House bis hin zu den Beatles und den Stones. Ausdrucksstarker Gesang und zeitlos schöne Songs sind die tragenden Elemente des Auftritts, der nicht nur zum intensiven Zuhören einlädt.


Alle Daten im Überblick:
Micula and Friends
Wann: Freitag, 22.9.
Wo: Eulenhof (Hauptstr. 6, 37412 Hörden)
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: VVK 8 Euro (im Eulenhof), AK 10 Euro

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Die gesellschaftspolitische Dimension des Krimis – Mordsharz in Bad Lauterberg mit Liliane Skalecki, Biggi Rist, Zoë Beck und Volker Kutscher

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Lesung beim Mordsharz-Festival in Bad Lauterberg / Foto: Veranstalter

Volker Kutscher ist der derzeit vielleicht interessanteste deutschsprachige Krimiautor. Seine in den 1930er Jahren spielenden Krimis drehen sich nicht nur um Kommissar Gereon Rath, sondern auch um die damaligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Berlin und im Land, die Kutscher erfreulich unaufgeregt und ohne den Blick des danach Geborenen erzählt.

Somit war seine Lesung aus „Lunapark“ definitiv einer der Höhepunkte des Mordsharz-Festivals, dass sie auch noch im Anschluss an Zoë Becks ebenfalls recht politischen Krimi „Die Lieferantin“ stattfand, machte beide umso eindringlicher. „Ich will nicht sagen: Geschichte wiederholt sich’, denn das ist zu einfach“, stellte Kutscher schließlich im Talk fest, „aber ich denke, wir leben in Zeiten, in denen die Welt wieder deutlich unruhiger wird und in der Gesellschaften gespalten werden.“

Dieser letzte Festivalabend in Bad Lauterberg zeigte deutlich, welche gesellschaftliche Dimension Krimi haben kann, die Kunst vielleicht haben muss. Bevor allerdings Zoë Beck und Volker Kutscher aus ihren Büchern lasen, präsentierten sich Biggi Rist und Liliane Skalecki dem Publikum mit ihrem gemeinsam geschriebenen Krimi „Frostkalt“, in dem ein in einer Krippe ausgesetztes Baby gefunden wird und kurz darauf ein Mord passiert, für den es gleich eine ganze Reihe Verdächtiger gibt.

Gemeinsam zu schreiben sei für die beiden Autorinnen kein Problem, verrieten sie. Zunächst machen sie sich einen groben Plan über die Handlung, dann werden die Kapitel aufgeteilt, jede schreibt für sich und anschließend wird alles zum gemeinsamen Buch zusammengefügt. Das praktizieren sie jetzt seit mehreren Büchern und es mache ihnen sogar mehr Spaß als nur für sich alleine zu schreiben.

Zoë Becks „Die Lieferantin“ beginnt wesentlich weniger harmonisch, dort wird nämlich zu Beginn ein Gastronom von einem zwielichtigen Mann aufgesucht, der Schutzgeld verlangt und diese Forderung nicht überlebt. „Wenn Sie zufällig mal Ihren Schutzgelderpresser erschießen sollten, dann können Sie davon ausgehen, dass das nicht ohne Folgen bleibt“, riet sie ihren Zuhörern. In ihrem Buch ist dies der Auftakt für einen gefährlichen Bandenkrieg in der Londoner Unterwelt, der sich bis in höchste politische Kreise zieht.

Um letztere geht es auch in „Lunapark“, dem aktuellen Roman von Volker Kutscher, der den Ermittler Gereon Rath immer wieder mit Beamten der Gestapo und der SA aneinandergeraten lässt. Allerdings las Kutscher ganz exklusiv für das Mordsharz-Publikum auch eine Szene aus seiner neuen Kurzgeschichte „Plan B“. Er las die digitale Version, denn die Geschichte ist gedruckt gar nicht erschienen. Der Literaturmarkt sei nun einmal im Umbruch, erläuterte der Autor später, das sei grundsätzlich auch kein Problem, nur müsse seiner Meinung nach dafür gesorgt werden, dass durch die Wahrung von Urheberrechten die Literatur keinen Schaden nehme.

Insgesamt war es ein äußerst spannender Abend, bei dem auch über die Bücher hinaus viele Themen zur Sprache kamen, die auch, aber nicht nur mit Krimi zu tun haben. Kein Wunder also, dass auch das Café Amadeus im Kurpark rappelvoll war und die Besucher wie auch die Veranstalter und die Autoren am Ende eines langen Krimitages glücklich den Heimweg antraten.

PM:
Christian Dolle
www.mordsharz-festival.com

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Andreas-Kunstpreis verliehen – 23. Kunstausstellung NATUR – MENSCH in Sankt Andreasberg eröffnet

Kunst 2017 Verleihungsfreude Backhaus_Cordula Dähne

Der Andreas-Kunstpreisträger freut sich über die Auszeichnung seines Werks “Hängende Weiden” / Foto von Cordula Dähne-Torkler

23. Kunstausstellung NATUR – MENSCH unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17.9. bis 15.10.2017 in Sankt Andreasberg- Andreas-Kunstpreis geht an Detlef Backhaus für seine Installation „Hängende Weiden“

Braunlage – Sankt Andreasberg. Am 16. September eröffneten Nationalparkleiter Andreas Pusch und den Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote im Rahmen einer feierlichen Vernissage die Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg nun schon zum 23. Mal – ein konstant wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Stadt Braunlage und Nationalpark Harz.

Den mit 2.000 € dotierten Andreas-Kunstpreis erhält in diesem Jahr Detlef Backhaus für seine Installation „Hängende Weiden“. Der 1945 in Wendgräben bei Magdeburg geborene und in Bergisch Gladbach aufgewachsene Künstler studierte in Köln Architektur mit freiem Zeichnen, Aktzeichnen und Bildhauerei, bis er sich ab 2007 ausschließlich auf seine künstlerische Arbeit konzentrierte. Seit 2002 stellt Detlef Backhaus regelmäßig aus – nicht nur in seiner heimatlichen Eifel, sondern auch in den USA und Berlin.

Auszeichnungen im Wert von je 500 € erhielten Barbara Czarnojahn für ihre Malerei und Evelyn Steinmetz für die Fotografie „Die Insel“.

Barbara Czarnojahn, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin bei Dieter Hacker Malerei mit dem Abschluss „Meisterschüler“ und erhielt ein Stipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft in Berlin. Seit 2002 ist sie Mitglied im Verein Berliner Künstler. Auch sie nahm und nimmt an zahlreichen Ausstellung u.a. in Berlin, München und Potsdam teil.

Evelyn Steinmetz, 1954 in Mölln (Schleswig-Holstein) geboren, studierte Malerei, Grafik, Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1987 unternahm sie Studienreisen ins In- und Ausland (Chile, Mexiko, Italien, USA, Kuba, China u.a.).

Evelyn Steinmetz ist Trägerin verschiedener Kunstpreise und mehrfach Nominierte. Sie war Initialausstellerin für die Einführung der HypeGallery Deutschland in Berlin.

Die Preise wurden gestiftet von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

68 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/Skulptur wird die diesjährige Kunstausstellung NATUR – MENSCH unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17.9. bis 15.10.2017 in Sankt Andreasberg zeigen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren erschienen, um sich die Ausstellung anzuschauen und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die über die Jahre gewachsene und an Bedeutung gewonnene Ausstellung vermittelt in Werken nationaler und internationaler Künstlern das Zusammen- oder auch Gegenspiel von Natur und Mensch – Mensch und Natur.

Immer wieder gelingt es Künstlern in unterschiedlichsten Werken mit variierenden Stilen – Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Installation u.a. Methoden – die Seelen der Besucher zu berühren, nachdenklich zu stimmen und zu sensibilisieren für die kleinen Dinge, die sich im Großen zusammenfügen. Gefördert wird die Ausstellung vom Regionalverband Harz in seiner Funktion als Landschaftsverband in Niedersachsen für das Gebiet des Landkreises Goslar mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.


23. Kunstaustellung Natur – Mensch
Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei
vom 17.9. bis 15.10.2017 täglich von 11 – 17 Uhr
in Sankt Andreasberg: Rathausscheune, Atrium der Sankt Andreas-Kirche, Martini-Kirche

PM:
Nationalpark Harz
www.nationalpark-harz.de

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Preisgekrönte Krimis, Mystik und viel Humor – Mordsharz in Wernigerode mit Alex Beer, Andreas Gruber, Kathrin R. Hotowetz und Brigandu

Mordsharz-Festival in Wernigerode

Mordsharz-Festival in Wernigerode / Foto: Veranstalter

Vor wenigen Tagen wurde die Autorin Alex Beer mit dem Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien und des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels ausgezeichnet. Bei Mordsharz in Wernigerode erklärte sie am Freitag, warum sie den Preis erhalten hat. In der Jury nämlich saß kein geringerer als ihr Landsmann und Bestsellerautor Andreas Gruber, der an diesem Abend ebenfalls bei Mordsharz zu Gast war. „Und da hat sich der Andreas Gruber bestimmt gedacht: ‘Oh, Scheiße, ich muss mit der Alten im Zug sitzen, besser die bekommt den Preis.’“

Diese Art von Humor zog sich auch durch ihre Lesung aus „Der zweite Reiter“, obwohl das Buch in Wien kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs spielt. Zu jener Zeit ist die Stadt so ganz anders als sie sich heute präsentiert, Schmugglerbanden und Morde sind an der Tagesordnung und den Menschen ist beinahe alles recht, um irgendwie zu überleben. Doch in

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Am Ende wurde es blutig – Mordsharz in Goslar mit Tatjana Kruse, Sven Stricker und Bernhard Aichner

Christoph Lampert, Susanne Kinne und Roland Lange freuten sich über ausverkaufte Lesungen

Christoph Lampert, Susanne Kinne und Roland Lange freuten sich über ausverkaufte Lesungen. / Foto: Veranstalter

Es fing harmlos an. Mit zwei netten älteren Damen, die eine kleine Pension betreiben. Dass plötzlich eine Leiche vor der Tür liegt, trübt die Idylle ein wenig, doch insgesamt ging es in der Lesung von Tatjana Kruse aus ihrem Krimi „Der Gärtner war’s nicht“ heiter bis skurril zu. Dementsprechend gut gelaunt war das Publikum in der Kaiserpfalz am zweiten Tag des Mordsharz-Festivals in Goslar.

Allerdings machte die Autorin ihren Zuhörern schnell klar, dass die im Grunde gar nicht zu ihrer Zielgruppe gehören, denn ihr Verlag geht dabei eher von Damen über 50 aus. „Es ist eben auch ein Buch übers Älterwerden“, erläuterte Kruse, da gebe es ja zwei Wege, den der Verbitterung und einen von Humor geprägten. Genau diese beiden Wege verkörpern ihre beiden schnüffelnden Wirtinnen. Zudem kommen im Buch aber auch ein Nackkater,

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Zwei Deutschlandpremieren und ein James Bond – Internationaler Mordsharz-Auftakt im Schloss Wernigerode

Dietmar Wunder

Dietmar Wunder / Foto: Veranstalter

Die Schwedin Emelie Schepp und die Isländerin Yrsa Sigurdardóttir sorgten am Mittwoch in der Kapelle des Schlosses Wernigerode für einen internationalen Auftakt des diesjährigen Mordsharz-Festivals. Beide sind in ihrer jeweiligen Heimat Bestsellerautorinnen, doch da weder Schwedisch noch Isländisch im Harz weit verbreitet ist, lasen sie jeweils nur den Prolog ihrer aktuellen Thriller.

Den Hauptteil der Lesung übernahm für Emelie Schepps „Engelsschuld“ die Schauspielerin Julia Nachtmann, die bereits vor zwei Jahren in Goslar zu Gast war und gerne erneut zum Harzer Krimifestival kam. Aus „Sog“ von Yrsa Sigurdardóttir las kein geringerer als Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von James Bond und ebenfalls ein Mordsharz-Wiederholungstäter.

Doch nicht nur die Stimmen der beiden bekannten Hörbuchsprecher und ihre Fähigkeit, Figuren zum Leben zu erwecken, begeisterten das Publikum. Auch beide Bücher – beides Deutschlandpremieren und im Falle von Yrsa Sigurdardóttir sogar die einzige Lesung in Detuschland – haben

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Veranstaltungen im Burg- und Schlossmuseum Allstedt im September und Oktober 2017

Samstag, 30. 09. 2017 Burgabend mit den Aberlours ab 20 Uhr in der Hofstube des Burg- und Schlossmuseums Rockige Folkmusik trifft Musik aus einer längst vergangenen Zeit. The Aberlour’s aus Halle zählt heute zu den wenigen Celtic Rock Bands aus Deutschland, die ein internationales Niveau erreicht haben. Ein musikalisches Feuerwerk können Sie mit den Mannen um Klaus Adolphi in der Hofstube des Burg- und Schlossmuseums Allstedt erleben.

Samstag, den 21.10. 20 Uhr Jörg »KO« Kokott in der Schlosskapelle wurde 1955 in Leipzig geboren, besuchte die Thomasschule und spielt seit seinem 9. Lebensjahr Gitarre. Der frühe Kontakt zu den Sängern des Thomanerchors hat ihn geprägt und wiederholt finden sich in seiner Biografie Querverbindungen zu ehemaligen Thomanern. 1972 gründet er mit Freunden seine erste Band, 1978 ist er Mitbegründer der legendären Folkband „Wacholder“. In Cottbus beendet er sein Musikstudium am Konservatorium und ist seit 1980 freiberuflich als Sänger, Musiker und Komponist tätig.

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Tag des Geotops im und auf dem Iberg am 17. September 2017

Am Sonntag, dem 17. September 2017, dem Tag des Geotops, bietet das HöhlenErlebnisZentrum um 11 Uhr wieder eine Geologische Wanderung im und auf dem Iberg unter dem Motto „Ein Riff auf Reisen“ an.

Über Bad Grund erhebt sich auf einer Fläche von etwa 1,5 km² ein imposantes Korallenriff. Als Massiv aus reinem Kalk erstreckt es sich mit einigen markanten Steilklippen über den Iberg und den heutigen Steinbruch Winterberg. Es entstand im Devon südlich des Äquators.

Wie sah die Erde damals überhaupt aus? Wie gelangte das Riff hierher und erhob sich als Berg? Und was haben die Höhlen im Iberg mit dem Eisenerz zu tun, das sich in ihm gebildet hatte? In der geologischen Sonderführung wird erfahrbar, wie der Iberg zu seinen Fossilien, seiner derzeitigen Lage auf der Nordhalbkugel, zum Erz und zu seinen Höhlen kam und hier später schließlich Bergbau betrieben wurde.

Dauer ca. 2,5 Stunden

Treffpunkt Kasse des HöhlenErlebnisZentrums

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UNSER HARZ September 2017 – wieder mit einer Fülle von Themen aus dem ganzen Harz

Unser Harz 9-2017

Das Titelbild des Septemberheftes / Foto: Herausgeber

Der WeltWald Harz bei Bad Grund – Ein Wald aus Wäldern / Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945, Teil 2 / Drei alte Ansichten vom Kloster Walkenried und die Frage: Wo standen ihre Zeichner? / Veränderungen des Landschaftsbildes im Oberharz / Einiges über die Eibe (Taxus baccata) im Osteroder Kurpark und Allgemeines über diese älteste Nadelbaumart / Venedigersteine in der Nationalparkregion Harz

Clausthal-Zellerfeld. Der WeltWald bei Bad Grund wird in all seiner Schönheit vorgestellt mit vielen brillanten Fotos von demjenigen, der ihn seit über 40 Jahren betreut, dem Leiter der Revierförsterei Grund, Dietmar Mann. Im zweiten Teil des Beitrags über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk werden abenteuerliche Umstände der Abbaumethoden geschildert, die selbst die Haustiere im Bodetal dazu zwangen, sich nach den Sprengsignalen zu richten und rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Fotos zeigen heute noch sichtbare Relikte aus dieser Zeit. Ein neues

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2.000 Besucher erkundeten die Berufs- und Studienwelt auf der 6. [BeSt]² in der Halberstädter Arbeitsagentur

Volle Flure und dichtes Gedränge herrschten am heutigen Samstag wieder an den 110 Ausstellerständen, in den 15 Vorträgen sowie den beiden Trucks. Schüler der 7. bis 12. Klassen, Eltern und Lehrer aus dem Harzkreis und darüber hinaus nutzen von 10 bis 14 Uhr die größte Berufsfindungs- und Studienmesse im Landkreis, um sich über berufliche Zukunftschancen zu informieren. Unternehmen und Studieneinrichtungen warben um Nachwuchs.

Auch in diesem Jahr kann Agenturchefin Heike Schittko am Samstag um 14 Uhr zum Messeende gemeinsam mit ihrer Mannschaft wieder zufrieden Bilanz ziehen. Knapp 2.000 Besucher fanden den Weg in die Schwanebecker Straße 14, um sich vor Ort einen Überblick über die Studien- und Berufsausbildungsangebote der Region und darüber hinaus zu verschaffen. „Unsere kombinierte Messe Anfang September ist mittlerweile bei den Jugendlichen, deren Eltern und den Ausstellern fest etabliert. Es scheint so, dass für viele ein Messebesuch am Samstag im Rahmen der Berufsorientierung bzw. Nachwuchsgewinnung dazu gehört.

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Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 13. September 2017 in Bad Harzburg von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Oberes Gelmketal Dr. Donald Giesecke

Hochwasserschäden im Oberen Gelmketal / Foto von Dr. Donald Giesecke

Bad Harzburg. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Bad Harzburg am kommenden Mittwoch in Bad Harzburg, Wandelhalle um 18 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz – Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Straßenzüge von Seesen und anderen Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von 3 Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor.

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Nachwuchssicherung in Halberstadt − Chancen für unsere Region! Erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit Unternehmen und Schulen im Burchardikloster. Fortsetzung folgt …

Nachwuchssicherung in Halberstadt − Chancen für unsere Region! Erfolgreicher Auftakt mit Halberstädter Unternehmen und Schulen im Burchardikloster zum Ausbau der Zusammenarbeit bei der Berufsorientierung und Nachwuchssicherung mittels Praktika.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben sich für junge Menschen in den letzten Jahren deutlich erhöht. Trotzdem ist es eine zunehmende Herausforderung, vorhandene Ausbildungsplätze und ausbildungswillige Jugendliche zusammen zu bringen. Das gilt auch für die Stadt Halberstadt.

Deshalb sich die Arbeitsagentur zusammen mit einem Träger der praxisorientierten Berufsorientierung sowie Vertretern der Stadt Halberstadt, der Rolandinitiative, der Kreishandwerkerschaft Harz-Bode im Rahmen des Bündnisses Schule > Beruf im Landkreis Harz intensiv zu Unterstützungsmöglichkeiten austauscht. Dabei wurde ein Informationsdefizit, sowohl bei den Betrieben, als auch bei den Schulen, zu den vorhandenen Angeboten und den Bedarfen festgestellt. Es entstand die Idee, Unternehmen und Schulen praxisnah die Angebote und Möglichkeiten vor Ort vorzustellen und einen Blick über den Tellerrand in andere Regionen zu werfen, die ähnliche Herausforderungen

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Dem Rothirsch im Nationalpark Harz auf der Spur am 16. September 2017

Rothirsch_Frank Raimer

Rothirsch / Foto von Frank Raimer

Braunlage-Sankt Andreasberg. Am Samstag, den 16. September 2017 geht das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg im Rahmen der „Hirschbrunfttage“ auf eine besondere Pirsch: Gemeinsam mit der Wildtierökologin Annika Schröder wird nach Spuren der Wildtiere gesucht.

Dabei geht es allerdings nicht nur um den Rothirsch, der dann allerorten im Mittelpunkt steht. Die Mitarbeiterin des Naturschutzbundes wird das Augenmerk auch auf die unscheinbareren Arten lenken sowie auch die, die nicht dem „jagdbaren Wild“ zugerechnet werden, denn die Artenvielfalt im Nationalpark Harz ist groß.

Die Exkursion ist für alle Altersgruppen – insbesondere auch Familien – geeignet und wird ca. 2 bis 3 Stunden dauern, so dass man direkt danach zum Mittagessen einkehren kann.

Für die Exkursion werden Gebühren in Höhe von 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien erhoben.

Anmeldung zur Exkursion bitte unter 05582/9230-74.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Wandertreff vor

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Team vom Mordsharz-Krimifestival zu Gast in der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

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Das Mordsharz-Team zu Gast in der Plattenkiste: v.l. Michael Thürnau, Christoph Lampert, Roland Lange und Chris Dolle / Foto: NDR

Team vom Mordsharz-Krimifestival aus Bad Lauterberg, Goslar und Wernigerode gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 6. September zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Christoph Lampert, Roland Lange und Chris Dolle mit Moderator Michael Thürnau über die Arbeit des fünfköpfigen Teams, das das Mordsharz-Krimifestival vom 13. bis zum 16. September im Harz vorbereitet.

Renommierte Autoren lesen Krimis “live” – einer von ihnen ist Roland Lange. Als sein erster Harzer Regionalkrimi 2010 erschien, kam ihm die Idee, den Harz und den Krimi präsenter zu machen. Damals gab es eine Landkarte der Krimifestivals – und der Harz war ein “weißer Fleck”. Er gewann eine Buchhändlerin aus Bad Lauterberg für seine Idee “Mordsharz-Krimifestival”. Gemeinsam mit Christoph Lampert

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Interview mit der Mordsharz-Autorin Tatjana Kruse

Tatjana Kruse Mordsharz

Tatjana Kruse bei ihrem ersten Besuch bei Mordsharz. / Foto: Veranstalter

Tatjana Kruse ist eine der Wiederholungstäterinnen bei Mordsharz, weil sie bei ihrem letzten Besuch im Harz mit einer brüllend komischen Lesung überzeugte und jetzt ein vielversprechendes neues Buch mit zwei skurrilen neuen Ermittlerinnen herausgebracht hat. Warum und überhaupt und vieles mehr erzählt sie im Interview mit Christian Dolle.

„Man wird immer schrulliger, bis man irgendwann gar nicht mehr unter Leute kann“ Interview mit Mordsharz-Wiederholungstäterin Tatjana Kruse

Tatjana Kruse war schon einmal bei Mordsharz zu Gast. Damals hatte ihre Lesung viel mit Stand-up-Comedy gemeinsam und brachte den Saal zum Gröhlen. Wer ihren aktuellen Krimi „Der Gärtner war’s nicht“ gelesen hat, der ahnt, dass es diesmal ebenso enden könnte. Daher führten wir vorab noch ein völlig seriöses Interview mit der „freilaufenden Krimiautorin“.

Es heißt, Leute zum Lachen zu bringen sei ungleich schwerer als zum Weinen. Du schreibst seit vielen Jahren

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